Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Informationen aus unserem Bundes-, Landes-. oder Kreisverband. Des Weiteren finden Sie hier auch aktuelle Themen aus unserer Ortsgruppe.

15.05.2018 - 66 LandFrauen- und Männer beim Fachtag Kultur "1816 - Das Jahr ohne Sommer"

Am Dienstag, 8. Mai 2018, fand bei strahlendem Sonnenschein der Fachtag Kultur im Freilichtmuseum Beuren statt. In Vorbereitung auf das 100. Landwirtschaftliche Hauptfest beschäftigten sich die TeilnehmerInnen mit dem Jahr 1816, welches als „Jahr ohne Sommer“ in die Geschichte einging.

Zu Beginn referierte Dr. Jürgen Weisser, Leiter des Deutschen Landwirtschaftsmuseums, über die Maßnahmen des württembergischen Königspaars Katharina Pawlowna und Wilhelm I. gegen die wirtschaftliche Not ihrer Bevölkerung. Im Anschluss folgte ein Vortrag der Slawistin und Historikerin Dr. Susanne Dieterich zu Katharina Pawlowna. Gekonnt beleuchtete diese das kurze aber facettenreiche Leben der Königin. Prof. Ulrich Fellmeth, Leiter des Archivs und des hochschulgeschichtlichen Museums der Universität Hohenheim, baute in seinem Vortrag auf das bereits Gehörte auf und führte in einem spannenden Vortrag durch die Geschichte der Uni Hohenheim, die im Jahr 2018 ebenfalls 200-jähriges Jubiläum feiert.

Den Abschluss des Fachtages bildete eine Führung durch die Dauerausstellung „Hungerbrot und Fruchtsäule“ mit Kuratorin Annika Schröpfer und durch das Museum mit Gabi Goebel. Aufgrund der starken Nachfrage wird der Fachtag voraussichtlich im September 2018 wiederholt.

Quelle: https://landfrauen-bw.de/landfrauen-und-maenner-beim-fachtag-kultur-1816-das-jahr-ohne-sommer/

27.04.2018 - Elf weitere Frauen zur Kursleiterin für präventive Gymnastik ausgebildet

Im April 2018 nahmen bei einer feierlichen Abschlussveranstaltung elf neu ausgebildete Übungsleiterinnen ihre Übungsleiterinnenzertifikate in der Sportschule Ruit entgegen.

Der Lehrgang des Bildungs- und Sozialwerkes des LandFrauenverbandes Württemberg-Baden, der in Kooperation mit dem Schwäbischen Turnerbund durchgeführt wird, umfasst insgesamt 120 Unterrichtseinheiten.

Die Teilnahme am Lehrgang erforderte ein hohes Maß an Motivation von den Frauen. Die Vereinbarung von Familie und Beruf, das Hospitieren bei anderen Sportgruppen, die Vorbereitung auf die schriftliche und praktische Prüfung war eine große Herausforderung. Drei Teilnehmerinnen nahmen das Bildungszeitgesetz für die Qualifizierung in Anspruch.

Quelle: https://landfrauen-bw.de/elf-weitere-frauen-zur-kursleiterin-fuer-praeventive-gymnastik-ausgebildet/

25.04.2018 - Hedwig Ernsperger mit regionaler Ehrennadel ausgezeichnet

Mit der Verleihung der Ehrennadel würdigte der Arbeitskreis Heimatpflege im Regierungsbezirk Stuttgart e.V. Frau Hedwig Ernsperger aus Rosengarten (Landkreis Ostalb) am 16. April 2018 mit der regionalen Ehrennadel das ehrenamtliche Engagement für die Heimat. Der Vorsitzende des Arbeitskreises Heimatpflege, Paul Nemeth MdL, nahm die Ehrung gemeinsam mit dem Geschäftsführer des Arbeitskreises, Axel Wörner vom Regierungspräsidium Stuttgart, in Schwäbisch Hall vor. Leitender Regierungsdirektor Wörner vertritt Regierungspräsident Wolfgang Reimer, der aufgrund der Teilnahme einer Delegationsreise der Landesregierung verhindert ist.

Die langjährige Kreisvorsitzende und Ortsvorsitzende engagiert sich seit 2001 als Gästeführerin auf den Spuren des Pfarrers und Künstlers Sieger Köder. Seit drei Jahren engagiert sie sich in hohem Maße in der LEA in Ellwangen. Beim verbandsweiten Aktionstag „Buntes Miteinander – unsere Zukunft“ trug sie dazu bei, dass bei dem interkulturellen Aktionstag 300 Gäste aus 21 Nationen in Ellwangen einfanden.

Glückwünsche überbrachten zudem Präsidentin Marie-Luise Linckh, Vizepräsidentin Ilse Stutz, Geschäftsführerin Dr. Beate Krieg, die stellvertretende Bürgermeisterin Judith Ebert-El Mawla, Vertreterinnen der Kreisverbände Ostalb und Schwäbisch Hall sowie ihre Familie..

Quelle: https://landfrauen-bw.de/hedwig-ernsperger-mit-ehrennadel-ausgezeichnet/

25.04.2018 - Europatag zum Thema "100 Jahre Frauenwahlrecht"

Am 21. April 2018 feierten die LandFrauen in Lendsiedel den Europatag.
Zum Thema „100 Jahre Frauenwahlrecht“ waren die Politikwissenschaftlerin Katja Vonhoff , die Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, Evelyne Gebhardt und Dr. Inge Gräßle, Vorsitzende des Haushaltskontrollausschusses, eingeladen. 

Nach dem Vortrag „Politische Partizipation von Frauen: Wie steht es um unsere Beteiligung nach 100 Jahren Frauenwahlrecht in Deutschland und Europa?“ wurde in großer Runde über Gleichberechtigung in der Politik diskutiert. Frau Gebhardt und Frau Dr. Gräßle stimmten überein, dass es beim politischen Engagement Nachholbedarf gibt. Beide wünschten sich mehr Beteiligung von Frauen in der Kommunalpolitik.

Auf die Frage von Frau Vonhoff, was sich Frauen für Werkzeuge wünschen, damit sie sich in der Politik engagieren würden, herrschte schnell Einigkeit. Frau Stutz, Vizepräsidentin des LandFrauenverbandes Württemberg-Baden, brachte es auf den Punkt: „Ein Umdenken!“ Einig war man sich, dass die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Ehrenamt bei Frauen andere Formen annehmen und verbessert werden muss.

In vielen Beiträgen wurde auch klar: Ein Umdenken in der Gesellschaft kann nur funktionieren, wenn es mutige und motivierte Frauen gibt, die den ersten Schritt gehen.

Quelle: https://landfrauen-bw.de/europatag-zum-thema-100-jahre-frauenwahlrecht/

24.04.2018 - Neuer LandFrauenverein in Langenburg gegründet

Am 19. April gründete sich in Langenburg im Kreisverband Crailsheim ein neuer LandFrauenverein mit 15 Mitgliedern.  Barbara Ehrmann, Cornelia Häberle und Simone Eisert nehmen künftig in einem Vorsitzendenteam die Verantwortung für den Verein wahr. Bürgermeister Wolfgang Class befürwortete in seinem Grußwort die Initiative der jungen Frauen. Die beiden Kreisvorsitzenden Rotraud Mack und Gerti Häussermann stellten den Kreisverband Crailsheim mit seinen 40 Ortsvereinen und 3.677 Mitgliedern vor.
Kreisgeschäftsführerin Ulrike Herrmann erläuterte das vielfältige und bunte Spektrum der Bildungsarbeit als Möglichkeit für jedes Mitglied. Landesgeschäftsführerin Dr. Beate Krieg stellte die Schwerpunkte und Strukturen des Landesverbandes und des Bundesverbandes dar. Am Beispiel der Mütterrente und des Bildungszeitgesetzes zeigte sie den Mehrwert der Interessenvertretung auf. Vortragsthemen und Gestaltungsmöglichkeiten in der Bildungsarbeit sind im Anschluss rege diskutiert worden.

Quelle: https://landfrauen-bw.de/ortsverein-langenburg-im-kreisverband-crailsheim-gegruendet/

24.04.2018 - Rückkehrrecht auf Vollzeit gesetzlich verankern

Der Deutsche LandFrauenverband fordert die Bundesregierung auf, auch kleinere Betriebe zur befristeten Teilzeit zu verpflichten

Berlin, 24.04.2018 – Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat angekündigt, das Recht auf befristete Teilzeit gesetzlich zu verankern. Damit soll es für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ab dem 1. Januar 2019 ein Rückkehrrecht auf Vollzeit geben. Der Deutsche LandFrauenverband (dlv) begrüßt diesen Vorstoß, der bereits im Koalitionsvertrag der aktuellen Regierung verankert ist.

„Einmal Teilzeit, immer Teilzeit? Wir brauchen ein Gesetz, das es Menschen ermöglicht, sich um Familie und Karriere zu kümmern. Die Entscheidung für Teilzeit darf nicht zur Sackgasse und damit zum finanziellen Nachteil werden. Es sind vor allem Frauen, die familienbedingt auf Teilzeit reduzieren und dafür bekommen sie später die Quittung: Beruflich durchzustarten ist in Teilzeit genauso schwer, wie für die eigene Alterssicherung zu sorgen. Die Regierung hat deshalb die Aufgabe, ein Gesetz zur Befristung von Teilzeit, wie im Koalitionsvertrag verankert, zügig umzusetzen“, sagt dlv-Präsidentin Brigitte Scherb.

Wie viele Frauen im ländlichen Raum, die von Altersarmut besonders betroffen sind, dieses Gesetz aber in Anspruch nehmen können, bleibt unklar. Denn: erst ab einer Betriebsgröße von mehr als 45 Beschäftigten greift das Gesetz. „Der Gesetzentwurf ist ein wichtiges Signal und eine echte Chance für viele Wiedereinsteigerinnen. Auf dem Land arbeiten aber viele Frauen in kleinen Betrieben, die keine 45 Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter haben. All diejenigen werden von dem Gesetz nicht profitieren können – eine Leerstelle. Wir fordern die Bundesregierung auf, hier nachzubessern“, so Scherb.

Der Deutsche LandFrauenverband setzt sich schon lange damit auseinander, was Teilzeit im Lebensverlauf für Frauen bedeutet. Schon in zweiter Auflage bildet der dlv mit Unterstützung des BMFSFJ regionale Equal-Pay-Beraterinnen aus. Diese klären in ländlichen Regionen über die Gefahren von Teilzeit und Minijobs auf und zeigen Frauen und Männern Wege zur partnerschaftlichen Aufteilung von Familien- und Erwerbsarbeit auf.

Quelle: https://www.landfrauen.info/aktuelles/pressemeldungen/meldung/rueckkehrrecht-auf-vollzeit-gesetzlich-verankern/

30.03.2018 - Ortsvorsitzende des LandFrauenvereins Wangen erhält zweiten Preis beim Zukunftsforum Genossenschaft in Stuttgart

Von Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Präsident Dr. Roman Glaser erhielten Maren Müller und Lea Sauter den zweiten Preis beim Studierendenwettbewerb 2018 beim Zukunftsforum Genossenschaft in Stuttgart. Im Jubiläumsjahr „200 Jahre Raiffeisen“ ist der BWGV-Studierenden-Wettbewerb ins Leben gerufen worden. Die beiden Studentinnen an der Universität Hohenheim erhielten für ihr Poster „Megatrend-Digitalisierung in der Landwirtschaft am Beispiel der Milchviehhaltung“ einen Geldpreis von 300 Euro. Maren Müller aus Wangen ist dort seit dem vorigen Jahr Ortsvorsitzende im Team mit Karolin Eisele.

