Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Informationen aus unserem Bundes-, Landes-. oder Kreisverband. Des Weiteren finden Sie hier auch aktuelle Themen aus unserer Ortsgruppe.

29.08.2018 - Bundesregierung verringert Gerechtigkeitslücke bei der Mütterrente

Deutscher LandFrauenverband fordert zügige Umsetzung

Berlin, 30.08.2018 – Das Kabinett hat beschlossen, dass künftig alle Mütter, deren Kinder vor 1992 geboren wurden, zusätzlich einen halben Rentenpunkt erhalten. Von diesem Beschluss könnten rund sieben Millionen Frauen profitieren. Damit kommt die Bundesregierung einer langjährigen Forderung des Deutschen LandFrauenverbands (dlv) näher. Der dlv fordert schon seit langem Gerechtigkeit für alle Mütter, unabhängig vom Geburtsjahr der Kinder.

„Wir freuen uns, dass endlich wieder Bewegung in das Thema kommt und wir uns der Gerechtigkeit ein Stück annähern. Wir hoffen, dass die Gesetzgeber den Beschluss des Kabinetts schnell umsetzen und Mütter bald von der Verbesserung profitieren. Es ist ein weiterer kleiner Mosaikstein, um Altersarmut bei Frauen zu verringern. Aber wir bleiben dabei – erst mit einer Erhöhung auf drei Rentenpunkte für alle Mütter kann von einer echten Gleichberechtigung gesprochen werden. Halbgerecht ist trotzdem ungerecht. Auch an unserer Kernforderung nach einer gesamtgesellschaftlichen Finanzierung werden wir weiterhin festhalten und diese konsequent einfordern“, resümiert dlv Präsidentin Scherb.

Der Koalitionsvertrag sah vor, dass nur Mütter ab dem dritten Kind, das vor 1992 geboren wurde, einen zusätzlichen Rentenpunkt erhalten. Die jetzige Lösung ist nach Meinung des Deutschen LandFrauenverbands (dlv) besser als die ursprüngliche.

Gerade Frauen im ländlichen Raum und besonders die Bäuerinnen, die zeitlebens im Familienbetrieb mitarbeiteten, haben oftmals keinen eigenen Rentenanspruch in der gesetzlichen Rentenversicherung. Für diese Frauen sieht der Deutsche LandFrauenverband beim Inkrafttreten der Gesetzesänderung Vorteile: Die Mindestbeitragszeit beträgt fünf Jahre und bereits mit zwei Kindern kann dann ein Rentenanspruch entstehen.

Bei Müttern mit einem Kind reicht die geplante Erhöhung um einen halben Punkt nicht aus, um den Anspruch geltend zu machen. Dennoch sollten sie nachrechnen, ob sich eine freiwillige Beitragsnachzahlung lohnt und dann einen Antrag auf Altersrente stellen. Es ist sinnvoll, die Beratung der Deutschen Rentenversicherung in Anspruch zu nehmen.

 

Aktiv für Frauen und ihre Familien im ländlichen Raum:
Über den Deutschen LandFrauenverband e.V. (dlv)

Der Deutsche LandFrauenverband e.V. (dlv) ist der bundesweit größte Verband für Frauen, die auf dem Lande leben, und deren Familien. Ziel ist, die Lebensqualität und die Arbeitsbedingungen im ländlichen Raum zu verbessern. Der dlv vertritt die politischen Interessen aller Frauen in ländlichen Regionen und den Berufsstand der Bäuerinnen. 500.000 Mitglieder, 12.000 Ortsvereine, 22 Landesverbände bilden zusammen ein starkes Netzwerk. Der Verband nutzt seine gesellschaftliche Kraft, um die soziale, wirtschaftliche und rechtliche Situation der Frauen zu verbessern. Präsidentin ist Brigitte Scherb.

Quelle: https://www.landfrauen.info/aktuelles/pressemeldungen/meldung/bundesregierung-verringert-gerechtigkeitsluecke-bei-der-muetterrente/

21.08.2018 - Neue Schwerpunkte im Bundeslandwirtschaftsministerium

Deutscher LandFrauenverband begrüßt Umstrukturierung

Die neu gesetzten Schwerpunkte für die zukünftige Arbeit des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft begrüßt der dlv und sieht darin eine gute Basis für die weitere Zusammenarbeit. So wird es unter anderem in der Abteilung ländliche Räume zwei neue Bereiche für digitale Innovation und Ehrenamt geben. Damit kommt die Bundeslandwirtschaftsministerin zwei langjährigen Forderungen des Deutschen LandFrauenverbands nach.

„Das ist ein positives Zeichen und wir LandFrauen stehen bereit, um den ländlichen Raum weiter mit zu gestalten und nach vorne zu bringen. Wir freuen uns, dass das Ehrenamt und insbesondere die LandFrauen nun endlich als wichtige Akteurinnen die nötige Wertschätzung erfahren und gezielte Ansprechpartner im Ministerium haben werden“, betont Brigitte Scherb, Präsidentin des dlv. „Wir begrüßen auch die Fokussierung auf die digitale Innovation für den ländlichen Raum, insbesondere die Verbesserungen für die Landwirtschaft, Verbraucherinnen und Verbraucher, aber auch für das Ehrenamt. Unsere Vereine und Verbände auf dem Land brauchen Unterstützung!“. Der dlv fordert schon lange ein Bundesprogramm Ehrenamt 4.0, das ehrenamtlich tätige Menschen und ihre Organisationen auf dem Weg in die digitale Zukunft begleitet.

Die angestrebte Verbesserung der ausgewogenen Verpflegung in Kitas und Schulen sowie Senioren- und Pflegeeinrichtungen ist nach Ansicht des dlv längst überfällig. „Schon seit 2014 fordert der dlv, die Qualität der Schulverpflegung durch gesetzliche Standards zu garantieren“, so Scherb weiter.

„Die Verbindung der Gemeinschaftsverpflegung und der Ernährungsbildung bietet Schulen und Kindergärten eine Chance, wichtige Kompetenzen zur Verbraucherbildung zu vermitteln!“ erklärt Brigitte Scherb. „Wir LandFrauen sind schon seit Jahren an Schulen im gesamten Bundesgebiet unterwegs, um Kindern aktiv in diversen Projekten die Ernährungs- und Verbraucherbildung näher zu bringen. Das schon lange von uns geforderte Schulfach zu Alltags- und Lebenskompetenzen betrachten wir weiterhin als dringend notwendig. Handlungsbedarf sehen wir auch nach wie vor beim Thema Lebensmittelverschwendung und nicht zuletzt auch im Bereich Hygiene.“

Aktiv für Frauen und ihre Familien im ländlichen Raum:
Über den Deutschen LandFrauenverband e.V. (dlv)

Der Deutsche LandFrauenverband e.V. (dlv) ist der bundesweit größte Verband für Frauen, die auf dem Lande leben, und deren Familien. Ziel ist, die Lebensqualität und die Arbeitsbedingungen im ländlichen Raum zu verbessern. Der dlv vertritt die politischen Interessen aller Frauen in ländlichen Regionen und den Berufsstand der Bäuerinnen. 500.000 Mitglieder, 12.000 Ortsvereine, 22 Landesverbände bilden zusammen ein starkes Netzwerk. Der Verband nutzt seine gesellschaftliche Kraft, um die soziale, wirtschaftliche und rechtliche Situation der Frauen zu verbessern. Präsidentin ist Brigitte Scherb.

 

Quelle: https://www.landfrauen.info/aktuelles/pressemeldungen/meldung/neue-schwerpunkte-im-bundeslandwirtschaftsministerium/

19.08.2018 - Hofabgabeklausel schnell nachbessern

Der Deutsche LandFrauenverband fordert zeitnah Klärung durch die Bundesregierung

Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass die Hofabgabeklausel in ihrer jetzigen Form verfassungswidrig ist. Sie ist seit dem 9. August 2018 ausgesetzt.

Landwirte mussten bisher ihren Hof abgeben, um Rente beziehen zu können. Dadurch sollte der frühe Generationenwechsel bei den Betriebsleitern gefördert werden. Eine legitime Zielsetzung des Gesetzgebers, wie die Richter feststellten. Sie bemängelten jedoch, dass die Verpflichtung in Teilen verfassungswidrig sei. Das Gesetz sieht bisher keine Regelungen für Härtefälle vor, zum Beispiel wenn keine Hofnachfolge oder kein Pächter gefunden wird.

Ebenfalls verfassungswidrig ist die Regelung, dass der Rentenanspruch der Bäuerin davon abhängig ist, ob ihr Ehemann den Hof abgibt, sobald er selbst das Rentenalter erreicht.