Quelle: https://landfrauen-bw.de/ortvorsitzende-des-lfv-wangen-erhaelt-zweiten-preis-beim-zukunftsforum-genossenschaft-in-stuttgart/

15.03.2018 - Equal-Pay-Day: Frauen verdienen mehr!

Der Deutsche LandFrauenverband setzt sich für eine gerechte Bezahlung von Frauen ein

Berlin, 15.03.2018 – Am 18. März 2018 ist wieder Equal-Pay-Day. 77 Tage, vom 1. Januar bis zum 18. März, haben Frauen in Deutschland im Vergleich zu den Männern umsonst gearbeitet. Denn Frauen verdienen in Deutschland auch heute noch 21 Prozent weniger als Männer. Der Deutsche LandFrauenverband ruft die neue Regierung daher zum entschiedenen Handeln auf.

„Unsere Gesellschaft lässt zu, dass Frauen weniger Gehalt bekommen. Und das, obwohl in unserem Grundgesetz die Gleichbehandlung von Mann und Frau rechtlich verankert ist - es gibt seit 25 Jahren den aktiven Gleichstellungsauftrag an die Regierung“, sagt Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbands. „Es ist noch immer so, dass selbst wenn Paare fair und gerecht entscheiden möchten: Wer weniger verdient, bleibt bei Kindererziehung oder Pflege der Angehörigen in der Regel zu Hause oder arbeitet in Teilzeit. Diese Sorgearbeiten werden häufiger von Frauen übernommen, die dann bei ihrer eigenen Alterssicherung das Nachsehen haben. Verändert hat sich an dieser Situation seit Jahren nichts. Deshalb brauchen wir jetzt eine Regierung, die dieses Problem endlich ernst nimmt und für neues Denken und Handeln in Wirtschaft und Gesellschaft eintritt.“

Der Deutsche LandFrauenverband setzt mit seinem Projekt Qualifizierung regionaler Equal-Pay-Beraterinnen auf Aufklärung und Information. Ziel ist es, Frauen, Männer und ihre Familien für die Tragweite von bestimmten Entscheidungen im Lebens- und Erwerbsverlauf zu sensibilisieren.  Das Projekt wird schon in zweiter Auflage vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Insgesamt sind nun 21 Equal-Pay-Beraterinnen als Botschafterinnen für Entgeltgleichheit aktiv. In sechs theoretischen Modulen lernen die LandFrauen alles über Ursprung und Folgen der Lohnlücke und üben Präsentations- und Beratungstechniken. Im Anschluss an die theoretische Ausbildung entwickelt jede Frau ihren eigenen Schwerpunkt als Beraterin.

Zum Equal-Pay-Day starten die zehn neu ausgebildeten Beraterinnen in ihre Praxisphase und leisten Aufklärungsarbeit vor Ort. Sie können als Referentinnen gebucht werden und informieren dann auf Veranstaltungen, in Workshops oder Beratungen unter anderem über Altersarmut von Frauen, Rollenbilder in der Berufswahl, Partnerschaftskonzepte und Lebensverlaufsplanung. Sie gehen an Schulen und vernetzen sich mit Verbänden und Institutionen in ihrer Region.

Wenn Sie eine Equal-Pay-Beraterin buchen möchten, können Sie sich hier informieren.

Außerdem finden Sie alle kommenden bundesweiten Veranstaltungen der Beraterinnen auf Facebook.

09.03.2018 - LANDFRAUEN BEI SMARTMOB DES LANDESFRAUENRATES VOR STUTTGARTER LANDTAG

„Den Landtag in Bewegung bringen – Wahlrechtsreform jetzt!“ lautet die Aktion des Landesfrauenrates am 8. März vor dem Landtag.  Präsidentin Marie-Luise Linckh brachte die Position ein: „Für die Arbeitsgemeinschaft der LandFrauenverbände in Baden-Württemberg mit 80.000 Mitgliedern sprechen wir uns für die Umsetzung einer Wahlrechtsreform aus, damit zukünftig mehr Frauen im Landtag vertreten sind. Wir begrüßen eine geschlechtergerechte Wahlrechtsreform. Künftig sollen mehr Frauen im Landtag vertreten sein. Der ländliche Raum darf bei einer Reform des Wahlrechts nicht benachteiligt werden.  Deshalb soll die Vereinbarung im Koalitionsvertrag umgesetzt werden“.

Rund 150 Vertreterinnen der Verbände aus dem Landesfrauenrat sprachen sich einvernehmlich für eine quotierte Landesliste aus. Seit langem fordert der Landesfrauenrat mit allen seinen Mitgliedsverbänden zivilgesellschaftliche Initiativen und Parteien eine Wahlrechtsreform für Baden-Württemberg hin zu einem Listenwahlrecht wie in fast allen Bundesländern und bei der Bundestagswahl.

Quelle: https://landfrauen-bw.de/landfrauen-am-8-maerz-bei-smartmob-des-landesfrauenrates-vor-stuttgarter-landtag/

09.03.2018 - Neuer Wind im Frauenministerium

Aufruf des Deutschen LandFrauenverbands für mehr Geschlechtergerechtigkeit

Nun hat auch die SPD ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Ministerposten vorgestellt. Franziska Giffey wird neue Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Bisher war sie Bürgermeisterin in Berlin-Neukölln, der oft als Problembezirk bezeichnet wird. Jetzt kommt ihr unter anderem die Aufgabe des Koalitionsvertrags zu, die Förderung der Teilhabe von Frauen im ländlichen Raum und ihre wirtschaftliche Stärkung umzusetzen. Der Deutsche Landfrauenverband mahnt an, dieses Ziel und auch weitere des Koalitionsvertrags so schnell wie möglich anzugehen.

„In Brandenburg aufgewachsen, kennt sie sicher die positiven und negativen Seiten des Landlebens. Dass sie Herausforderungen meistern kann, zeigt ihr bisheriger Job als Bürgermeisterin“, fasst Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbands, ihren ersten Eindruck zusammen. „Vielleicht gelingt es dieser Ministerin ihre Anliegen in der neuen Regierung schneller mit frischem Wind durchzusetzen. Die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Deutschland ist nur eine Frage des Wollens – politisch und auch privat. Wir sind uns einig, dass wir gesellschaftliche Veränderungen brauchen, Veränderungen bei denen wir auch Jungen und Männer einbeziehen müssen, um endlich das Stadium des Verharrens hinter uns zu lassen.“

Am 14. März soll Angela Merkel als Bundeskanzlerin wiedergewählt werden. Danach kann die neue Regierung ihre Arbeit aufnehmen.

Aktiv für Frauen und ihre Familien im ländlichen Raum:
Über den Deutschen LandFrauenverband e.V. (dlv)
Der Deutsche LandFrauenverband e.V. (dlv) ist der bundesweit größte Verband für Frauen, die auf dem Lande leben, und deren Familien. Ziel ist, die Lebensqualität und die Arbeitsbedingungen im ländlichen Raum zu verbessern. Der dlv vertritt die politischen Interessen aller Frauen in ländlichen Regionen und den Berufsstand der Bäuerinnen. 500.000 Mitglieder, 12.000 Ortsvereine, 22 Landesverbände bilden zusammen ein starkes Netzwerk. Der Verband nutzt seine gesellschaftliche Kraft, um die soziale, wirtschaftliche und rechtliche Situation der Frauen zu verbessern. Präsidentin ist Brigitte Scherb.

 

Quelle: https://www.landfrauen.info/aktuelles/pressemeldungen/meldung/neuer-wind-im-frauenministerium/

07.03.2018 - Internationaler Tag der Frauen: Nur eine Frage des Wollens

Aufruf des Deutschen LandFrauenverbands für mehr Geschlechtergerechtigkeit

Gerechte Chancen für Frauen und Männer? Weit gefehlt. Auch der diesjährige Internationale Frauentag erinnert wieder einmal daran, dass die Gleichberechtigung von Frauen in Arbeitswelt und Gesellschaft hinterher hinkt. Daran ändern auch 100 Jahre Wahlrecht in Deutschland und 25 Jahre aktiver Gleichstellungsauftrag der Regierung nichts.

„Wir lassen uns auch heute nicht mit einer Blume oder ähnlichen Schönheitspflastern abspeisen, denn wir fordern gleiche Teilhabe und gleiche Bezahlung für Frauen und Männer. Wir LandFrauen streiten dafür mit nachlassender Geduld aber immer mehr Energie“, gibt sich Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbands, kämpferisch. „Wir fordern die Lohn- und die Rentenlücke endlich zu schließen und die gerechte Teilhabe von Frauen in allen Bereichen des Lebens durchzusetzen. Ohne Frauen wäre die ländliche Wirtschaft um viele Innovationen und Weiterentwicklungen ärmer. Es ist Zeit, geschlechterbedingte Barrieren endlich abzubauen. Es könnte so einfach sein, denn es ist nur eine Frage des Wollens. Dafür werden wir LandFrauen weiter kämpfen.“

Ein Blick auf die Zahlen verdeutlicht die Dringlichkeit: Das aktuelle deutsche Parlament ist mit nur einem Drittel Frauen besetzt und damit so männlich wie seit zwanzig Jahren nicht mehr. In kommunalen Parlamenten besetzen Männer dreiviertel der Sitze. Frauen verdienen auch in diesem Jahr 21 Prozent weniger als Männer und erhalten noch nicht einmal die Hälfte der Rente. Doch nicht nur in Deutschland sind Frauen immer noch stark benachteiligt. Daher ist der dlv auch international aktiv. So ist der Verband Teil der deutschen Regierungsdelegation, die Mitte März zur Sitzung der Frauenrechtskommission der Vereinten Nationen (UN) fährt. Die Kommission ist der Fachausschuss für Gleichstellung der Geschlechter und für die Förderung von Frauenrechten der UN in New York. Das Thema der Sitzung sind die Frauen und Mädchen im ländlichen Raum.

Wie die Situation der Frauen im ländlichen Raum in Ghana ist und wie sie ihre Situation verbessern können, erkundet der dlv gerade mit seinem Projekt LandFrauen in Ghana. Das Ziel ist, Kleinbäuerinnen zu stärken und für eine gleichberechtigte Teilhabe in der Land- und Ernährungswirtschaft einzutreten. Dafür sind die LandFrauen in Absprache mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in verschiedenen Bereichen aktiv. Zum Beispiel werden Frauen und Bäuerinnen bei der Vermarktung ihrer Produkte, der Interessenvertretung oder durch Weiterbildungsangebote in der Ernährungsbildung unterstützt.

Ebenfalls eingebunden ist der dlv bei den aktuellen deutschen Vorbereitungen für den W20 Gipfel in Argentinien. W20 ist die Abkürzung für Women20 oder Frauen20, so genannt in Anlehnung an die G20, die Gruppe der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer. Das Ziel ist, Frauen wirtschaftlich zu stärken und Geschlechtergerechtigkeit ins Zentrum der G20 zu stellen.

Aktiv für Frauen und ihre Familien im ländlichen Raum:
Über den Deutschen LandFrauenverband e.V. (dlv)
Der Deutsche LandFrauenverband e.V. (dlv) ist der bundesweit größte Verband für Frauen, die auf dem Lande leben, und deren Familien. Ziel ist, die Lebensqualität und die Arbeitsbedingungen im ländlichen Raum zu verbessern. Der dlv vertritt die politischen Interessen aller Frauen in ländlichen Regionen und den Berufsstand der Bäuerinnen. 500.000 Mitglieder, 12.000 Ortsvereine, 22 Landesverbände bilden zusammen ein starkes Netzwerk. Der Verband nutzt seine gesellschaftliche Kraft, um die soziale, wirtschaftliche und rechtliche Situation der Frauen zu verbessern. Präsidentin ist Brigitte Scherb.