„Auch wir wissen von Fällen, bei denen die Hofabgabeklausel zu Nachteilen für die Bäuerinnen geführt hat. Daher begrüße ich, dass das Bundesverfassungsgericht die Regierung aufgefordert hat, hier genauer hinzusehen“, erklärt Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbands. „Wir brauchen schnell Klarheit, wie die Voraussetzung für die Hofübergabe und den Rentenbezug in Zukunft geregelt werden soll. Letztendlich ist es der Generationenwechsel und die sichere Zukunft der Landwirtschaft, die im Vordergrund stehen.“

Experten raten Bäuerinnen und Bauern ab sofort ihre Altersrente zu beantragen, wenn sie die Altersgrenze erreicht haben. Landwirtinnen und Landwirte, deren Rentenantrag wegen fehlender Hofabgabe in der Vergangenheit abgelehnt wurde, sollten eine erneute Prüfung beantragen.

 

Aktiv für Frauen und ihre Familien im ländlichen Raum:
Über den Deutschen LandFrauenverband e.V. (dlv)
Der Deutsche LandFrauenverband e.V. (dlv) ist der bundesweit größte Verband für Frauen, die auf dem Lande leben, und deren Familien. Ziel ist, die Lebensqualität und die Arbeitsbedingungen im ländlichen Raum zu verbessern. Der dlv vertritt die politischen Interessen aller Frauen in ländlichen Regionen und den Berufsstand der Bäuerinnen. 500.000 Mitglieder, 12.000 Ortsvereine, 22 Landesverbände bilden zusammen ein starkes Netzwerk. Der Verband nutzt seine gesellschaftliche Kraft, um die soziale, wirtschaftliche und rechtliche Situation der Frauen zu verbessern. Präsidentin ist Brigitte Scherb.

 

Quelle: https://www.landfrauen.info/aktuelles/pressemeldungen/meldung/hofabgabeklausel-schnell-nachbessern/

01.08.2018 - 100. LANDWIRTSCHAFTLICHES HAUPTFEST vom 29.09.2018 bis 07.10.2018

Herzliche Einladung zum 100. Landwirtschaftlichen Hauptfest vom 29. September bis zum 7. Oktober. Der LandFauenverband Württemberg-Baden ist in Halle 1 mit einem Ausstellungsstand präsent. Besondere Einladung zum Bäuerinnentag am 2. Oktober (mit vorheriger Anmeldung) zum Erntedankgottesdienst am 7. Oktober. Am 30. September findet ein ganz besonderer historischer Festumzug anlässlich des 200. Cannstatter Volksfestes statt. Die Empfehlung ist: mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen und die Karten vorab über Easy Ticket Service zu bestellen – der Sonderpreis für den LandFrauenverband liegt pro Person bei 10,50 Euro (Eintritt und VVS).Bestellschein hängt digital noch einmal an und steht im mitgliedergeschützten Bereich. Zum Bäuerinnentag organisieren einzelne Kreisverbände einen Bus – bitte mit der Kreisgeschäftsführerin aus dem benachbarten Kreisverband Kontakt aufnehmen.

Quelle: https://landfrauen-bw.de/100-landwirtschaftliches-hauptfest-vom-29-09-bis-7-10-2018/

26.07.2018 - LandFrauenchor Ellwangen feiert 30. Jubiläum und sammelt dabei Spenden für das ALOKA-Projekt in Kenia

Seit 30 Jahren gibt es den LandFrauenchor in Ellwangen und dies musste gefeiert werden. Gemeinsam mit zwei anderen Chören gab es einen vielseitigen Liederabend in der Eichenfeldhalle in Neunheim. Mit Liedern wie „singen ist gesund“ und „schenk der Seele einen Sonntag“ brachten die über 30 Sängerinnen des LandFrauenchors unter der Leitung von Ingrid Phillip zum Ausdruck, was für sie das Singen bedeutet. Ein Rückblick auf die Chorarbeit zeigte das große Engagement des Chors mit regelmäßigen Auftritten unter anderem beim „Kalten Markt“, bei Lichtmessgottesdiensten und beim Frühlingsball in der Eichenfeldhalle. Die Ortsvorsitzende Burgl Schmiedt konnte zwölf Sängerinnen ehren, die seit der ersten Stunde mitsingen. Dass die Sängerinnen ihre Freude mit anderen Teilen möchten, zeigte auch der Spendenaufruf beim Konzert für das Bienenprojekt „Aloka“ in Kenia. Nachdem die stellvertretende Kreisvorsitzende Rosemarie Bernlöhr das Projekt vorstellte und Bilder im Foyer darüber informierten, griffen die Gäste nach der guten Unterhaltung tief in die Taschen. Achthundert Euro konnten für das Projekt gesammelt werden, in dem Frauen im ländlichen Raum in Kenia in der Bienenhaltung unterstützt werden, um sich ein Einkommen zu erwirtschaften.

 

Quelle:https://landfrauen-bw.de/landfrauenchor-ellwangen-feiert-30-jubilaeum-und-sammelt-dabei-spenden-fuer-das-aloka-projekt-in-kenia/

25.07.2018 - Deutschlandtour der Jungen LandFrauen: Wir packen die Zukunft an!

Mit der Initiative „Junge LandFrauen“ des Deutschen LandFrauenverbandes geht es weiter

Berlin, 25.07.2018 – „Mit der Initiative Junge LandFrauen nehmen wir die Interessen unserer jungen Mitglieder fest in den Blick und finden gemeinsam mit ihnen heraus, welche Voraussetzungen es braucht, um die Lebens- und Bleibeperspektiven von jungen Frauen zu stärken und ehrenamtliches Engagement möglich zu machen“, sagt Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes (dlv). Ab September geht das vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft geförderte Projekt in seine nächste Runde.

Ziel der Initiative des dlv ist es, ein überregionales Netzwerk für die jungen Mitglieder zu schaffen sowie die Interessen der jungen Frauen sichtbar zu machen. Damit soll ein Mehrwert für das dörfliche Leben und ein Forum für gemeinsame Anliegen und Interessen geschaffen werden. Der dlv plant deshalb in den nächsten Monaten insgesamt vier regionale Veranstaltungen. Bei jedem Treffen haben 50 junge LandFrauen die Gelegenheit, sich kennenzulernen, zu netzwerken sowie ihre Ideen zur Zukunft der LandFrauen zu diskutieren. Vor Ort sollen dadurch Prozesse wie beispielsweise die Gründung einer jungen LandFrauengruppe im eigenen Kreisverein oder die Durchführung einer Kampagne zur Mitgliedergewinnung angestoßen werden. Die Veranstaltungen finden in Berlin, Hannover, Stuttgart und Koblenz statt.

„Der Auftakt im vergangenen Jahr hat deutlich gezeigt, dass sich junge Frauen eine Zukunft auf dem Land nicht nur gut vorstellen können, sondern sich hierfür auch aktiv einsetzen. Junge Frauen vom Land, als Frauen mit ganz unterschiedlichen Berufen, als politisch und gesellschaftlich aktive Bürgerinnen, haben einen sehr klaren Blick für die Herausforderungen, aber eben auch für die vielfältigen Möglichkeiten, die der ländliche Raum bietet“, sagt Scherb.

Die erste regionale Veranstaltung findet am 1. September 2018 von 10-16 Uhr in Berlin statt und richtet sich an alle jungen LandFrauen aus den Landesverbänden Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. „Voneinander zu lernen, ist einer der wichtigsten Grundsätze bei den LandFrauen. Obwohl die ländlichen Regionen deutschlandweit viel gemeinsam haben, steht jede Region vor unterschiedlichen Herausforderungen und Chancen. Deshalb erhält jede Veranstaltung ihren eigenen inhaltlichen Schwerpunkt. Ich freue mich auf das junge Know-how“, so dlv-Präsidentin Scherb.

Weitere Informationen zu den einzelnen Terminen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

Quelle: https://www.landfrauen.info/aktuelles/pressemeldungen/meldung/deutschlandtour-der-jungen-landfrauen-wir-packen-die-zukunft-an/

20.07.2018 - LandFrauen: Größe in Stärke wandeln

Der Deutsche LandFrauenverband (dlv) feiert in diesem Jahr sein 70-jähriges Bestehen. Eine Erfolgsgeschichte, so zeigt der Blick auf die Jahrzehnte seit der Gründung. Heute zählt der dlv rund 500.000 LandFrauen in ganz Deutschland und ist eine starke Gemeinschaft. In den Reihen finden Sie Bankkauffrauen, Erzieherinnen, Ärztinnen, Floristinnen, Hausfrauen und natürlich auch Bäuerinnen. Der Verband vereint die Interessen von Frauen verschiedener Berufsgruppen und aller Generationen und trägt wesentlich dazu bei, gemeinsame Positionen und konkrete Forderungen für Frauen auf dem Land zu entwickeln.