Quelle: https://www.landfrauen.info/aktuelles/pressemeldungen/meldung/internationaler-tag-der-frauen-nur-eine-frage-des-wollens/

07.03.2018 - ORTVORSITZENDE DES LFV WANGEN ERHÄLT ZWEITEN PREIS BEIM ZUKUNFTSFORUM GENOSSENSCHAFT IN STUTTGART

Von Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Präsident Dr. Roman Glaser erhielten Maren Müller und Lea Sauter den zweiten Preis beim Studierendenwettbewerb 2018 beim Zukunftsforum Genossenschaft in Stuttgart.  Im Jubiläumsjahr „200 Jahre Raiffeisen“ ist der BWGV-Studierenden-Wettbewerb ins Leben gerufen worden. Die beiden Studentinnen an der Universität Hohenheim erhielten für ihr Poster „Megatrend-Digitalisierung in der Landwirtschaft am Beispiel der Milchviehhaltung“ einen Geldpreis von 300 Euro. Maren Müller aus Wangen ist dort seit dem vorigen Jahr Ortsvorsitzende im Team mit Karolin Eisele.

 

Quelle: https://landfrauen-bw.de/ortvorsitzende-des-lfv-wangen-erhaelt-zweiten-preis-beim-zukunftsforum-genossenschaft-in-stuttgart/

05.03.2018 - Regierungsarbeit für den ländlichen Raum beginnt endlich

Regierungsarbeit für den ländlichen Raum beginnt endlich Deutscher LandFrauenverband begrüßt Entscheidung zur Fortsetzung der Großen Koalition

Berlin, 05.03.2018 – Der Deutsche LandFrauenverband (dlv) ist erleichtert, dass die Zeit des Stillstands zu Ende ist und die neue Regierung Ihre Arbeit aufnehmen kann. Nun wird sich zeigen, wie sehr der ländliche Raum Beachtung findet und ob die Gleichstellung der dort lebenden Frauen weiter gefördert wird.

„Der Koalitionsvertrag verspricht zu unserer Freude viel Unterstützung für den ländlichen Raum. Wir werden sehen, wie ernst die neue Regierung das Thema wirklich angeht. Wir haben uns immer ein starkes Landwirtschaftministerium gewünscht, das auch die Interessen des ländlichen Raums im Blick hat“, erklärt Brigitte Scherb, dlv-Präsidentin. „Julia Klöckner als LandFrau hat die Kompetenzen, Fähigkeiten und Erfahrungen, um solch ein Ministerium zu führen. Wir werden gerne den Weg zum geplanten Sonderrahmenplan zur Förderung der ländlichen Entwicklung ebenso kritisch begleiten wie zur Kommission für Gleichwertige Lebensverhältnisse.“

Erfreulich und überraschend ist die Nominierung von mehr als 50 Prozent Frauen für führende Posten in der CDU und damit der künftigen Bundesregierung. Eine gute Voraussetzung, um das Thema Gleichstellung zukünftig als Querschnittsthema der Regierungsarbeit zu setzen.

„Gleiche Teilhabe ist ein langes und erklärtes Ziel der Berliner Erklärung. Wir sind einer von insgesamt 17 Frauenverbänden, die sich für eine paritätische Besetzung in der Politik stark gemacht haben“, so Scherb. Die Nominierungen von SPD und CSU werden nun zeigen, wie gleichberechtigt das Kabinett in Zukunft besetzt sein wird.

„Bei den Themen Digitalisierung und Ehrenamt hoffen wir, mit der neuen Bildungsministerin eine gute Ansprechpartnerin zu haben. Anja Karliczek kennt als LandFrauenmitglied die Arbeit der LandFrauen sehr gut und weiß, was wir als größter Bildungsträger im ländlichen Raum leisten“, betont dlv-Präsidentin Brigitte Scherb. „Der digitale Wandel hat auch Auswirkung auf das ehrenamtliche Engagement und unsere Vereinskultur. Wir brauchen Unterstützung, damit die Vereine und Verbände auch in Zukunft unsere Zivilgesellschaft aktiv mitgestalten können.“

 

Quelle: https://www.landfrauen.info/aktuelles/pressemeldungen/meldung/regierungsarbeit-fuer-den-laendlichen-raum-beginnt-endlich/

Smartmob des Landesfrauenrates am 8. März 2018 vor dem Landtag in Stuttgart

Die Hälfte der Macht den Frauen – zeigen Sie am Internationalen Frauentag vor dem Stuttgarter Landtag Ihre Unterstützung für die Wahlrechtsreform und machen Sie mit beim Smartmob des Landesfrauenrats für eine quotierte Landesliste. 

Seien Sie bei unserem Smartmob dabei!
Nutzen Sie Ihre Mittagspause am 8. März, um den Landtagsabgeordneten am Sitzungstag zu zeigen: Wir bringen den Landtag in Bewegung. Wir wollen ein Listenwahlrecht in Baden-Württemberg.

  • Wann und wo? 13.30 bis 14.30 Uhr vor der Oper am Eckensee – direkt beim Landtag.
  • Was? Ein pinker Teppich wird ausgerollt und darauf jeweils ein Damen- und einen Herrenschuh als Paar in Laufrichtung Landtag platziert. So machen wir uns symbolisch auf den Weg hin zu einer paritätischen Repräsentation von Frauen.

Bringen Sie ein Paar Schuhe und ein Schild mit einer Botschaft pro Wahlrechtsreform mit.

Kontakt: info@landesfrauenrat-bw.de; www.landesfrauenrat-bw.de

Kompletten Artikel lesen

Quelle: https://landfrauen-bw.de/den-landtag-in-bewegung-bringen-wahlrechtsreform-jetzt/

19. Februar 2018 - Vertreterinnen der Arbeitsgemeinschaft der drei LandFrauenverbände Baden-Württembergs im Gespräch mit Minister Peter Hauk

Online-Umfrage für Frauen aus der Landwirtschaft zur Lebens- und Arbeitssituation

In der Landwirtschaft schreitet der Strukturwandel unaufhaltsam voran. Damit die Landespolitik auch in Zukunft bedarfsgerecht reagieren kann, hat das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz eine Studie zur Lebens- und Arbeitssituation von Frauen in der Landwirtschaft in Baden-Württemberg bei der Universität Freiburg in Auftrag gegeben. Ziel ist es, die Lebenswirklichkeit repräsentativ abzubilden, um darauf aufbauend maßgeschneiderte Förderprogramme entwickeln zu können.

 Für die Erstellung der Studie benötigt die Universität Ihre Mithilfe bis zum 15. April 2018! Bitte leiten Sie diese Einladung zur Mitwirkung an alle Frauen in Ihrem Betrieb und darüber hinaus an alle Frauen weiter, auf die folgende Beschreibung zutrifft:

 Frauen ab 16 Jahren, die einen Bezug zum landwirtschaftlichen Betrieb (Haupt- oder Nebenerwerb) haben, weil sie dort arbeiten, wohnen oder dort gelegentlich mithelfen.

 Wichtig ist uns die repräsentative Erfassung der ganzen Vielfalt an unterschiedlichen Lebens- und Arbeitssituationen von Frauen in den unterschiedlichen landwirtschaftlichen Betriebsformen und -typen in ganz Baden-Württemberg. 

 Die Studie wird als Online-Befragung durchgeführt. Das Ausfüllen des Fragebogens wird ca. 25 Minuten in Anspruch nehmen und kann bequem mit einem Computer, Tablet oder Smartphone durchgeführt werden. Die gesammelten Daten bleiben anonym und werden vertraulich ausgewertet. Die erfassten Daten lassen keine Rückschlüsse auf den Betrieb zu. Jetzt mitmachen und mit anderen Frauen teilen unter: 

www.landfrauen.uni-freiburg.de oder über den abgebildeten QR-Code in der unten angehängten PDF.

 Mit der Durchführung der Studie wurde das Institut für Umweltsozialwissenschaften und Geographie der Universität Freiburg betraut. Für Rückfragen wenden Sie sich gerne direkt an die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Katja Baur und Beatrice Biro (email:  landfrauen@uni-freiburg.de; Tel. 0761 203-54042). 

PDF Download: Online - Befragung zur aktuellen Situation von Frauen in der Landwirtschaft

Pressemitteilung: http://mlr.baden-wuerttemberg.de/de/unser-service/presse-und-oeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilung/pid/online-umfrage-fuer-frauen-aus-der-landwirtschaft-zur-lebens-und-arbeitssituation/

15. Februar 2018 - LandFrauen in Ghana: Wissen teilen, Frauen stärken

Deutscher LandFrauenverband startet internationale Zusammenarbeit.

Berlin, 15.02.2018 – Der ghanaische Landwirtschaftsminister Dr. Nurah Gyiele empfing in der letzten Woche eine Delegation des Deutschen LandFrauenverbands (dlv) in Accra. Damit ist der offizielle Startschuss für das Projekt LandFrauen in Ghana gefallen mit dem Ziel, Kleinbäuerinnen in Ghana zu stärken. Im intensiven Austausch sagte der Minister seine volle Unterstützung für das dlv Projekt zu.

„Wir als LandFrauen können die Frauen in Ghana dabei unterstützen, dass sie an ihrer Situation etwas verändern wollen. Es wäre schön, wenn wir, ähnlich wie bei der Entwicklung des LandFrauenverbands in Deutschland, die Frauen stärken könnten, damit sie mit einer Stimme für ihre gleichberechtigten Interessen eintreten“, erklärt Brigitte Scherb, dlv-Präsidentin.

So das Fazit der Präsidentin, die sich bei einem mehrtägigen Besuch über die Situation der ghanaischen Frauen in den ländlichen Projektregionen informierte und politische sowie privatwirtschaftliche Entscheidungsträger getroffen hat. Auch der Aufbau eines ghanaischen LandFrauenverbands wurde in Gesprächen mit Frauengruppen erörtert.

Gefördert durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) wird der dlv in vier Handlungsfeldern in Ghana aktiv.

Für die Ernährungsbildung entwickeln vier LandFrauen aus Deutschland (Carmen Rhouiainen, Petra Schröder, Anja Will und Hannelore Wörz) mit vier ghanaischen Expertinnen Angebote für die Volta Region. Im zweiten Schritt schulen die deutsch-ghanaischen Tandems vor Ort Multiplikatorinnen. Dieses Wissen über Ernährungsbildung und Interessenvertretung geben die Multiplikatorinnen an Frauen in der Region weiter. Ziel ist, bis 2020 insgesamt 4.000 Frauen im ländlichen Raum zu trainieren und zu stärken.

Auch die Aktivitäten im zweiten Handlungsfeld, der Weiterverarbeitung von Reis zu Parboiled-Reis, haben begonnen. Die Reisbäuerinnen, die in lokalen Frauengruppen in der Volta Region organisiert sind, werden mit dem Parboiled Verfahren vertraut gemacht, bei der Anschaffung der Geräte und bei der Vermarktung der Produkte unterstützt.

Neben diesem Netzwerk soll auch die Interessenvertretung von Kleinbäuerinnen und Frauen im ländlichen Raum gestärkt werden. Ausgewählte Reis- und Maisbäuerinnen erhalten Fortbildung in diesen Instrumenten.

Zentral ist auch der fachliche Austausch und die Fortbildung in Deutschland für weibliche Fach- und Führungskräfte sowie Entscheidungsträgerinnen aus der Agrar- und Ernährungswirtschaft Ghanas. Während des Aufenthaltes in Deutschland vermitteln dlv-LandFrauen Expertinnenwissen durch Seminare und persönlichen Austausch von Frau zu Frau.