„Als Präsidentin komme ich deutschlandweit mit LandFrauen ins Gespräch, erfahre viel über deren Pläne, aber auch Sorgen. Das geht den anderen Präsidiumsmitgliedern genauso. Um hier weiterhin mutig in die Zukunft zu gehen, haben wir gemeinsam mit dem Bundesvorstand ein Impulspapier entworfen, das allen LandFrauen Anregung und Orientierung geben soll“, erklärt Brigitte Scherb, dlv-Präsidentin. „Wir sind viele, nun gilt es das auch in Stärke zu wandeln. Der hohe Beitrag, den die LandFrauen für die Gesellschaft und den ländlichen Raum leisten, der Beitrag zum lebenslangen Lernen und die Interessenvertretung auch auf der Ortsebene – auf all das können wir stolz sein. Daher appelliere ich, werden wir mutiger und vertreten unsere Interessen ohne falsche Bescheidenheit!“

Impulse gibt auch der neue Film des Deutschen LandFrauenverbands, der anschaulich und unterhaltsam zeigt, was LandFrauen alles gemeinsam erreichen können.

 

Quelle: https://www.landfrauen.info/aktuelles/pressemeldungen/meldung/landfrauen-groesse-in-staerke-wandeln/

20.07.2018 - Führungskräfteschulung des LandFrauenverbandes Württemberg - Baden e.V.

Am 13. und 14. Juli fand die diesjährige Führungskräfteschulung für Kreisvorsitzende und Kreisgeschäftsführerinnen des LandFrauenverbandes Württemberg-Baden in der Schwäbischen Bauernschule in Bad Waldsee statt.  Präsidentin Marie-Luise Linckh begrüßte die Teilnehmerinnen und dankte den über 40 Frauen für Ihr Kommen. Ziel der Schulung im Rahmen der „Zukunftsoffensive 2020“ sei es, die Führungskräfte zu stärken, Mitglieder zu gewinnen und Mitglieder zu binden. Landesgeschäftsführerin Dr. Beate Krieg nutze die Chance und verabschiedete sich von Brigitte Doldi, stellvertretende Schulleiterin. Nach über 30 Jahren wird sie Ende des Jahres in den verdienten Ruhestand treten. Ganz besonders dankte Sie ihr für die Herzlichkeit mit der sie in all den Jahren die LandFrauengruppen aus dem Verbandsgebiet in der Bauernschule begleitete.

Referentin des ersten Tages war Anne Schweppenhäußer (C!CERO), sie ist Trainerin und Coach mit dem Schwerpunkt Teamentwicklung. Interaktiv und mit vielen neuen Impulsen führte sie durch das Thema des ersten Tages „Zukunft entwickelt sich nicht von allein – aktiv im Ehrenamt“. Folgende Gesichtspunkte wurden ausführlich behandelt: Motivation und Einstellung im Ehrenamt, Kommunikation und Kooperation im Ehrenamt, Veränderungen aktiv und motiviert gestalten.

Wie eine gelungene Verbandsarbeit aussehen kann, das präsentierte am zweiten Tag Christiane Buck, die von ihrer langjährigen Arbeit beim Niedersächsischen LandFrauenverband Hannover berichtete. „Hand in Hand in der Vereinsarbeit“ lautete ihr Input an diesem sonnigen Morgen. Motiviert und inspiriert folgte nun ein Erfahrungsaustausch. Bildungsreferentin Rita Reichenbach-Lachenmann fasste die beiden Tage anschließend zusammen.

Quelle: https://landfrauen-bw.de/fuehrungskraefteschulung-des-landfrauenverbandes-wuerttemberg-baden-e-v/

19.07.2018 - LandFrauen für Uganda - Ein besseres Leben für Frauen und Kinder

LandFrauen spenden an Welthungerhilfeprojekt

Eine Ziege kostet 26 Euro, fünf Ziegen oder mehr bilden eine Herde. Und eine solche Ziegenherde verändert in Uganda das Leben! Daher sammelten beim Deutschen LandFrauentag 2018 in Ludwigshafen die LandFrauen für das Welthungerhilfeprojekt in Uganda. Über 9.600 Euro sind so zusammengekommen.

Die LandFrauen unterstützen seit mehreren Jahren die Menschen in der Region Karamoja im Nordosten Ugandas - vor allem die Frauen. Als Lohn für ihre Arbeit erhalten sie eine Ziege und Saatgut. Inzwischen zeigt sich, dass in den Dörfern, die schon länger am Ziegenprojekt teilnehmen, die Kindersterblichkeit zurückgegangen ist. Die eiweißreiche Ziegenmilch wirkt der Unterernährung entgegen und rettet Leben.

„Mit den Ziegen können die ugandischen Frauen nicht nur ihre Familien und sich selbst versorgen, sie erwirtschaften auch einen kleinen Gewinn. Eigentlich braucht es nicht viel, um vor Ort eine große Verbesserung zu bewirken. Wir LandFrauen sind stolz darauf, als Partner der Welthungerhilfe den Frauen durch die Ziegen ein Einkommen, Selbständigkeit, Würde und Hoffnung zu geben“, betont Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbands.

Dürren und der Klimawandel sorgen weiter für dramatische Zustände in der Region und die Spenden der LandFrauen helfen an verschiedenen Stellen. Viele unterernährte Kinder müssen zur Behandlung ins Krankenhaus. In dieser Zeit versorgt das Projekt der Welthungerhilfe die Mütter mit dem Nötigsten – von Maismehl bis Eier und Gemüse. Gleichzeitig erhalten sie in der Zeit Kochkurse mit Fokus auf Hygiene und Ernährungsberatung. Nährstoffhaltige und vitaminreiche einheimische Nahrungsmittel wie Augenbohnen, Tamarinde und Papaya landen auf dem Teller. Spenden sind weiterhin dringend notwendig für mehr Teilhabe, Gerechtigkeit und eine verbesserte Ernährungssituation für die Menschen in der Region Karamoja.

Quelle: https://www.landfrauen.info/aktuelles/pressemeldungen/meldung/landfrauen-fuer-uganda-ein-besseres-leben-fuer-frauen-und-kinder/

19.07.2018 - Gleichwertige Lebensverhältnisse auf dem Land und in der Stadt

Deutscher LandFrauenverband (dlv) begrüßt neue Kommission der Bundesregierung

Berlin, 19.07.2018 – „Es muss für die Verwirklichung der eigenen Chancen egal sein, ob man in der Stadt oder auf dem Land wohnt. Wir haben an dieser Stelle in Deutschland Nachholbedarf. Geht es um Arbeit, soziale Infrastruktur, Daseinsvorsorge und Digitalisierung, haben Menschen im ländlichen Raum noch immer das Nachsehen – vor allem die Frauen“, sagt Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes, zur Entscheidung des Bundeskabinetts, die Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ einzusetzen.

Ziel der Kommission ist es, konkrete Vorschläge zu erarbeiten, wie Chancen und Ressourcen flächendeckend gerechter verteilt werden können. Der Vorsitz der Kommission liegt beim Bundesfamilien-, Bundeslandwirtschafts- und Bundesinnenministerium. „Die Bundesregierung muss den gesetzlich verankerten Auftrag, gleichwertige Lebensverhältnisse zwischen Stadt und Land zu schaffen, endlich erfüllen. Die Einberufung der neuen Kommission ist ein guter und sinnvoller Schritt in diese Richtung. Bis 2020 erwarten wir nichts weniger als konkrete Ergebnisse – es ist höchste Zeit“, sagt Scherb und fügt hinzu: „Geht es um gleichwertige Lebensverhältnisse im ganzen Land, müssen dabei aber die Perspektiven von Frauen konsequent mitgedacht werden.“

Frauen stehen im ländlichen Raum vor ganz besonderen Herausforderungen und finden dort häufig nicht die Rahmenbedingungen, die sie für ein gutes und gerechtes Leben brauchen. „Sie sind noch immer die Hauptverantwortlichen für inner- und außerfamiliäre Sorgearbeit. Auf dem Land finden sie aber eine schwächere soziale Daseinsvorsorge, weniger Kinderbetreuung und schlechtere Karrierechancen. Auch das muss sich ändern, wenn wir über ‚gleichwertige Lebensverhältnisse‘ reden wollen“, sagt dlv-Präsidentin Scherb.

Die Kommission will Akteure und Akteurinnen aus der Zivilgesellschaft und aus Wissenschaft und Wirtschaft beratend in die Arbeit einbinden. Diesen Ansatz begrüßt der dlv.

Quelle: https://www.landfrauen.info/aktuelles/pressemeldungen/meldung/gleichwertige-lebensverhaeltnisse-auf-dem-land-und-in-der-stadt/

04.07.2018 - Deutscher LandFrauentag 2018 begeistert 3.000 Gäste

Großveranstaltung des Deutschen LandFrauenverbands in Ludwigshafen mit Ehrungen, starken Inhalten und Impulsen

500.000 LandFrauen sind in Deutschland ehrenamtlich aktiv. Dieses Engagement würdigten die Ehrengäste beim Deutschen LandFrauentag 2018, bei dem 3.000 LandFrauen zusammenkamen. „Veränderung wagen. Vertrauen festigen.“ war das Motto des 70. Geburtstags des Deutschen LandFrauenverbands (dlv), das Tradition und Moderne auf wundervolle Weise verband.

Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, kennt die Leistungen der LandFrauen. „Der LandFrauenverband gibt seit nunmehr 70 Jahren den berechtigten Interessen von Frauen im ländlichen Raum eine bedeutsame Stimme. Der Verband und seine Mitglieder sind bei der Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Frauen im ländlichen Raum wichtige, verlässliche und engagierte Kooperationspartner der Politik und ich freue mich, dass sie so engagiert an unserer Seite stehen“, würdigte Ministerpräsidentin Malu Dreyer die Arbeit des Deutschen LandFrauenverbands. „Sie leisten in vorbildlicher Weise ehrenamtliche Arbeit für unsere Gesellschaft. Daher danke ich ihnen von Herzen für ihren Einsatz.“

Dies weiß auch Bundeslandwirtschaftministerin Julia Klöckner – nicht zuletzt durch das Mitwirken von Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbands, im Sachverständigenrat Ländliche Entwicklung. Die Ministerin steht in engem Austausch mit dem Deutschen LandFrauenverband und berichtete in Ihrer Rede von den vielfältigen Anknüpfungspunkten. „Ohne LandFrauen ist kein Land zu machen. LandFrauen stehen mitten im Leben und tragen dazu bei, dass die Heimat im ländlichen Raum Zukunft hat. Aktuell arbeiten wir gemeinsam an der Planung einer bundesweiten Studie zur Einkommens- und Lebenssituation von Frauen in der Landwirtschaft, die mein Ministerium fördern will. Die Verbundenheit mit Natur, Jahreszeiten, Produktion, Eigenverantwortung, Wissensvermittlung - ich bin ein Fan der LandFrauen! Danke an alle, die hier ehrenamtlich aktiv sind, sie bewahren nicht nur Traditionen, sondern stehen an der Spitze der modernen Bewegung - auch wenn es gilt, die Digitalisierung in den ländlichen Alltag zu integrieren!“

Gerade auf dem Land stoßen Frauen oft auf Hindernisse, wenn es darum geht, Beruf, Ehrenamt und Familie erfolgreich zu vereinbaren. Unterstützung im ehrenamtlich geführten Streit für bessere Bedingungen finden die LandFrauen bei der Bundesfrauenministerin Dr. Franziska Giffey, die das in ihrer Videobotschaft ausführte. “Unser Land braucht Menschen wie Sie: Menschen, die sich engagieren; Menschen, die sich kümmern. Das Bundesfamilienministerium ist das Engagementministerium. Wir kümmern uns um die Kümmerer. Sie unterstützen Frauen in der Arbeitswelt – sei es beim Thema Entgeltgleichheit oder bei Fragen der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Gemeinsam mit dem Deutschen LandFrauenverband setzen wir uns dafür ein, dass Frauen überall, in der Stadt und auf dem Land, das bekommen, was ihnen zusteht: gleiche Rechte, gleiche Chancen und gleiche Löhne.“ 

Jutta Steinruck als gastgebende Oberbürgermeisterin von Ludwigshafen hat selbst erfahren, was die LandFrauen im Dialog zwischen Stadt und Land leisten. „Die LandFrauen sind wichtige Vermittlerinnen zwischen Erzeugern und Verbrauchern und somit ein unverzichtbares Bindeglied in der Gesellschaft. Sie vertrauen auf Altbewährtes, doch verschließen nie die Augen vor der Zukunft. Was sie ausmacht, ist genau diese Mischung."

Langjähriger Wegbegleiter des Deutschen LandFrauenverbands ist der Deutsche Bauernverband, das betont der Bauernverbandspräsident Joachim Rukwied: „Die LandFrauen sind eine tragende Säule für die Entwicklung unserer ländlichen Räume. Mit ihrem großartigen Engagement in vielen gesellschaftlichen Bereichen fördern sie die Weiterentwicklung der Strukturen auf dem Land.“

Die dlv-Präsidentin Brigitte Scherb formulierte es so: „‚Veränderung wagen. Vertrauen festigen.‘ verstehen wir als Auftrag. LandFrauen im dlv haben diese Kraft. Das zeigen sie seit Wiedergründung des Verbandes 1948 und bereits seit dem Beginn der LandFrauenbewegung 1898. Gemeinsam wollen wir uns für eine Weiterentwicklung der LandFrauenarbeit einsetzen, die Mut macht, Perspektiven entwickelt und zum Handeln motiviert. Darauf können Sie vertrauen!“ 

Rückblicke und zuversichtliche Ausblicke in die Zukunft tauschten die Talkgäste in zwei Gesprächsrunden aus. Über „Herausforderungen LandFrauen gestern und heute“ sprachen Elke Ferner (Parl. Staatssekretärin a.D.), Erika Lenz (dlv-Ehrenpräsidentin), Gerhard Schwetje (Verband der Landwirtschaftskammern), Nina Sehnke (Bundesvorsitzende Bund der Deutschen Landjugend) und Brigitte Scherb. Partner wie diese standen schon in der Vergangenheit Seite an Seite mit den LandFrauen und machen die gemeinsame Arbeit bis heute so erfolgreich. 

Die zweite Talkrunde „Pionierinnen: Veränderung wagen“ zeigte im Gespräch mit Nicola Baumann (Eurofighterpilotin), Prof. Dr. Ulrike Detmers (Mestemacher-Gruppe), Lena Gengelbach (John Deere), Julia Harnal (BASF), Monika Schulz-Strelow (FidAR), wie viel erfolgreiche Frauen durch Mut, Selbstvertrauen, gute Ausbildung und Netzwerke erreichen können. 

Das haben auch die „LandFrauen mit Ideen – Unternehmerin des Jahres“ deutlich gemacht. Die Schirmherrin Cathrina Claas-Mühlhäuser, Vorsitzende des Claas Aufsichtsrates, zeigte sich beeindruckt von den Geschäftsideen der drei Gewinnerinnen.

Drei Frauen standen stellvertretend für das große Engagement aller LandFrauen auf der Bühne und wurden als „LandFrau des Jahres“ ausgezeichnet. Das ist eine der wichtigsten Ehrungen, die der Deutsche LandFrauenverband vergibt.

Die Großveranstaltung in Ludwigshafen hat wieder einmal gezeigt, was das Besondere an den LandFrauen ist: das Zusammengehörigkeitsgefühl, die politische Interessenvertretung und das Netzwerken. Gestärkt mit Impulsen für die Verbandsentwicklung stimmten die 3.000 LandFrauen in einen fröhlichen Abschlusschor.

Der nächste Deutsche LandFrauentag findet 2020 in Essen in Zusammenarbeit mit dem Rheinischen LandFrauenverband statt.

Aktiv für Frauen und ihre Familien im ländlichen Raum:
Über den Deutschen LandFrauenverband e.V. (dlv)

Der Deutsche LandFrauenverband e.V. (dlv) ist der bundesweit größte Verband für Frauen, die auf dem Lande leben, und deren Familien. Ziel ist, die Lebensqualität und die Arbeitsbedingungen im ländlichen Raum zu verbessern. Der dlv vertritt die politischen Interessen aller Frauen in ländlichen Regionen und den Berufsstand der Bäuerinnen. 500.000 Mitglieder, 12.000 Ortsvereine, 22 Landesverbände bilden zusammen ein starkes Netzwerk. Der Verband nutzt seine gesellschaftliche Kraft, um die soziale, wirtschaftliche und rechtliche Situation der Frauen zu verbessern. Präsidentin ist Brigitte Scherb.

 

Quelle: https://www.landfrauen.info/aktuelles/pressemeldungen/meldung/deutscher-landfrauentag-2018-begeistert-3000-gaeste/

Einladung zum Fest der Sichelhenket 2018

 

Wenn in Neufürstenhütte die Dorfmitte geschmückt wird, steht das traditionelle „Sichelhenket-Fest“ der LandFrauen Großerlach vor der Tür.

 

Der Name ‚Sichelhenket’ wird auf das Ende der Kornernte zurückgeführt. Die Sichel wurde früher, nach dem Mähen des Feldes zur Aufnahme der Garben verwendet und nach dem Einfahren des letzten Erntewagens in der Scheune an einem Balken aufgehängt. Dies war ein Grund zu Danken und zu Feiern.  Die „Sichelhenket“ ist ein fester Bestandteil im Dorf- und Vereinsleben der Gemeinde Großerlach. Sie gibt Anlass zu danken -  für das Wachsen und Gedeihen des Korns auf den Feldern, für das Reifen und das Einbringen der Ernte, die durch die heißen Temperaturen fast schon abgeschlossen ist.