 

Weitere Informationen finden Sie hier.

22.02.2018 - 23.02.2018 ASG Seminar: Klima - Energie - Landwirtschaft, Herausforderungen und Chancen in ländlichen Räumen

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09. Februar 2018 - Koalition sieht Gleichstellung als übergreifendes Thema

Deutscher LandFrauenverband begrüßt den Entwurf des Koalitionsvertrags

Der Entwurf des Koalitionsvertrags der „neuen-alten“ Großen Koalition liegt vor. Der Deutsche LandFrauenverband (dlv) begrüßt größtenteils die Pläne der neuen Regierung und sieht darin eine gute Basis für die weitere Zusammenarbeit.

„Die Koalition verspricht, Gleichstellung als Querschnittsthema endlich ernst zu nehmen und ressortübergreifend zu arbeiten. Damit rückt auch die gerechte Teilhabe von Frauen im ländlichen Raum in den Blick. Gerade auf dem Land brauchen wir gezielte Fördermaßnahmen, damit Frauen die Chance haben, am wirtschaftlichen Leben gleichermaßen teilzunehmen“, sagt Agnes Witschen, Erste Vizepräsidentin des dlv.

Allgemein findet die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse von Stadt und ländlichem Raum verstärkt Beachtung. „Viele unserer Wahlforderungen finden Widerhall im Papier der Parteien. Anreize zur Niederlassung von Ärztinnen und Ärzten in unterversorgten Gebieten und der Ausbau der pflegerischen Infrastruktur sind Punkte, die der dlv schon lange fordert. Die Stärkung einer diversifizierten, familiengeführten und regional verwurzelten Landwirtschaft und die Entwicklung eines Fördersystems für strukturschwache Gebiete in allen Bundesländern sind Vorstöße, die Gutes hoffen lassen“, erklärt Agnes Witschen.

Der dlv sieht auch die Weiterentwicklung der Mütterrente, das Rückkehrrecht von Teilzeit auf Vollzeit und das Ziel, die Lebensleistung vor allem im Bereich Erziehung und Pflege stärker anzuerkennen, als positiv. „Für viele Frauen ist das sicherlich ein Lichtblick. Allerdings werden wir sehr kritisch prüfen, was die angestrebten Änderungen tatsächlich bringen“, sagt dlv-Vizepräsidentin Agnes Witschen.

Ehrenamtliches Engagement bekommt mit dem Koalitionsvertrag einen höheren Stellenwert und langjährige Forderungen des dlv finden damit Gehör. Durch Bürokratieabbau, steuerliche Entlastungen sowie zusätzliche Unterstützung durch hauptamtliches Personal können bürgerschaftlich Engagierte unsere Gesellschaft weiterhin zukunftsfähig gestalten.

„Die Koalitionspartner haben erkannt, dass der digitale Wandel auch Auswirkung auf das ehrenamtliche Engagement und unsere Vereinskultur hat. Es freut uns besonders, dass der damit verbundene Organisationsentwicklungsprozess von Vereinen und Verbänden professionell begleitet werden soll“, sagt Agnes Witschen. Der dlv fordert ein Bundesprogramm Ehrenamt 4.0 und hat frühzeitig erkannt, dass ehrenamtlich tätige Menschen und ihre Organisationen dringend Unterstützung auf dem Weg in die digitale Zukunft benötigen. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist der Breitbandausbau. Das Ziel, unterversorgte Gebiete in ländlichen Regionen mit Glasfaser zu versorgen, hält der dlv für längst überfällig.

 

Aktiv für Frauen und ihre Familien im ländlichen Raum:
Über den Deutschen LandFrauenverband e.V. (dlv)
Der Deutsche LandFrauenverband e.V. (dlv) ist der bundesweit größte Verband für Frauen, die auf dem Lande leben, und deren Familien. Ziel ist, die Lebensqualität und die Arbeitsbedingungen im ländlichen Raum zu verbessern. Der dlv vertritt die politischen Interessen aller Frauen in ländlichen Regionen und den Berufsstand der Bäuerinnen. 500.000 Mitglieder, 12.000 Ortsvereine, 22 Landesverbände bilden zusammen ein starkes Netzwerk. Der Verband nutzt seine gesellschaftliche Kraft, um die soziale, wirtschaftliche und rechtliche Situation der Frauen zu verbessern. Präsidentin ist Brigitte Scherb.

 

Quelle: http://www.landfrauen.info/aktuelles/pressemeldungen/meldung/koalition-sieht-gleichstellung-als-uebergreifendes-thema/

08. Februar 2018 - Großes Netzwerktreffen der Fachberaterinnen für Bienenprodukte

Anfang Februar trafen sich die Fachberaterinnen für Bienenprodukte zum ersten großen Netzwerktreffen in diesem Jahr. 36 Frauen waren zu diesem Anlass nach Kircheim unter Teck gereist, um zu erfahren, welche Aktivitäten in den letzten Monaten im Netzwerk angestoßen wurden und um gemeinsam weitere Schritte für 2018 zu planen. 

Seit Oktober 2017 gibt es eine zentrale Ansprechpartnerin für das Netzwerk. Sieglinde Hauser wurde zur Netzwerkkoordinatorin berufen. Zu ihren Aufgaben gehören künftig die Organisation der Netzwerktreffen, die Planung von Weiterbildungsmaßnahmen sowie die Vermittlung von Aufträgen. Ihr zur Seite gestellt wurden vier Netzwerkbeauftragte, die gleichzeitig auch Regionalvertretungen bilden. Das sind Silvia Heider (Landkreis Heilbronn), Cathrin Kistner (Landkreis Karlsruhe), Ulla Müller (Ostalbkreis) und Melanie Kaltenbach (Stuttgart).

Außerdem wurden sogenannte „Kompetenz-Teams“ im Netzwerk installiert. Diese Gruppen erarbeiten und bündeln Wissen zu Bienenprodukten aus den verschiedenen Themengebieten und stellen diese dann allen Netzwerkmitgliedern zur Verfügung.

Neben dem Wissens- und Erfahrungsaustausch und der gegenseitigen Unterstützung ist den Frauen auch das Thema Weiterbildung ein zentrales Anliegen. Von 2. bis 4. März findet die erste Arbeitstagung der Fachberaterinnen für Bienenprodukte in Obermarchtal (Alb-Donau-Kreis) statt. An diesem Arbeitswochenende stehen der intensive Austausch, Vorträge und Workshops sowie die Entwicklung von Strategien und die Schaffung weiterer Netzwerkstrukturen auf dem Programm.

Wie alte Bekannte wurden auch die neuen Fachberaterinnen in der Runde aufgenommen. Derzeit werden vom Bildungs- und Sozialwerk wieder 40 Frauen an den Lehrgangsorten Heilbronn und Kirchheim unter Teck in einer IMF-Qualifizierung ausgebildet. Rund die Hälfte folgte der Einladung zum Netzwerktreffen und nutzte die Chance, die bereits aktiven Fachberaterinnen mit ihren Angeboten kennenzulernen und in das Netzwerk zu schnuppern.

Die neuen Fachberaterinnen werden im Juni 2018 ausgebildet sein. Am 22. Juni 2018 findet eine „NEsD“-Veranstaltung im Freilichtmuseum Beuren statt, auf der die Fachberaterinnen ihre Zertifikate erhalten und im Anschluss mit einem „Markt der Möglichkeiten“ ihr Angebot der Öffentlichkeit präsentieren werden.

Quelle: https://landfrauen-bw.de/netzwerktreffen-fachberaterinnen-bienenprodukte/

05. Februar 2018- Sportconvention der LandFrauen Württemberg - Baden beeindruckte zum sechsten mal

Am ersten Februarwochenende fand die sechste „Sportconvention“ für LandFrauen mit nahezu 120 TeilnehmerInnen am Samstag und Sonntag im SpOrt Stuttgart/Neckarpark statt. Präsidentin Marie-Luise Linckh  eröffnete die Veranstaltung und motivierte die Übungsleiterinnen die Inhalte und Begeisterung weiter in die Gymnastikgruppen zu tragen. 

Das Fortbildungswochenende findet alle zwei Jahre statt. In 37 Workshops boten dreizehn verschiedene Trainerinnen ein abwechslungsreiches und  vielseitiges Programm.

Verschiedene Trendsportgeräte, wie Togu® Brasil®, Redondo®Ball-Plus, Redondo®Ball minis und der altbewährte Medizinball, kamen zum Einsatz. Es gab Stundenbilder für effektives Muskeltraining im Intervalltraining und für Frontalunterricht. Workshops mit dem Thema Faszientraining, der Hype der Fitnessbranche, wurden angeboten. Ausdauerworkshops, wie „Traditionelle“ Aerobic- und Step-Aerobicstunden, Irish Dance, Step Aerobic im Intervall verbunden mit Functional Training, forderten alles von den Teilnehmern.

Die TeilnehmerInnen gingen müde und erschöpft, aber motiviert am Abend nach Hause und nehmen viele Ideen mit.

Quelle: https://landfrauen-bw.de/sportconvention-der-landfrauen-beeindruckte-zum-sechsten-mal/

30. Januar 2018 - Bilanz IGW: Reich an Gesprächen, Reich an Kompetenz

Deutscher LandFrauenverband blickt auf erfolgreiche Grüne Woche

Berlin, 30.01.2018 – Der Deutsche LandFrauenverband (dlv) war mit vielfältigen Aktionen auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin vertreten. Auf dem Erlebnisbauernhof hatten die LandFrauen mit ihrem Stand einen festen Anlaufpunkt für die Besucherinnen und Besucher.

LandFrauen sind verlässliche Partner im Erzeuger-Verbraucher-Dialog. Der Deutsche LandFrauenverband ist die Schnittstelle zur Politik und weist immer wieder auf die große Bedeutung guter, konstruktiver Kommunikation hin. Entsprechend vielfältig waren die Besuche am Stand: Politikerinnen und Politiker aus dem gesamten Bundesgebiet, die Landwirtschaftsminister mehrerer Bundesländer, Mitglieder des Bundestags und der Landtage informierten sich über die Arbeit der LandFrauen genauso wie die Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries, der Parlamentarische Staatssekretär Dirk Wiese, Staatssekretär Matthias Machnig sowie der Staatssekretär im Bundesverbraucherschutzministerium Gerd Billen oder auch Katrin Göring-Eckardt, Fraktionsvorsitzende Bündnis 90 / Die Grünen im Bundestag, und Dr. Dietmar Bartsch, Vorsitzender der Fraktion Die Linke.

„Wir merken immer mehr, dass sich der ländliche Raum als Querschnittsaufgabe für alle Bereiche der Politik in den Köpfen durchsetzt“, zieht Brigitte Scherb, dlv-Präsidentin, Resümee. „Dafür treten wir schon lange ein, denn nur so können wieder gleichwertige Lebensverhältnisse in der Stadt und auf dem Land entstehen. Und wir müssen die Landwirtschaft dabei im Blick behalten, insbesondere die Frauen auf den Höfen. Sie sind häufig der Motor für Innovation auf dem Land.“

Nur im Dialog kann Vertrauen und Akzeptanz entstehen. LandFrauen und besonders die Bäuerinnen unter ihnen übernehmen Verantwortung und sind unermüdlich – stellten die rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am 20. Januar beim BäuerinnenForum anlässlich der IGW fest. Im Mittelpunkt der Debatte stand das „Bäuerinnenwohl“, das die Lebensbedingungen der Frauen auf den Höfen in den Blick nimmt. Es wurde sehr deutlich, dass die bundesweite Studie zur Situation der Frauen auf den Höfen, die der dlv fordert, umgesetzt werden muss. „Nur dann kann die weitere politische und gesellschaftliche Diskussion auf Zahlen und Fakten basieren und nicht auf gefühlter Wirklichkeit“, fordert Brigitte Scherb.