 

Das traditionelle Fest der Sichelhenket wird am Sonntag, den 19.08.2018 im und am Dorfgemeinschaftshaus Neufürstenhütte gefeiert, zu dem die LandFrauen recht herzlich einladen. Das Fest beginnt um 10:00 Uhr mit einem Dank-Gottesdienst, den Pfarrerin Ute von Brandenstein und Pfarrerin Gebhardt, unter  Mitwirkung der LandFrauen und des Posaunenchors Großerlach gestalten. Heute danken wir nicht nur für eine erfolgreiche Ernte, sondern denken auch an aktuelle Themen, die uns aus Politik und Gesellschaft bewegen.

 

Anschließend findet ein Weißwurstfrühstück statt. Zur Mittagszeit werden  leckere Speisen, wie hausgemachte Maultaschen mit Kartoffelsalat und Grillspezialitäten serviert.  Wer möchte, kann sein Glück  bei der reich bestückten Tombola versuchen.  Die Gewinne setzen sich aus selbstgemachten LandFrauen- Produkten zusammen.

Zur Unterhaltung der Gäste wird die Tanzgruppe der Landrauen Großerlach um 14:00 Uhr neue Tänze aufführen. Nachmittags gibt es leckere, selbstgebackene LandFrauen-Kuchen, die zu einer  Tasse Kaffee in gemütlicher Runde  gut passen.

Die LandFrauen Großerlach würden sich über viele Besucher aus nah und fern sehr freuen.

25.06.2018 - Beratung und Aufklärung zum Smart Home

Verbraucherinnen und Verbraucher müssen sich der Chancen und Risiken bewusst werden

„Der Markt für Smart Home Produkte wird immer größer und unübersichtlicher. Wir brauchen eine klare Regulierung, insbesondere beim Datenschutz“, fordert Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbands.

Der dlv fordert daher in seinem aktuellen Positionspapier einige wichtige Grundvoraussetzungen von der Politik ein, unter anderem mehr Aufklärung für Verbraucherinnen und Verbraucher von unabhängigen Stellen sowie einen Datenschutz, der die Bewohner von Smart Homes und Nutzer von Active Assisted Living Systemen (AAL) vor digitalen Übergriffen schützt. Denn bisher werden Anbieter „smarter“ Haushaltsgeräte lediglich dazu angehalten, die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung einzuhalten. Verpflichtet bestimmte Mindeststandards einzuhalten, sind sie nicht.

Verbraucherinnen und Verbraucher sind zudem dazu verpflichtet, im Rahmen der Energiewende bis 2032 ein Smart Meter, also einen intelligenten Stromzähler zu nutzen. „Natürlich begrüßen wir, dass der Gesetzgeber die Energiewende vorantreiben will. Aber es kann nicht sein, dass über den Kopf der Verbraucher hinweg entschieden wird, dass ein Smart Meter verpflichtend ist und jeder die zusätzlichen Kosten dafür selbst tragen muss!“, so Scherb weiter. Verbraucher zahlen diesen Einbau nicht nur mit einer höheren Gerätemiete als bisher. Der intelligente Stromzähler kommuniziert zudem mit dem Stromerzeuger und gibt dafür Daten weiter, die Rückschlüsse auf die Gerätenutzung der Bewohner zulassen. Der dlv fordert deshalb, die Freiwilligkeit der Verbraucher zu respektieren und auf den gesetzlich verpflichtenden Einbau zu verzichten.

Viele alleinlebende hilfebedürftige Personen könnten mit Hilfe von AAL im gewohnten Umfeld bleiben. Das würde eine Unterstützung pflegender Angehöriger darstellen und zudem Entlastungen in der ambulanten Pflege ermöglichen. Um sich der Chancen und Risiken des Smart Homes bewusst zu werden, müssen sich Verbraucherinnen und Verbraucher bei unabhängigen Stellen kostenfrei informieren können. Es muss klar sein, wem durch die Nutzung smarter Geräte welche Daten zur Verfügung gestellt werden. Dann können Smart Home, Active Assisted Living und künstliche Intelligenzen dazu beitragen, den Alltag zu erleichtern.

 

Aktiv für Frauen und ihre Familien im ländlichen Raum:
Über den Deutschen LandFrauenverband e.V. (dlv)

Der Deutsche LandFrauenverband e.V. (dlv) ist der bundesweit größte Verband für Frauen, die auf dem Lande leben, und deren Familien. Ziel ist, die Lebensqualität und die Arbeitsbedingungen im ländlichen Raum zu verbessern. Der dlv vertritt die politischen Interessen aller Frauen in ländlichen Regionen und den Berufsstand der Bäuerinnen. 500.000 Mitglieder, 12.000 Ortsvereine, 22 Landesverbände bilden zusammen ein starkes Netzwerk. Der Verband nutzt seine gesellschaftliche Kraft, um die soziale, wirtschaftliche und rechtliche Situation der Frauen zu verbessern. Präsidentin ist Brigitte Scherb.

Pressemitteilung als PDF: Beratung und Aufklärung zum Smart Home

Quelle: https://www.landfrauen.info/aktuelles/pressemeldungen/meldung/beratung-und-aufklaerung-zum-smart-home/

13.06.2018 - Keine halben Sachen bei der Mütterrente

Der Deutsche LandFrauenverband fordert die Gleichstellung aller Mütter

Berlin, 13.06.2018 – „Frauen und Mütter erwarten zu Recht, dass ihre Leistungen für die Gesellschaft nicht nur halb, sondern zu 100 Prozent anerkannt werden“, fordert Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes (dlv). Damit sich die Situation der Mütter im Alter verbessert, hat Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) nun vorgeschlagen, Müttern einen halben zusätzlichen Rentenpunkt für alle vor 1992 geborenen Kinder zu geben – ein Vorstoß, der nicht weit genug geht.

Der Deutsche LandFrauenverband fordert schon lange eine gleichberechtigte Anerkennung von Erziehungsleistungen in der Rente: drei Entgeltpunkte für alle Mütter. Auch für eine gesamtgesellschaftliche Finanzierung aus Steuermitteln macht sich der dlv stark und lehnt die einseitige Belastung aller Beitragszahlerinnen und Beitragszahler in der Rentenversicherung weiterhin ab.

„Es ist an der Zeit, dass wir endlich eine Gleichstellung in der Mütterrente erreichen. Dabei muss es ganz egal sein, wann ein Kind geboren wurde und wie viele Geschwister es hat“, sagt Brigitte Scherb. Die Regierungsparteien haben sich in ihrem Koalitionsvertrag darauf geeinigt, allen Müttern, deren Kinder vor 1992 geboren wurden, einen weiteren Rentenpunkt zu gewähren. Diesen zusätzlichen dritten Entgeltpunkt bekommen laut Koalitionsvertrag aber nur Mütter, die vor 1992 mindestens drei Kinder zur Welt gebracht haben. Hubertus Heil geht über den Vorschlag im Koalitionsvertrag hinaus und fordert nun einen halben Rentenpunkt für alle Mütter.

„Es ist nicht gerecht, Mütter zu bestrafen, die nur ein oder zwei Kinder bekommen haben. Die Anhebung um einen weiteren Rentenpunkt darf nicht dazu führen, neue Benachteiligungen zu schaffen. Auch mit dem neusten Vorschlag von Arbeitsminister Heil geben wir uns so noch nicht zufrieden“, sagt dlv-Präsidentin Scherb.

Die volle Gleichstellung aller Mütter ist seit langem eine Kernforderung des dlv. Mit einer großen Unterschriftenaktion im Jahr der Bundestagswahlen 2013, bei der insgesamt 73.137 Unterschriften gesammelt wurden, hat der dlv bereits eindrucksvoll seine Forderung gegenüber der Politik deutlich gemacht.

Pressetext als PDF: Keine halben Sachen bei der Mütterrente

Quelle: https://www.landfrauen.info/aktuelles/pressemeldungen/meldung/keine-halben-sachen-bei-der-muetterrente/

08.06.2018 - Söder gibt Startschuss für „Wochenende der Landwirtschaft“

Berlin/Eichstätt, 08.06.2018 (DBV, BDL, dlv) - In ganz Deutschland heißt es an diesem Wochenende: Raus auf den Acker, rein in den Stall. Beim bundesweiten „Tag des offenen Hofes" am 9. und 10. Juni öffnen zahlreiche Bauernfamilien ihre Hoftore, bundesweit finden mehr als 500 Veranstaltungen statt. „Der Tag des offenen Hofes ermöglicht einen spannenden Blick auf unsere Bauernhöfe für Jung und Alt", sagte der bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder am Freitag bei der Auftaktveranstaltung auf zwei Höfen im Landkreis Eichstätt. Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes, lädt Verbraucher herzlich ein: „Nutzen Sie dieses Wochenende, um sich persönlich ein Bild von der Landwirtschaft zu machen und von den Men-schen, die Ihre Lebensmittel produzieren!"

Auf dem Ziegelhof und dem Häringhof haben Söder und Rukwied die Tore ge-meinsam mit Dr. Hermann Onko Aeikens (Staatssekretär im Bundeslandwirt-schaftsministerium), der bayerischen Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber, Petra Bentkämper (Deutscher LandFrauenverband), Nina Sehnke (Bund der Deut-schen Landjugend), Walter Heidl (Präsident des Bayerischen Bauernverbandes) und den beiden Bauernfamilien aufgestoßen. Damit ist das „Wochenende der Landwirtschaft" offiziell eröffnet!

Beim Rundgang auf den beiden Höfen zeigte sich Ministerpräsident Söder beein-druckt: „Im Zuge der Digitalisierung wird der Landwirt immer mehr zum modernen High-Tech-Unternehmer – mit Melkrobotern und satellitengestützten vollautomati-schen Erntemaschinen." Gleichzeitig hob Söder die weiterhin wichtige Rolle der Bäuerinnen und Bauern im ländlichen Raum hervor: „Unsere Landwirte sind eine tragende Säule des Freistaats Bayern. Sie erhalten und pflegen unsere einzigartige heimische Kulturlandschaft und versorgen die Menschen mit besten bayerischen

Lebensmitteln. Wir wollen insbesondere die kleinen Betriebe in den ländlichen Re-gionen stärken."

Dr. Hermann Onko Aeikens, Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), machte deutlich: „Für ihre harte Arbeit verdienen die Bäuerinnen und Bauern höchsten Respekt und Wertschätzung. Das Bundeslandwirtschaftsministerium wird auch weiterhin mit aller Kraft daran arbeiten, die gesell-schaftliche Akzeptanz der Landwirtschaft und der Nahrungsmittelerzeugung insge-samt und der Nutztierhaltung in Deutschland zu stärken. Die große Bereitschaft un-serer Landwirtinnen und Landwirte, gesellschaftlich eingeforderte Veränderungen mitzugehen, muss von den Verbraucherinnen und Verbrauchern auch an der Ladenkasse honoriert werden. Verbesserungen des Tierwohls gibt es nicht zu Nulltarif – nur eine wirtschaftlich tragfähige Landwirtschaft kann auch nachhaltig sein!"

Die bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Michaela Kaniber sagte: „Der Tag der offenen Hofes ist für unsere bäuerlichen Familienbe-triebe eine wunderbare Gelegenheit, mit den Verbrauchern ins Gespräch zu kom-men und ihnen zu zeigen, mit wie viel Herzblut und Sachverstand sie die Landschaft pflegen, ihre Tiere halten und hochwertige Lebensmittel erzeugen. So entsteht ge-genseitiges Verständnis und gegenseitige Wertschätzung. Davon profitieren alle, denn das führt letztlich auch zu mehr Wertschöpfung im ganzen ländlichen Raum."

Einen großen Anteil am Dialog zwischen Landwirtschaft und Verbrauchern haben die Landfrauen. „Ich möchte besonders allen Frauen auf den Höfen und den Land-wirtinnen danken – ohne sie wäre so ein Festtag wie heute gar nicht möglich", sagte Petra Bentkämper, Präsidiumsmitglied beim Deutschen LandFrauenverband. „Das besondere ist, dass die LandFrauen auf den Höfen nicht nur am Tag des offenen Hofes, sondern jeden Tag im Erzeuger-Verbraucher-Dialog aktiv sind."

Für die jungen Leute vom Land sind die Veranstaltungen eine wichtige Gelegenheit für einen sachlichen Austausch: „Das Landjugendrezept gegen Populismus und alternative Fakten gilt auch in der Landwirtschaft. Für uns ist es selbstverständlich, Verbraucher und Berufsstand zusammenzubringen, um zu zeigen, wie Bauernfami-

lien ihre Verantwortung gegenüber Tieren, Menschen, Natur und Umwelt wahrneh-men. Heute wie an jedem anderen Tag", sagte Nina Sehnke, Bundesvorsitzende des Bundes der Deutschen Landjugend.

Davon können sich Verbraucher auch in Eichstätt überzeugen: auf dem Häringhof mit seinem neuen Stall samt Auslaufmöglichkeit für Muttersauen und Ferkel stellt Landwirt Johannes Scharl das Tierwohl in den Mittelpunkt. Zusammen mit seiner Frau Barbara hat er eine moderne Schweinehaltung und Ferkelerzeugung aufge-baut, seit 2017 nimmt der Betrieb an der Initiative Tierwohl teil. „So haben die Tiere jetzt mehr Bewegungsmöglichkeiten", sagte Scharl. Er ist stolz darauf, dass der Hä-ringhof zudem Demonstrationsbetrieb für gewässerschonende Bewirtschaftung ist.

Die Betriebsleiter vom Ziegelhof, Elfriede und Willibald Brems, führen einen Milch-viehbetrieb. Auch dort sollen sich die Tiere wohlfühlen: „Ziel auf unserem Familien-betrieb ist ein gesunder und stabiler Viehbestand, damit wir den Hof später mit gu-tem Gefühl an den Sohn übergeben können", sagte Willibald Brems. Mit einer nach-haltigen und energiesparenden Milcherzeugung sowie einer Wasseraufbereitungs-anlage hat auch dort das Thema Umweltschutz großes Gewicht.

Für den „Tag des offenen Hofes" wüschen sich Bauernfamilien in ganz Deutschland viele Besucher: „Wir wollen den Tag nutzen, um Ihnen, den Verbrauchern zu zei-gen, wie moderne Landwirtschaft aussieht. Lernen Sie unsere Höfe und unsere Ar-beit kennen!", sagten Johannes Scharl und Willibald Brems. Weitere Informationen und alle Veranstaltungen gibt’s online unter www.offener-hof.de.

Pressemeldung als PDF: "Söder gibt Startschuss für „Wochenende der Landwirtschaft“

Quelle: https://www.landfrauen.info/aktuelles/pressemeldungen/meldung/soeder-gibt-startschuss-fuer-wochenende-der-landwirtschaft/

07.06.2018 Positionspapier: Plastikmüll vermeiden - LandFrauen sorgen sich um den Zustand der Ozeane

Positionspapier des Landesverbandes Württemberg - Baden  zum Tag der Ozeane am 8. Juni 2018

Link zum Positionspapier: Plastikmüll vermeiden - LandFrauen sorgen sich um den Zustand der Ozean

05.06.2018 - Rentenkommission nimmt Arbeit auf

Der Deutsche LandFrauenverband fordert die Mitglieder der Rentenkommission auf, ein zukunftsfestes und geschlechtergerechtes Alterssicherungskonzept zu erarbeiten

Berlin, 05.06.2018 – Frauen müssen in Deutschland mit rund 50 Prozent weniger Rente rechnen als Männer. „Viele Frauen, vor allem in ländlichen Regionen, gucken deshalb sorgenvoll in Richtung Ruhestand. Wenn man ein Leben lang gearbeitet, unbezahlte Sorgearbeit geleistet oder sich ehrenamtlich engagiert hat, ist das ein schlechter Zustand“, sagt Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes (dlv) zum Start der neuen Rentenkommission.

Bereits vor vier Wochen hat Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) die Mitglieder der Rentenkommission vorgestellt. Das zehnköpfige Gremium setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wissenschaft, Gewerkschaften und Arbeitgebern zusammen. Der Deutsche LandFrauenverband (dlv) begrüßt den Einsatz dieser Kommission und hofft auf einen Kurswechsel in der Rentenpolitik. 

„Das aktuelle Rentenkonzept geht an den Lebensrealitäten vieler Frauen vorbei. Sie müssen es leichter haben, eine eigene Alterssicherung aufzubauen. Um dies zu erreichen, reicht eine Reform des Rentensystems nicht aus. Auch das soziale Sicherungssystem und das Lohnsystem sind auf den Prüfstand zu stellen und im Kontext mit der Arbeitsmarkt- und Steuerpolitik neu zu überdenken. Die Rentenkommission muss nun zeigen, dass sie ihren Auftrag ernst nimmt“, so dlv-Präsidentin Scherb.

Ziel der Rentenkommission ist es, das jetzige Rentensystem und die damit verbundenen drei Säulen der gesetzlichen, privaten und betrieblichen Rente weiterzuentwickeln, um so einen verlässlichen und nachhaltigen Generationenvertrag zu gewährleisten. Der dlv unterstützt dieses Ziel und fordert die Kommissionsmitglieder auf, die unterschiedlichen Erwerbsbiografien von Frauen und Männern stärker zu berücksichtigen sowie familienbedingte Erwerbsunterbrechungen wie Kindererziehung und Pflege von Angehörigen rentenrechtlich besser zu bewerten.