Unter dem Titel „Dynamik und Vielfalt – Potenziale der ländlichen Räume nutzen“ eröffnete Christian Schmidt, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, am 24. Januar das 11. Zukunftsforum ländliche Entwicklung. In der anschließenden Podiumsdiskussion nahmen Brigitte Scherb, Präsidentin des dlv und Mitglied im Sachverständigenrat Ländliche Entwicklung (SRLE) beim BMEL, Prof. Dr. Hans-Günter Henneke, Geschäftsführendes Präsidialmitglied des Deutschen Landkreistages und Vorsitzender des SRLE, und Uta-Micaela Dürig, Mitglied der Geschäftsführung der Robert Bosch Stiftung GmbH, die Entwicklung der ländlichen Räume und die bevorstehende GAP-Reform genauer in den Blick. Brigitte Scherb machte erneut deutlich, dass sich der dlv von der Reform einen echten Neuanfang erhofft. „Auch wir fordern eine starke erste Säule für eine flächendeckende und zukunftsfähige Landwirtschaft und begrüßen, dass das Modell der Vollfinanzierung aufrechterhalten werden soll. Allerdings stehen wir auch für eine starke zweite Säule und mahnen an, bei der Reform die Frauen und das Ehrenamt besser zu berücksichtigen“, so dlv-Präsidentin Scherb.

Die dlv-Begleitveranstaltung auf dem Zukunftsforum Ländliche Entwicklung des Bundeslandwirtschaftsministeriums zielte in die gleiche Richtung. Die Leistung der Frauen im ländlichen Raum wird im Augenblick nicht statistisch abgebildet, ihre Relevanz für den wirtschaftlichen Erfolg wird nicht deutlich. Einer der vielen Gründe, warum Projekte, die von Frauen umgesetzt werden, häufig keine Förderung erhalten. Der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) als zentrales Förderinstrument bedarf einer Reform waren sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einig. Denn im Augenblick birgt die Förderung viele Hürden, die sowohl für Projekte, die Frauen umsetzen wollen als auch für ehrenamtliche Projekte oft unüberwindbar sind.

LandFrauen haben das Wohl aller Frauen im Blick, wie der Bühnentalk in der Halle „Lust aufs Land“ zeigte. Frauen leisten mehr – diese Feststellung trifft auf jeden Fall auf die Fürsorgearbeit zu. Der Deutsche LandFrauenverband klärt mit seinem Projekt Regionale Equal-Pay-Beraterinnen zu diesem und anderen Themen auf. Nur wer um diese Altersarmutsfalle weiß, kann sie umgehen, zum Beispiel durch eine bessere partnerschaftliche Aufteilung. Gleichzeitig fordert der dlv bessere politische Rahmenbedingungen für die Pflege- und Kinderbetreuung.

Quelle: http://www.landfrauen.info/aktuelles/pressemeldungen/meldung/bilanz-igw-reich-an-gespraechen-reich-an-kompetenz/

29. Januar 2018 - ELER vereinfachen, Frauen in den Blick nehmen, Bürokratie abbauen

Begleitveranstaltung des Deutschen LandFrauenverbands beim 11. Zukunftsforum auf der IGW 2018

Der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) ist eines der zentralen Förderinstrumente. Der Deutsche LandFrauenverband (dlv) erwartet von der geplanten Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union auch einen Neuanfang für ELER. Denn im Augenblick birgt die Förderung viele Hürden, die sowohl für Projekte, die Frauen umsetzen wollen als auch für ehrenamtliche Projekte oft unüberwindbar sind. Zu diesem Thema diskutieren die Teilnehmerinnen der dlv-Begleitveranstaltung des Zukunftsforums Ländliche Entwicklung des Bundeslandwirtschaftsministeriums am 24. Januar.

„Wir brauchen an dieser Stelle ein Umdenken im Fördermechanismus und nicht nur ein kleines Reförmchen“, fordert Brigitte Scherb, dlv-Präsidentin. „Die EU-Mittel müssen zur Erreichung gleichwertiger Lebensverhältnisse zwischen Stadt und Land gerecht aufgeteilt werden. Der ELER muss für alle Menschen im ländlichen Raum verfügbar werden und Lösungen für die Probleme auf dem Land bereithalten. Wir brauchen mehr Freiraum, damit der Bottom-Up-Ansatz gelingen kann. Die wichtigsten Voraussetzungen dafür sind weniger bürokratischer Aufwand und die Abschaffung der Vorfinanzierung.“

Petra Raue vom Thünen-Institut fordert die Potenziale des ELER für die Förderung von Frauen auf dem Land zu nutzen. Ihre Evaluation von Bundesprogrammen im Norddeutschen Raum zeigt, dass Frauen nicht, bzw. nur am Rande berücksichtigt werden. Nur wenn Gleichstellung alle Akteure ernst nehme, kann sich das ändern. Es ist vieles möglich, wenn der politische Wille und das Bewusstsein vorhanden sind! Damit Frauen in ländlichen Räumen und in der ELER-Förderung sichtbarer werden, müssen zum Beispiel die gendersensible Berichterstattung und Evaluierung der EPLR eingefordert werden. An ausgewählten Beispielen zeigt sie, dass Frauenquoten für LEADER-Regionen sinnvoll sein können, auch für die Begleitausschüsse.

Der dlv unterstützt diese Forderung: Die Gleichstellung von Männern und Frauen als ein Zielbereich der Förderung der ländlichen Entwicklung in die nächste ELER-Verordnung aufzunehmen, um auf allen Ebenen des Programms geschlechtergerecht wirken zu können.

Joachim Hauck, Ministerium Ländlicher Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg präsentierte die Innovativen Maßnahmen für Frauen im Ländlichen Raum (IMF) im Maßnahmen- und Entwicklungsplans Ländlicher Raum Baden-Württemberg (MEPL). Das Programm in Baden-Württemberg ist nach eigenen Angaben ein „Exotenprogramm“ im Rahmen von ELER, da es sich nur an Frauen richtet. Damit setzen sie Innovationspunkte im ländlichen Raum und schaffen Innovationspotenziale. Im Rahmen des Programms wurden von 2007 bis 2013 rund 470 Arbeitsplätze für Frauen im ländlichen Raum geschaffen. Rund 1.400 Frauen wurden im Bereich der Diversifizierung qualifiziert und neue Dienstleistungen und Produkte sind entstanden.

In der Diskussionsrunde stehen Ines Kinsky, Bundesarbeitsgemeinschaft der LEADER-Aktionsgruppen, Dr. Martin Scheele, Generaldirektion Landwirtschaft und ländliche Entwicklung der EU-Kommission und Ursula Braunewell, dlv-Präsidiumsmitglied Rede und Antwort.

Dr. Martin Scheele stellt fest, dass der EU-Rahmen für ELER stark vereinfacht werden solle. Es sei dann Aufgabe der nationalen Seite die Verordnung auszugestalten. Die Berichterstattung müsse dann ergebnisorientiert sein, damit klar daraus hervorgehe, was man erreicht habe. Dieser EU-Vorschlag erfordere ein Umdenken auf allen Ebenen und er hoffe auf genügend Rückenwind, um die Veränderungen umzusetzen. Ines Kinsky begrüßt diesen Vorschlag. Das grundlegende Misstrauen, der Generalverdacht gegenüber den Antragsstellerinnen und –stellern müsse weg. Dem fügt sie noch den Appell hinzu, Kleinprojekte bis 25.000 Euro anders einzustufen. Ein Verzicht auf kleinteilige Rechnungsprüfungen wäre hier angebracht. Ursula Braunewell ergänzt, dass die Mitwirkung von ehrenamtlichen Akteuren in den verschiedenen Gremien von Bedeutung sei. Dafür müsse das Ehrenamt Unterstützung erhalten, um auf Augenhöhe mit den Behörden und Hauptamtlichen agieren zu können. Das in den ELER- und LEADER-Gremien engagierte Ehrenamt benötige Qualifizierung und müsse Aufwandsentschädigungen für die damit verbundenen Tätigkeiten erhalten.

Brigitte Scherb dankt abschließend allen Beteiligten. Sie könne alle Bestrebungen, die auf Entbürokratisierung abzielen, nur gut heißen.


Aktiv für Frauen und ihre Familien im ländlichen Raum:
Über den Deutschen LandFrauenverband e.V. (dlv)

Der Deutsche LandFrauenverband e.V. (dlv) ist der bundesweit größte Verband für Frauen, die auf dem Lande leben, und deren Familien. Ziel ist, die Lebensqualität und die Arbeitsbedingungen im ländlichen Raum zu verbessern. Der dlv vertritt die politischen Interessen aller Frauen in ländlichen Regionen und den Berufsstand der Bäuerinnen.

500.000 Mitglieder, 12.000 Ortsvereine, 22 Landesverbände bilden zusammen ein starkes Netzwerk. Der Verband nutzt seine gesellschaftliche Kraft, um die soziale, wirtschaftliche und rechtliche Situation der Frauen zu verbessern. Präsidentin ist Brigitte Scherb.

Quelle: http://www.landfrauen.info/aktuelles/pressemeldungen/meldung/eler-vereinfachen-frauen-in-den-blick-nehmen-buerokratie-abbauen/

26. Januar 2018 -Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin

Offener Brief der Berliner Erklärung 2017 vom 26.1.2018 an die Verhandlungsführer der Koalitionsgespräche: Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel Horst Seehofer, Ministerpräsident des Freistaates Bayern, Vorsitzender der CSU Martin Schulz, Vorsitzender der SPD

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

der kanadische Premierminister Justin Trudeau wird im Rahmen des G7-Vorsitzes von Kanada die Gleichstellung der Geschlechter in den Mittelpunkt der politischen Agenda rücken. Dies hat er bei seiner Rede auf dem Weltwirtschaftsforum 2018 in Davos nochmals bekräftigt. Vor diesem Hintergrund ist es völlig unverständlich, dass bei den Sondierungen zur Bildung einer Bundesregierung die Gleichstellungspolitik bisher als Randthema behandelt wurde.

Trudeaus Positionierung sollte für alle am Verhandlungstisch als Zielmarke dienen. Da wäre ein „we too“ eine klare Botschaft. Lippenbekenntnisse und ein „Weiter so“ reichen uns nicht! Die in der Berliner Erklärung 2017 zusammengeschlossenen Frauenverbände akzeptieren keine gleichstellungspolitischen Lücken in den Koalitionsverhandlungen zwischen CDU, CSU und SPD. Im bisherigen Sondierungspapier fehlen verbindliche Maßnahmen, über die in den wesentlichen Fragen der gleichberechtigten Teilhabe, der gleichen Bezahlung und dem Monitoring von Gleichstellungspolitik konkrete Fortschritte erzielt werden können. Substanzielle Verbesserungen und eine Agenda für Gleichstellung sind der Gradmesser für die Ernsthaftigkeit der nächsten Regierung.


Als führende Frauenverbände, die die Interessen von 12,5 Millionen Frauen in Deutschland vertreten, fordern wir von den Koalitionsgesprächen in den drei zentralen Themenbereichen Frauen in Führungspositionen, Entgeltgleichheit sowie Verbindlichkeit, Transparenz und Monitoring von Gleichstellungspolitik verpflichtende Schritte und gesetzliche Maßnahmen.