Aus diesem Grund engagiert sich der dlv schon lange für eine gerechte Arbeitsmarkt- und Rentenpolitik und qualifiziert derzeit weitere zehn Frauen zu Equal-Pay-Beraterinnen. Diese Botschafterinnen für Entgeltgleichheit sollen Frauen frühzeitig für eine eigenständige Existenz- und Alterssicherung sensibilisieren.

Aktiv für Frauen und ihre Familien im ländlichen Raum:
Über den Deutschen LandFrauenverband e.V. (dlv)

Der Deutsche LandFrauenverband e.V. (dlv) ist der bundesweit größte Verband für Frauen, die auf dem Lande leben, und deren Familien. Ziel ist, die Lebensqualität und die Arbeitsbedingungen im ländlichen Raum zu verbessern. Der dlv vertritt die politischen Interessen aller Frauen in ländlichen Regionen und den Berufsstand der Bäuerinnen. 500.000 Mitglieder, 12.000 Ortsvereine, 22 Landesverbände bilden zusammen ein starkes Netzwerk. Der Verband nutzt seine gesellschaftliche Kraft, um die soziale, wirtschaftliche und rechtliche Situation der Frauen zu verbessern. Präsidentin ist Brigitte Scherb.

Pressemeldung als PDF: Rentenkommission nimmt Arbeit auf

Quelle: https://www.landfrauen.info/aktuelles/pressemeldungen/meldung/rentenkommission-nimmt-arbeit-auf/

17.05.2018 - Abschlussveranstaltung Coaching "Internetgestützte Vermarktung regionaler Produkte"

Ob Obst, Gemüse oder Fleisch: Konsumenten legen zunehmend Wert auf regionale Produkte. Für Erzeugerinnen und Erzeuger wird in diesem Zusammenhang auch die Online-Vermarktung eine immer größere Rolle spielen. 16 Direktvermarkterinnen aus den Landkreisen Esslingen, Göppingen, Heidenheim, Rems-Murr und dem Alb-Donau-Kreis haben in einem sechstägigen Coaching ihre Chancen und Potenziale in Sachen Online-Vermarktung geprüft  und eigene Ideen weiterentwickelt.

Am 15. Mai 2018 fand im Verkaufsladen Obst & Gemüse Berger in Reichenbach an der Fils die Abschlussveranstaltung statt. Nach dem Grußwort der Präsidentin Marie-Luise Linckh stellte die NEsD-Projektkoordinatorin Christine Binder die Ergebnisse aus dem Coaching „Internetgestützte Vermarktung regionaler Produkte“ vor. Danach erfolgte die Zertifikatsübergabe, in deren Rahmen die einzelnen Teilnehmerinnen kurz berichteten, welche Online-Maßnahmen sie bereits umgesetzt bzw. in der Planung haben. Das Abschlusswort hatte die Teilnehmerin Susann Berger, in deren Laden die Abschlussveranstaltung stattfand.

Quelle: https://landfrauen-bw.de/abschlussveranstaltung-coaching-internetgestuetzte-vermarktung-regionaler-produkte/

15.05.2018 - 66 LandFrauen- und Männer beim Fachtag Kultur "1816 - Das Jahr ohne Sommer"

Am Dienstag, 8. Mai 2018, fand bei strahlendem Sonnenschein der Fachtag Kultur im Freilichtmuseum Beuren statt. In Vorbereitung auf das 100. Landwirtschaftliche Hauptfest beschäftigten sich die TeilnehmerInnen mit dem Jahr 1816, welches als „Jahr ohne Sommer“ in die Geschichte einging.

Zu Beginn referierte Dr. Jürgen Weisser, Leiter des Deutschen Landwirtschaftsmuseums, über die Maßnahmen des württembergischen Königspaars Katharina Pawlowna und Wilhelm I. gegen die wirtschaftliche Not ihrer Bevölkerung. Im Anschluss folgte ein Vortrag der Slawistin und Historikerin Dr. Susanne Dieterich zu Katharina Pawlowna. Gekonnt beleuchtete diese das kurze aber facettenreiche Leben der Königin. Prof. Ulrich Fellmeth, Leiter des Archivs und des hochschulgeschichtlichen Museums der Universität Hohenheim, baute in seinem Vortrag auf das bereits Gehörte auf und führte in einem spannenden Vortrag durch die Geschichte der Uni Hohenheim, die im Jahr 2018 ebenfalls 200-jähriges Jubiläum feiert.

Den Abschluss des Fachtages bildete eine Führung durch die Dauerausstellung „Hungerbrot und Fruchtsäule“ mit Kuratorin Annika Schröpfer und durch das Museum mit Gabi Goebel. Aufgrund der starken Nachfrage wird der Fachtag voraussichtlich im September 2018 wiederholt.

Quelle: https://landfrauen-bw.de/landfrauen-und-maenner-beim-fachtag-kultur-1816-das-jahr-ohne-sommer/

27.04.2018 - Elf weitere Frauen zur Kursleiterin für präventive Gymnastik ausgebildet

Im April 2018 nahmen bei einer feierlichen Abschlussveranstaltung elf neu ausgebildete Übungsleiterinnen ihre Übungsleiterinnenzertifikate in der Sportschule Ruit entgegen.

Der Lehrgang des Bildungs- und Sozialwerkes des LandFrauenverbandes Württemberg-Baden, der in Kooperation mit dem Schwäbischen Turnerbund durchgeführt wird, umfasst insgesamt 120 Unterrichtseinheiten.

Die Teilnahme am Lehrgang erforderte ein hohes Maß an Motivation von den Frauen. Die Vereinbarung von Familie und Beruf, das Hospitieren bei anderen Sportgruppen, die Vorbereitung auf die schriftliche und praktische Prüfung war eine große Herausforderung. Drei Teilnehmerinnen nahmen das Bildungszeitgesetz für die Qualifizierung in Anspruch.

Quelle: https://landfrauen-bw.de/elf-weitere-frauen-zur-kursleiterin-fuer-praeventive-gymnastik-ausgebildet/

25.04.2018 - Hedwig Ernsperger mit regionaler Ehrennadel ausgezeichnet

Mit der Verleihung der Ehrennadel würdigte der Arbeitskreis Heimatpflege im Regierungsbezirk Stuttgart e.V. Frau Hedwig Ernsperger aus Rosengarten (Landkreis Ostalb) am 16. April 2018 mit der regionalen Ehrennadel das ehrenamtliche Engagement für die Heimat. Der Vorsitzende des Arbeitskreises Heimatpflege, Paul Nemeth MdL, nahm die Ehrung gemeinsam mit dem Geschäftsführer des Arbeitskreises, Axel Wörner vom Regierungspräsidium Stuttgart, in Schwäbisch Hall vor. Leitender Regierungsdirektor Wörner vertritt Regierungspräsident Wolfgang Reimer, der aufgrund der Teilnahme einer Delegationsreise der Landesregierung verhindert ist.

Die langjährige Kreisvorsitzende und Ortsvorsitzende engagiert sich seit 2001 als Gästeführerin auf den Spuren des Pfarrers und Künstlers Sieger Köder. Seit drei Jahren engagiert sie sich in hohem Maße in der LEA in Ellwangen. Beim verbandsweiten Aktionstag „Buntes Miteinander – unsere Zukunft“ trug sie dazu bei, dass bei dem interkulturellen Aktionstag 300 Gäste aus 21 Nationen in Ellwangen einfanden.

Glückwünsche überbrachten zudem Präsidentin Marie-Luise Linckh, Vizepräsidentin Ilse Stutz, Geschäftsführerin Dr. Beate Krieg, die stellvertretende Bürgermeisterin Judith Ebert-El Mawla, Vertreterinnen der Kreisverbände Ostalb und Schwäbisch Hall sowie ihre Familie..

Quelle: https://landfrauen-bw.de/hedwig-ernsperger-mit-ehrennadel-ausgezeichnet/

25.04.2018 - Europatag zum Thema "100 Jahre Frauenwahlrecht"

Am 21. April 2018 feierten die LandFrauen in Lendsiedel den Europatag.
Zum Thema „100 Jahre Frauenwahlrecht“ waren die Politikwissenschaftlerin Katja Vonhoff , die Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, Evelyne Gebhardt und Dr. Inge Gräßle, Vorsitzende des Haushaltskontrollausschusses, eingeladen. 

Nach dem Vortrag „Politische Partizipation von Frauen: Wie steht es um unsere Beteiligung nach 100 Jahren Frauenwahlrecht in Deutschland und Europa?“ wurde in großer Runde über Gleichberechtigung in der Politik diskutiert. Frau Gebhardt und Frau Dr. Gräßle stimmten überein, dass es beim politischen Engagement Nachholbedarf gibt. Beide wünschten sich mehr Beteiligung von Frauen in der Kommunalpolitik.