1. Gleiche Teilhabe
Für die Privatwirtschaft fordern wir:
• für die Aufsichtsräte auch der Unternehmen, die entweder börsennotiert sind oder der Mitbestimmung unterliegen, eine feste Geschlechterquote von mindestens 30 Prozent
bei Neubesetzungen ab 2019 sowie ihre Ausweitung auf alle Unternehmensrechtsformen (SE, Ltd & Co KG), auch ausländische (britische Public Limited Company)
• für die operativen Führungsebenen (Vorstand und zumindest die beiden darunterliegenden Ebenen) eine Zielgröße von jeweils mindestens 30 Prozent Frauen sowie
• die Einführung wirksamer Sanktionen:
o für den Fall der Nichterreichung der Geschlechterquote in Aufsichtsräten, z.B. leerer Stuhl, Nichtigkeit von Beschlüssen
o für den Fall, dass die transparente Veröffentlichung von Zielgrößen oder von Gründen für ihre etwaige Nichterreichung unterlassen wird, z.B. finanzielle Sanktionen, Einschränkung des Prüfvermerks
o für den Fall der Nichterreichung der mindestens 30 Prozent-Zielgröße z.B. die Pflicht, die Gründe im Einzelnen nachvollziehbar offenzulegen und von einer geeigneten Stelle überprüfen zu lassen, die öffentlich hierzu Stellung nimmt.

Für die Bereiche Medien, Kultur, Medizin und Wissenschaft fordern wir:
• die paritätische Besetzung der jeweiligen Aufsichts-, Beratungs- und Vergabegremien (wie z.B. Fördermittelentscheidungsgremien, Selbstverwaltungsgremien, gewählte Ärztegremien, Berufungskommissionen),
• die Vergabe öffentlicher Aufträge und Fördermittel an mindestens 40 Prozent Frauen, • verbindliche Zielgrößen von mindestens 30 Prozent Frauen in den jeweiligen Führungspositionen.
Für Politik und Parlamente fordern wir:
• in der kommenden Legislaturperiode für die Wahlen zum Bundestag ein verfassungskonformes Paritätsgesetz auf den Weg zu bringen.

2. Weitere Schritte in Richtung Entgeltgleichheit
Das Entgelttransparenzgesetz allein wird die Entgeltgleichheit nicht durchsetzen. Weitere strukturelle Maßnahmen sind erforderlich, die auch vor einer Evaluation des Entgelttransparenzgesetzes erfolgen können.

Die Berliner Erklärung 2017 fordert von CDU, CSU und SPD im Koalitionsvertrag 2018 folgende gesetzliche Maßnahmen festzuschreiben:
• Die Einführung transparenter, umfassender, zertifizierter Prüfverfahren zur geschlechterdifferenzierten Entgeltanalyse in allen Betrieben mit Betriebsratspflicht.
• Die Abschaffung des Ehegattensplittings in seiner jetzigen Form bei angemessenen Übergangszeiten, mindestens aber als Einstieg in eine diskriminierungsfreie Besteuerung die Reform des Lohnsteuerverfahrens (Abschaffung der Lohnsteuerklasse V).
• Zudem ist die Abschaffung des Schulgeldes ebenso bei Erzieherinnen und Erziehern notwendig, nicht - wie im Sondierungspapier geplant - nur bei Heilberufen.

3. Verbindlichkeit, Transparenz und Monitoring von Gleichstellungspolitik
Bereits jetzt ist die Gleichstellung von Frauen und Männern nach der Geschäftsordnung der Bundesregierung als „durchgängiges Leitprinzip“ zu verfolgen. Für die Umsetzung dieses Anspruchs fehlt es allerdings an Strukturen. Wie wir wissen, ist Deutschland im europäischen Vergleich allenfalls Mittelmaß, wenn es um Gleichstellungsfragen geht. Es ist an der Zeit, dass es – wie in anderen Ressorts bereits selbstverständlich – eine Einrichtung gibt, die Gleichstellungspolitik mit externem, praxisrelevantem Wissen flankiert: ein Gleichstellungsinstitut.
Gleichstellungspolitik muss durch eine wissensbasierte Begleitung aufgewertet werden, die der Gleichstellung in Deutschland ein neues Fundament geben kann. Politische Maßnahmen im Bereich der Gleichstellung sollten kontinuierlich flankiert und die Wirkung von gesetzlichen Maßnahmen ausgewertet werden. Die Empfehlungen des von der Bundesregierung verabschiedeten Gleichstellungsberichts müssen umgesetzt werden.

Die Gleichberechtigung der Geschlechter muss demnach in der Lebenswirklichkeit umgesetzt werden, bei der Umsetzung dieses Anspruchs sehen wir noch hohen Handlungsbedarf. Frauen haben ein Recht auf die Erfüllung des Auftrags der Gleichberechtigung, wie ihn Art. 3 Abs. 2 GG formuliert.

Mit freundlichen Grüßen

die 17 Initiatorinnen der Berliner Erklärung 2017

Der Deutsche Frauenrat ist Mitglied der Berliner Erklärung 2017.

Quelle: http://www.landfrauen.info/aktuelles/pressemeldungen/meldung/sehr-geehrte-frau-bundeskanzlerin/

Download: Offener Brief als PDF mit Unterschrift aller Mitglieder

23. Januar 2018 - BäuerinnenForum fragt nach Zufriedenheit der Frauen auf den Höfen

Veranstaltung des Deutschen LandFrauenverbands auf der IGW nimmt das Bäuerinnenwohl in den Blick

Rund 150 LandFrauen aus ganz Deutschland diskutieren anlässlich der Internationalen Grünen Woche in Berlin am Samstag über das „Bäuerinnenwohl“, denn die Debatte um die Lebensbedingungen auf den Höfen wird bisher nicht geführt. Die Themen Tierwohl und auch Ackerbau dominieren die öffentliche Diskussion und es ist nicht klar, wohin der politische Kurs führt. Hinzu kommen die rasanten gesellschaftlichen Veränderungen unserer Zeit mit einem neuen Verbraucherbewusstsein und der Digitalisierung der Landwirtschaft. In diesem Spannungsfeld richtet der Deutsche LandFrauenverband (dlv) besonderes Augenmerk auf die Rolle der Frauen auf den Höfen.

„Ohne Wirtschaftlichkeit schaffen wir es nicht – ohne Menschlichkeit ertragen wir es nicht. Die Bäuerinnen stehen im Mittelpunkt der Drehscheibe Hof. Sie kennen die vielen zwischenmenschlichen Faktoren, die im Zusammenleben und –arbeiten tagtäglich den Erfolg aber auch das Scheitern mitgestalten“, erklärt Brigitte Scherb, dlv Präsidentin. „Die Frauen auf den Höfen beklagen sich nicht. Umso mehr ist es Aufgabe des dlv, für die Frauen den Stein ins Rollen zu bringen. Deshalb ist es uns so wichtig, hier endlich mit Zahlen und Fakten argumentieren zu können. Zu lange warten wir schon auf grünes Licht vom Bundeslandwirtschaftsministerium für eine bundesweite Studie zur Situation der Frauen auf den Höfen, die wir seit gefühlten Ewigkeiten auf den Weg bringen wollen.“

Die Ergebnisse der top-agrar Glücksumfrage geben erste, überraschende Anhaltspunkte zur Zufriedenheit der Bäuerinnen: Wenig Geld, viel Kritik, aber zufrieden, so der Tenor der Befragten. Prof. Dr. Claudia Neu analysiert in ihrem Vortrag die Ergebnisse der Befragung. Sie zeigt auf, dass „eine hohe persönliche Zufriedenheit mit einer gesellschaftlichen Unsicherheit korreliert – bei den Bauern wie beim Rest der Gesellschaft.“ Gefühlte Einflusslosigkeit gehe mit hohen Zufriedenheitswerten einher – ein Schutzmechanismus. „Nach der Arbeit am Vortrag war ich erschüttert“, zieht die Wissenschaftlerin Bilanz. „Es besteht die Befürchtung, dass die Situation der Frauen auf den Höfen schlimmer ist, als es auf den ersten Blick scheint. Die Bauernschaft befindet sich zwischen Marginalisierung und Selbstmarginalisierung. Wir brauchen eine Studie, die die Situation der Frauen auf den Höfen in den Blick nimmt.“

„Bei ihr die Kraft, bei ihm die Macht“, fragt Armin Huttenlocher, PR-Spezialist, zum Einstieg in seinen Vortrag und provoziert mit seiner These, dass LandFrauen viel mit Graugänsen gemeinsam hätten. Sein Blick von außen bestätigt, dass die traditionelle Rollenverteilung der landwirtschaftlichen Familien noch gilt: die Bäuerinnen übernehmen die sozialen Aufgaben und sie tragen die Hauptlast für den Zusammenhalt des Hofs. Das politische Engagement überlassen sie ihrem Mann. Oft handelt dieser in Absprache mit den Frauen, sie selbst bleiben aber in der zweiten Reihe und sind mit der Aufteilung ganz zufrieden. Diese Ergebnisse verknüpfte Armine Huttenlocher mit einem Appell: Bei den Graugänsen zum Beispiel werden Entscheidungen über Abflugzeiten und Flugrouten immer häufiger von den weiblichen Tieren getroffen. Sie fliegen an der Spitze. Das gleiche würde er von den Frauen auf den Höfen erwarten. „Das Rollenbild der LandFrauen müsste neue Stärken entwickeln. Ich wundere mich, dass in diesem Bereich so viel männliche Dominanz geduldet wird und Bäuerinnen keine Parität in den Verbänden fordern. Die Gesellschaft wird nicht einfach dafür bereit sein, Frauen mehr Mitverantwortung zu geben. Die Frauen müssen dafür kämpfen, dass sich die Strukturen verändern.“

Bereichert durch die beiden Präsentationen diskutieren im Anschluss Marlene Mortler, MdB, Ingrid Pahlmann, Dr. Kirsten Tackmann, MdB, Hermann Grupe, MdL, und Petra Bentkämper, dlv-Präsidiumsmitglied. Daniela Ruhe, dlv-Hauptgeschäftsführerin, moderierte die Runde. Marlene Mortler betonte, dass es keine nachvollziehbaren Gründe gäbe, warum die Studie zur Situation der Frauen auf den Höfen nicht auf den Weg gebracht würde. Sie werde sich persönlich dafür einsetzen. Ingrid Pahlmann erklärte, dass Politik Rahmenbedingungen schaffen könne, aber dafür die Bedürfnisse des Ehrenamts kennen müsse. Ehrenamtliche Unterstützung solle daher von der Politik eingefordert werden, auch auf kommunaler Ebene. Dr. Kirsten Tackmann ergänzt, dass Agrarpolitik gleichzeitig Sozialpolitik sein müsse. Sie habe die geschlechterpolitische Agrarförderung im Blick. Generell gelte, um die Gesellschaft insgesamt frauen- und familienfreundlicher zu gestalten, müssten Sorgeleistungen von Kinderbetreuung bis hin zur Pflege stärker anerkannt werden. Hermann Grupe ist der Meinung, dass die Mitarbeit bei den LandFrauen die beste Möglichkeit sei, um in die Gesellschaft zu wirken. Petra Bentkämper bestätigt dies und schließt die Diskussion mit ihrem Aufruf, dass sich Frauen ihrer Stärke bewusst eine sollten. Auch wenn es nicht immer einfach ist, gelte es immer wieder zu motivieren und den Dialog zu suchen.

Agnes Witschen, dlv-Präsidiumsmitglied, zieht Bilanzund zeigt sich erfreut über die starke Unterstützung, die die geplante Studie zur Situation der Frauen auf den Höfen von allen Seiten erfahren habe. Sie hoffe, dass hier nun bald der Startschuss fallen könne. Sie dankt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die rege und konstruktive Teilhabe und weist darauf hin, dass der dlv weiter an dem Thema arbeite und es nicht nur in seinem Positionspapier „Mehr Wertschätzung und Förderung für Frauen auf den Höfen“ im Blick habe.

Besonderen Dank richtet sie an Jens Kollmann, Chefsyndikus der Landwirtschaftlichen Rentenbank, für die Unterstützung über viele Jahre.

 

Aktiv für Frauen und ihre Familien im ländlichen Raum:
Über den Deutschen LandFrauenverband e.V. (dlv)
Der Deutsche LandFrauenverband e.V. (dlv) ist der bundesweit größte Verband für Frauen, die auf dem Lande leben, und deren Familien. Ziel ist, die Lebensqualität und die Arbeitsbedingungen im ländlichen Raum zu verbessern. Der dlv vertritt die politischen Interessen aller Frauen in ländlichen Regionen und den Berufsstand der Bäuerinnen.
500.000 Mitglieder, 12.000 Ortsvereine, 22 Landesverbände bilden zusammen ein starkes Netzwerk. Der Verband nutzt seine gesellschaftliche Kraft, um die soziale, wirtschaftliche und rechtliche Situation der Frauen zu verbessern. Präsidentin ist Brigitte Scherb.

Orginal Pressetext: http://www.landfrauen.info/aktuelles/pressemeldungen/meldung/baeuerinnenforum-fragt-nach-zufriedenheit-der-frauen-auf-den-hoefen/

17. Januar 2018 - LandFrauen auf der IGW 2018: Im Dialog mit den Verbrauchern

LandFrauen im Austausch auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin

Am Freitag beginnt die Internationale Grüne Woche (IGW) in Berlin und der Deutsche LandFrauenverband (dlv) ist mit vielfältigen Aktivitäten vertreten. Auf dem Erlebnisbauernhof (Halle 3.2, Stand 125) sind die LandFrauen während der Messe mit dem Motto „Veränderung wagen, Vertrauen festigen.“ aktiv.

„Es gilt für so viele Bereiche in unserer Gesellschaft – auf der Grundlage des vertrauensvollen Miteinanders können wir gemeinsam viel erreichen. Das gilt für die Vereinsarbeit, aber genauso für den Erzeuger-Verbraucher-Dialog“ erklärt Brigitte Scherb, dlv-Präsidentin. „Und dafür stehen wir LandFrauen. Wir haben die unterschiedlichsten Berufe, sind Erzeugerinnen und immer auch Verbraucherinnen. Durch unser Wissen, den Mut zu neuen Wegen und der Freude an konstruktiver Kommunikation können wir Brücken schlagen – auch zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft. Die IGW ist die perfekte Gelegenheit, mit vielen Menschen ins Gespräch zu kommen und sie für die LandFrauen zu begeistern.“

Besucherinnen und Besucher der Messe erfahren nicht nur mehr über die Aktivitäten der LandFrauen beim Erzeuger-Verbraucher-Dialog, sondern auch über die vielfältigen Bereiche, in denen der Deutsche LandFrauenverband arbeitet, wie zum Beispiel das neue Projekt „Landfrauen in Ghana“.

Der Deutsche LandFrauenverband ist Teil des Erlebnisbauernhofs in der Halle 3.2, Stand 125 auf der Internationalen Grüne Woche vom 19. bis 28. Januar 2018. Bei Vorlage eines LandFrauenmitgliedsausweises erhalten Sie an der Kasse 5 Euro Rabatt auf den Eintrittspreis.

Weitere Veranstaltungen des Deutschen LandFrauenverbands:

„Initiative Bäuerinnenwohl – wie steht es um die Lebenszufriedenheit von Frauen auf den Höfen?“ ist der Titel des BäuerinnenForums (20. Januar, 11.30 bis 14.30 Uhr, CityCube).

Mit einer Podiumsdiskussion beteiligt sich der dlv in der Halle 4.2 „Lust aufs Land“.Das Thema ist „Frauen leisten mehr – welche Folgen hat die unbezahlte Fürsorgearbeit?“. (19. Januar, 14.20 bis 15.00 Uhr, Bühne Halle 4.2).

Am Samstag, 20. Januar um 15.30 Uhr stellt der dlv sein Projekt „LandFrauen in Ghana“ auf der Bühne des Erlebnisbauernhofs (Halle 3.2)vor. Auch in der Halle des Bundesministeriums für Internationale Zusammenarbeit (BMZ) werden die LandFrauen am 20. und 21. Januar jeweils um 13.30 Uhr aktiv.

Am Sonntag, 21. Januar 2018 ab 10:00 Uhr findet der Grüne-Woche-Gottesdienst mit dem Deutschen Bauernverband und dem Deutschen LandFrauenverband in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche am Breitscheidplatz, 10789 Berlin statt.

Das Thema „Förderung von Ehrenamt im Ländlichen Raum“ diskutieren u. a. der Deutsche LandFrauenverband auf der Bühne in der Halle 4.2 „Lust aufs Land“ am 23. Januar um 13 Uhr.

Brigitte Scherb, dlv-Präsidentin, ist in die Auftaktveranstaltung des Zukunftsforums Ländliche Entwicklung des Bundeslandwirtschaftsministeriums eingebunden. Zusätzlich befasst sich der dlv mit dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) nach 2020. (24. Januar, Eröffnungsveranstaltung 11.00 bis 12.30; dlv Begleitveranstaltung 13.30 bis 15.30 Uhr, City-Cube).

Die Podiumsdiskussion zum Landkirchentag 2018 findet am 25. Januar 2018 ab 14.00 Uhr mit dem Titel “ Paradies Land!? - Was können Berufsverbände, Politik und Kirche dafür tun?” auf der Bühne des Erlebnisbauernhofs (Halle 3.2) statt. Diskutieren werden der Staatssekretär des Bundeslandwirtschaftsministeriums, Dr. Hermann Onko Aeikens, Werner Schwarz, Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Steffi Trittel, Mitglied des Präsidiums des Deutschen Landfrauenverbandes (dlv), Nicole Podlinski, Bundesvorsitzende des Katholischen Landvolkverbandes (KLB) und Pastorin Ricarda Rabe, Vorstand Evangelischer Dienst auf dem Lande in der EKD (EDL).

Aktiv für Frauen und ihre Familien im ländlichen Raum:
Über den Deutschen LandFrauenverband e.V. (dlv)

Der Deutsche LandFrauenverband e.V. (dlv) ist der bundesweit größte Verband für Frauen, die auf dem Lande leben, und deren Familien. Ziel ist, die Lebensqualität und die Arbeitsbedingungen im ländlichen Raum zu verbessern. Der dlv vertritt die politischen Interessen aller Frauen in ländlichen Regionen und den Berufsstand der Bäuerinnen.

500.000 Mitglieder, 12.000 Ortsvereine, 22 Landesverbände bilden zusammen ein starkes Netzwerk. Der Verband nutzt seine gesellschaftliche Kraft, um die soziale, wirtschaftliche und rechtliche Situation der Frauen zu verbessern. Präsidentin ist Brigitte Scherb.

Orginal Pressetext: http://www.landfrauen.info/aktuelles/pressemeldungen/meldung/landfrauen-auf-der-igw-2018-im-dialog-mit-den-verbrauchern/

17. Januar 2018 - Gemeinsamer Appell an die zukünftige Bundesregierung

Digitalisierung der ländlichen Räume vorantreiben! Die Digitalisierung unserer Gesellschaft muss die ländlichen Lebens-, Arbeits- und Wirtschaftsräume voll mit einschließen. Grundvoraussetzung dafür ist die flächendeckende Versorgung mit hochleistungsfähigen digitalen Infrastrukturen.

Die Gewährleistung gleichwertiger Wirtschafts- und Lebensverhältnisse in Stadt und Land erfordert mehr denn je eine flächendeckend auf Glasfaser und 5G setzende Infrastrukturpolitik und eine bundesweit gesetzliche Verankerung des Grundsatzes der Netzneutralität. Nur so lassen sich eine gesellschafts- und wirtschaftspolitische Teilhabe der Menschen in ländlichen Räumen sicherstellen und die großen digitalen Potentiale der ländlichen Räume voll nutzen.

Für die Menschen in den ländlichen Räumen stehen digitale Anwendungspotentiale bei unternehmerischen Aktivitäten, bei der Arbeit, in der Familie, in der Gesundheitsversorgung, bei ehrenamtlichem und bürgerschaftlichem Engagement, der Jugendarbeit und Bildung sowie dem Tourismus und der Mobilität im Vordergrund. Darüber hinaus eröffnet Digitalisierung neue Perspektiven in Sachen politischer Partizipation und Bildung.

Leben und arbeiten in ländlichen Räumen bedeutet für die Land- und Forstwirtschaft immer mehr, die vielfältigen Fortschritte der Digitalisierung im Pflanzenbau und in der Nutztierhaltung für mehr Ressourceneffizienz und mehr Tierwohl nutzen zu können. Digitalisierungsfortschritte führen in Handwerk und Gewerbe zu neuen Produktions- und Vermarktungsformen und erschließen mit neuen Geschäftsmodellen zusätzliche Wertschöpfung.

Mit einer leistungsfähigen flächendeckenden digitalen Infrastruktur können ländliche Gebiete zu „Smart Regions“ werden und ihre Attraktivität sicherstellen. Sie können damit dem Trend zu einer immer stärkeren räumlichen Konzentration von Siedlungen und Wirtschaftsbetrieben entgegenwirken und den Wohlstand für die gesamte Gesellschaft sichern helfen. Die künftige Bundesregierung muss dazu, neben den strukturellen Erfordernissen, passgenaue Förderprogramme, auch im Bereich Ehrenamt, und anwendungsbezogene Forschung zur Umsetzung der Digitalisierung initiieren und fördern.

Als Verbände des ländlichen Raumes appellieren BDL, DBV und dlv gemeinsam an die zukünftige Bundesregierung, die ganzheitliche und vollständige Digitalisierung in den ländlichen Räumen zu einem zentralen Anliegen im Koalitionsvertrag und der Regierungsarbeit zu machen.

 

Aktiv für Frauen und ihre Familien im ländlichen Raum:
Über den Deutschen LandFrauenverband e.V. (dlv)

Der Deutsche LandFrauenverband e.V. (dlv) ist der bundesweit größte Verband für Frauen, die auf dem Lande leben, und deren Familien. Ziel ist, die Lebensqualität und die Arbeitsbedingungen im ländlichen Raum zu verbessern. Der dlv vertritt die politischen Interessen aller Frauen in ländlichen Regionen und den Berufsstand der Bäuerinnen.

500.000 Mitglieder, 12.000 Ortsvereine, 22 Landesverbände bilden zusammen ein starkes Netzwerk. Der Verband nutzt seine gesellschaftliche Kraft, um die soziale, wirtschaftliche und rechtliche Situation der Frauen zu verbessern. Präsidentin ist Brigitte Scherb.

Orginal Pressetext: http://www.landfrauen.info/aktuelles/pressemeldungen/meldung/gemeinsamer-appell-an-die-zukuenftige-bundesregierung/

10. Januar 2018 - Presseerklärung der Berliner Erklärung 2017

Offener Brief an die Bundeskanzlerin

Offener Brief an die Bundeskanzlerin

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

wir gratulieren Ihnen sehr herzlich zum „International Equality Award“, des von der finnischen Regierung 2017 erstmalig ins Leben gerufenen, internationalen Gleichstellungspreises.

Mit dieser Auszeichnung werden Sie als „Verteidigerin von Menschenwürde und Menschenrechten und als Fürsprecherin von Frauen und Mädchen“ international gewürdigt.  Als Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland stellen Sie weltweit ein Rollenvorbild für  Mädchen und Frauen dar und ermutigen sie dazu, Führungspositionen und hohe und  höchste politische Ämter anzustreben.

Wir wissen aber auch, dass unser Land keineswegs zu den Spitzenreitern in der Gleichstellung von Frauen und Männern zählt und im europäischen Vergleich allenfalls Mittelmaß ist.

Mit der Berliner Erklärung 2017 haben wir uns als 17 führende Frauenverbände bereits vor der Bundestagswahl mit unseren Forderungen an die Parteien und deren Spitzenkandidatinnen und -kandidaten gewandt. Wir haben auch die Sondierungsgespräche zur „Jamaika-Koalition“ sehr aufmerksam begleitet und mit Sorge festgestellt, dass gleichstellungspolitische Themen kaum öffentliche Aufmerksamkeit erhielten und in den veröffentlichten Papieren wenig Raum eingenommen haben.

Wir bitten Sie daher erneut um Ihre Unterstützung für unsere zentralen Ziele:

1. Gleiche Teilhabe
2. Gleiche Bezahlung
3. Verbindlichkeit, Transparenz und Monitoring von Gleichstellungspolitik

Die in der vergangenen Legislaturperiode erzielten Erfolge reichen nicht aus: Weiterhin sind entschiedene Schritte notwendig, um einen nachhaltigen Wandel zu mehr Geschlechtergerechtigkeit zu erzielen. Dazu bedarf es nicht zuletzt einer aktiven, umfassenden gleichstellungspolitischen Strategie und der Aufwertung von Gleichstellungpolitik durch eine wissensbasierte Begleitung.

Wie in anderen Ressorts - und im Übrigen auch in anderen Ländern bereits selbstverständlich - ist eine zentrale Einrichtung notwendig, die die Umsetzung der Gleichstellungspolitik begleitet. Ein Aktionsplan und die Institutionalisierung der Gleichstellungspolitik im Sinne einer messbaren Überprüfung der Fortschritte sind für unsere Verbände ein zentrales Anliegen. Eine Service- und Transferstelle könnte verschiedene Aufgaben wie das Monitoring von Gleichstellung, Forschung zu Gesetzesfolgen und den Dialog mit der Zivilgesellschaft bündeln und eine Schnittstelle zu europäischer und internationaler Gleichstellungspolitik sein. 2018 und 2019 jähren sich mit 100 Jahre Frauenwahlrecht, 70 Jahre Grundgesetz und 25 Jahre aktiver Gleichstellungsauftrag als Ergänzung des Artikels 3 Abs. 2 Grundgesetz zentrale frauen- und gleichstellungspolitische Meilensteine. Dies sollte der Anlass sein, mit einem Aktionsplan im Koalitionsvertrag, der gleichstellungspolitische Ziele und Maßnahmen für die nächste Legislaturperiode festlegt, weitere Fortschritte zu verwirklichen.

Wir wünschen uns sehr, sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, dass Sie als erste Preisträgerin des International Equality Awards in Ihrem Einflussbereich noch stärker nachhaltige Zeichen für die tatsächliche Gleichberechtigung von Frauen und Männern setzen. Für die bevorstehenden Koalitionsgespräche erwarten wir eine klare Botschaft, ehrgeizige Ziele sowie ein deutliches Bekenntnis aller Akteure zur Gleichstellung und wünschen uns eine Reflektion der in der Berliner Erklärung adressierten Themen, mit der die Interessen von mehr als 12.5 Millionen Frauen vertreten werden.

In der Hoffnung auf einen erfolgreichen Abschluss der anstehenden Sondierungsgespräche
und mit besten Grüßen
die 17 Initiatorinnen der Berliner Erklärung 2017

Weitere Informationen zur Berliner Erklärung finden Sie hier.

Orginal Pressetext: http://www.landfrauen.info/aktuelles/pressemeldungen/meldung/presseerklaerung-der-berliner-erklaerung-2017/

08. Januar 2018 - Frauen in der Landwirtschaft auf die politische Agenda setzen

Der Deutsche LandFrauenverband setzt sich für eine Verbesserung der Situation von Frauen auf landwirtschaftlichen Betrieben ein

Der Deutsche LandFrauenverband (dlv) nimmt die Situation von Frauen auf landwirtschaftlichen Betrieben in den Blick. In seinem Positionspapier zeigt er politischen Handlungsbedarf auf.

„Das Hofleben ist nicht nur Bullerbü-Romantik. Oft sind es gerade Frauen, die für die Kindererziehung und die Pflege von Angehörigen verantwortlich sind. Sie müssen den Balanceakt zwischen Familie, Haushalt, landwirtschaftlichem Betrieb - und in vielen Fällen auch dem eigenen Beruf und Ehrenamt – meistern, das ist keine leichte Aufgabe“ erklärt Petra Bentkämper, dlv-Präsidiumsmitglied. „Gerade die Erziehungs- und Pflegearbeiten werden oft nicht, oder nur unzureichend anerkannt. In diesen Zeiträumen können die Frauen nur in geringem Maße in die Rentenkasse einbezahlen – das rächt sich im Alter.“ Hinzu komme, so dlv-Präsidentin Brigitte Scherb, dass das komplexe Ehe-, Erb- und Steuerrecht in der Landwirtschaft und die speziellen Absicherungsmöglichkeiten, sehr undurchsichtig und schwer verständlich seien.

„Häufig sind es die Frauen auf den Höfen, die diversifizierte Bewirtschaftungskonzepte wie Green Care oder Direktvermarktungsstrategien entwickeln“ stellt Petra Bentkämper fest. „Diese Unternehmerinnen stärken mit ihren innovativen Ideen den ländlichen Raum. Allerdings sind die Hürden hoch, Förderungen für solche Projekte zu erhalten.“

Der Deutsche LandFrauenverband fordert daher ein eigenständiges Agrarministerium mit einem starken Ressort für ländliche Räume, in dem Frauen und ihre Anliegen mehr Beachtung finden und mehr Förderung erhalten, beispielsweise in Form eines eigenen Referates. Die Leistungen von Frauen in der Landwirtschaft müssen von der statistischen Erhebung erfasst werden. Ebenso ist der flächendeckende Ausbau von Beratungs- und Weiterbildungsangeboten für Frauen in der Landwirtschaft von Nöten, dazu gehören insbesondere Angebote zu den Themen Ehe- und Erbrecht, Steuerrecht und Absicherung sowie Hofübergabe.

Aktiv für Frauen und ihre Familien im ländlichen Raum:
Über den Deutschen LandFrauenverband e.V. (dlv)

Der Deutsche LandFrauenverband e.V. (dlv) ist der bundesweit größte Verband für Frauen, die auf dem Lande leben, und deren Familien. Ziel ist, die Lebensqualität und die Arbeitsbedingungen im ländlichen Raum zu verbessern. Der dlv vertritt die politischen Interessen aller Frauen in ländlichen Regionen und den Berufsstand der Bäuerinnen.
500.000 Mitglieder, 12.000 Ortsvereine, 22 Landesverbände bilden zusammen ein starkes Netzwerk. Der Verband nutzt seine gesellschaftliche Kraft, um die soziale, wirtschaftliche und rechtliche Situation der Frauen zu verbessern. Präsidentin ist Brigitte Scherb.

Petitionspapiere: http://www.landfrauen.info/fileadmin/Redaktion/PDF/Publikationen/Positionspapiere/2017_dlv_PP_Frauen_auf_den_Hoefen.pdf

05.Januar 2018 - Entgelttransparenzgesetz: LandFrauen leisten Aufklärungsarbeit vor Ort

Ab 2018 sind die „Equal-Pay-Beraterinnen“ des Deutschen LandFrauenverbands in insgesamt 19 Landkreisen aktiv

Ab 2018 sind die „Equal-Pay-Beraterinnen“ des Deutschen LandFrauenverbands in insgesamt19 Landkreisen aktiv

Morgen tritt das Entgelttransparenzgesetz vollständig in Kraft. „Das Gesetz ist ein wichtiges Signal in Richtung gleiche Bezahlung für gleiche und gleichwertige Arbeit. Es ist allerdings nur ein Baustein, um Frauen gerechter zu entlohnen und um sie vor Altersarmut zu schützen. Damit das Gesetz in Anspruch genommen werden kann, brauchen Frauen mehr Informationen zum Thema Entgeltungleichheit“, sagt Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbands (dlv).

Diese Aufklärungsarbeit leisten die Equal-Pay-Beraterinnen des dlv: Sie zeigen auf, dass Frauen in Deutschland im Schnitt noch immer 21 Prozent weniger als Männer verdienen – auf dem Land ist die Lohnlücke sogar größer. „Im ländlichen Raum stehen Frauen beim Thema Erwerbstätigkeit vor besonderen Herausforderungen. Familie und Beruf lassen sich zum Beispiel durch mangelnde Kinderbetreuungsangebote und fehlende Infrastruktur schwerer verbinden. Die regionalen Equal-Pay-Beraterinnen kennen diese Problematik und helfen Frauen diese Herausforderungen bei der Karriere- und Familienplanung zu beachten“, erklärt Brigitte Scherb.

Der dlv führt das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) geförderte Projekt „Qualifizierung regionaler Equal-Pay-Beraterinnen“ zum zweiten Mal durch. Zwölf Beraterinnen sind bereits als Botschafterinnen für Entgeltgleichheit im ländlichen Raum aktiv. Elf neue Equal-Pay-Beraterinnen konnten zum Jahresende Bergfest feiern: Ab März haben sie alle sechs Theorie-Seminare absolviert und werden dann auf lokaler Ebene zu Lohnungleichheit aufklären.

Wie groß der Bedarf an Informationen zum „Gender Pay Gap“ im ländlichen Raum ist, erleben die Beraterinnen bei ihren Einsätzen. Auch Kammern und Wirtschaftsverbände profitieren dabei von ihrer Expertise. Besonders die Themen Alterssicherung und beruflicher Wiedereinstieg stellen viele LandFrauen vor große Probleme. Die Equal-Pay-Beraterinnen können als Referentinnen gebucht werden und informieren dann auf Veranstaltungen, in Workshops oder Beratungen unter anderem über Altersarmut von Frauen, Rollenbilder in der Berufswahl, Partnerschaftskonzepte und Lebensverlaufsplanung.

Aktiv für Frauen und ihre Familien im ländlichen Raum:
Über den Deutschen LandFrauenverband e.V. (dlv)

Der Deutsche LandFrauenverband e.V. (dlv) ist der bundesweit größte Verband für Frauen, die auf dem Lande leben, und deren Familien. Ziel ist, die Lebensqualität und die Arbeitsbedingungen im ländlichen Raum zu verbessern. Der dlv vertritt die politischen Interessen aller Frauen in ländlichen Regionen und den Berufsstand der Bäuerinnen. 500.000 Mitglieder, 12.000 Ortsvereine, 22 Landesverbände bilden zusammen ein starkes Netzwerk. Der Verband nutzt seine gesellschaftliche Kraft, um die soziale, wirtschaftliche und rechtliche Situation der Frauen zu verbessern. Präsidentin ist Brigitte Scherb.

Buchung einer "Equal-Pay-Beraterin: http://www.landfrauen.info/themen/gerechte-chancen/artikel/equal-pay-beraterinnen-klaeren-auf/

http://www.landfrauen.info/aktuelles/pressemeldungen/meldung/entgelttransparenzgesetz-landfrauen-leisten-aufklaerungsarbeit-vor-ort/