Auf die Frage von Frau Vonhoff, was sich Frauen für Werkzeuge wünschen, damit sie sich in der Politik engagieren würden, herrschte schnell Einigkeit. Frau Stutz, Vizepräsidentin des LandFrauenverbandes Württemberg-Baden, brachte es auf den Punkt: „Ein Umdenken!“ Einig war man sich, dass die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Ehrenamt bei Frauen andere Formen annehmen und verbessert werden muss.

In vielen Beiträgen wurde auch klar: Ein Umdenken in der Gesellschaft kann nur funktionieren, wenn es mutige und motivierte Frauen gibt, die den ersten Schritt gehen.

Quelle: https://landfrauen-bw.de/europatag-zum-thema-100-jahre-frauenwahlrecht/

24.04.2018 - Neuer LandFrauenverein in Langenburg gegründet

Am 19. April gründete sich in Langenburg im Kreisverband Crailsheim ein neuer LandFrauenverein mit 15 Mitgliedern.  Barbara Ehrmann, Cornelia Häberle und Simone Eisert nehmen künftig in einem Vorsitzendenteam die Verantwortung für den Verein wahr. Bürgermeister Wolfgang Class befürwortete in seinem Grußwort die Initiative der jungen Frauen. Die beiden Kreisvorsitzenden Rotraud Mack und Gerti Häussermann stellten den Kreisverband Crailsheim mit seinen 40 Ortsvereinen und 3.677 Mitgliedern vor.
Kreisgeschäftsführerin Ulrike Herrmann erläuterte das vielfältige und bunte Spektrum der Bildungsarbeit als Möglichkeit für jedes Mitglied. Landesgeschäftsführerin Dr. Beate Krieg stellte die Schwerpunkte und Strukturen des Landesverbandes und des Bundesverbandes dar. Am Beispiel der Mütterrente und des Bildungszeitgesetzes zeigte sie den Mehrwert der Interessenvertretung auf. Vortragsthemen und Gestaltungsmöglichkeiten in der Bildungsarbeit sind im Anschluss rege diskutiert worden.

Quelle: https://landfrauen-bw.de/ortsverein-langenburg-im-kreisverband-crailsheim-gegruendet/

24.04.2018 - Rückkehrrecht auf Vollzeit gesetzlich verankern

Der Deutsche LandFrauenverband fordert die Bundesregierung auf, auch kleinere Betriebe zur befristeten Teilzeit zu verpflichten

Berlin, 24.04.2018 – Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat angekündigt, das Recht auf befristete Teilzeit gesetzlich zu verankern. Damit soll es für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ab dem 1. Januar 2019 ein Rückkehrrecht auf Vollzeit geben. Der Deutsche LandFrauenverband (dlv) begrüßt diesen Vorstoß, der bereits im Koalitionsvertrag der aktuellen Regierung verankert ist.

„Einmal Teilzeit, immer Teilzeit? Wir brauchen ein Gesetz, das es Menschen ermöglicht, sich um Familie und Karriere zu kümmern. Die Entscheidung für Teilzeit darf nicht zur Sackgasse und damit zum finanziellen Nachteil werden. Es sind vor allem Frauen, die familienbedingt auf Teilzeit reduzieren und dafür bekommen sie später die Quittung: Beruflich durchzustarten ist in Teilzeit genauso schwer, wie für die eigene Alterssicherung zu sorgen. Die Regierung hat deshalb die Aufgabe, ein Gesetz zur Befristung von Teilzeit, wie im Koalitionsvertrag verankert, zügig umzusetzen“, sagt dlv-Präsidentin Brigitte Scherb.

Wie viele Frauen im ländlichen Raum, die von Altersarmut besonders betroffen sind, dieses Gesetz aber in Anspruch nehmen können, bleibt unklar. Denn: erst ab einer Betriebsgröße von mehr als 45 Beschäftigten greift das Gesetz. „Der Gesetzentwurf ist ein wichtiges Signal und eine echte Chance für viele Wiedereinsteigerinnen. Auf dem Land arbeiten aber viele Frauen in kleinen Betrieben, die keine 45 Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter haben. All diejenigen werden von dem Gesetz nicht profitieren können – eine Leerstelle. Wir fordern die Bundesregierung auf, hier nachzubessern“, so Scherb.

Der Deutsche LandFrauenverband setzt sich schon lange damit auseinander, was Teilzeit im Lebensverlauf für Frauen bedeutet. Schon in zweiter Auflage bildet der dlv mit Unterstützung des BMFSFJ regionale Equal-Pay-Beraterinnen aus. Diese klären in ländlichen Regionen über die Gefahren von Teilzeit und Minijobs auf und zeigen Frauen und Männern Wege zur partnerschaftlichen Aufteilung von Familien- und Erwerbsarbeit auf.

Quelle: https://www.landfrauen.info/aktuelles/pressemeldungen/meldung/rueckkehrrecht-auf-vollzeit-gesetzlich-verankern/

30.03.2018 - Ortsvorsitzende des LandFrauenvereins Wangen erhält zweiten Preis beim Zukunftsforum Genossenschaft in Stuttgart

Von Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Präsident Dr. Roman Glaser erhielten Maren Müller und Lea Sauter den zweiten Preis beim Studierendenwettbewerb 2018 beim Zukunftsforum Genossenschaft in Stuttgart. Im Jubiläumsjahr „200 Jahre Raiffeisen“ ist der BWGV-Studierenden-Wettbewerb ins Leben gerufen worden. Die beiden Studentinnen an der Universität Hohenheim erhielten für ihr Poster „Megatrend-Digitalisierung in der Landwirtschaft am Beispiel der Milchviehhaltung“ einen Geldpreis von 300 Euro. Maren Müller aus Wangen ist dort seit dem vorigen Jahr Ortsvorsitzende im Team mit Karolin Eisele.

Quelle: https://landfrauen-bw.de/ortvorsitzende-des-lfv-wangen-erhaelt-zweiten-preis-beim-zukunftsforum-genossenschaft-in-stuttgart/

15.03.2018 - Equal-Pay-Day: Frauen verdienen mehr!

Der Deutsche LandFrauenverband setzt sich für eine gerechte Bezahlung von Frauen ein

Berlin, 15.03.2018 – Am 18. März 2018 ist wieder Equal-Pay-Day. 77 Tage, vom 1. Januar bis zum 18. März, haben Frauen in Deutschland im Vergleich zu den Männern umsonst gearbeitet. Denn Frauen verdienen in Deutschland auch heute noch 21 Prozent weniger als Männer. Der Deutsche LandFrauenverband ruft die neue Regierung daher zum entschiedenen Handeln auf.

„Unsere Gesellschaft lässt zu, dass Frauen weniger Gehalt bekommen. Und das, obwohl in unserem Grundgesetz die Gleichbehandlung von Mann und Frau rechtlich verankert ist - es gibt seit 25 Jahren den aktiven Gleichstellungsauftrag an die Regierung“, sagt Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbands. „Es ist noch immer so, dass selbst wenn Paare fair und gerecht entscheiden möchten: Wer weniger verdient, bleibt bei Kindererziehung oder Pflege der Angehörigen in der Regel zu Hause oder arbeitet in Teilzeit. Diese Sorgearbeiten werden häufiger von Frauen übernommen, die dann bei ihrer eigenen Alterssicherung das Nachsehen haben. Verändert hat sich an dieser Situation seit Jahren nichts. Deshalb brauchen wir jetzt eine Regierung, die dieses Problem endlich ernst nimmt und für neues Denken und Handeln in Wirtschaft und Gesellschaft eintritt.“

Der Deutsche LandFrauenverband setzt mit seinem Projekt Qualifizierung regionaler Equal-Pay-Beraterinnen auf Aufklärung und Information. Ziel ist es, Frauen, Männer und ihre Familien für die Tragweite von bestimmten Entscheidungen im Lebens- und Erwerbsverlauf zu sensibilisieren.  Das Projekt wird schon in zweiter Auflage vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Insgesamt sind nun 21 Equal-Pay-Beraterinnen als Botschafterinnen für Entgeltgleichheit aktiv. In sechs theoretischen Modulen lernen die LandFrauen alles über Ursprung und Folgen der Lohnlücke und üben Präsentations- und Beratungstechniken. Im Anschluss an die theoretische Ausbildung entwickelt jede Frau ihren eigenen Schwerpunkt als Beraterin.

Zum Equal-Pay-Day starten die zehn neu ausgebildeten Beraterinnen in ihre Praxisphase und leisten Aufklärungsarbeit vor Ort. Sie können als Referentinnen gebucht werden und informieren dann auf Veranstaltungen, in Workshops oder Beratungen unter anderem über Altersarmut von Frauen, Rollenbilder in der Berufswahl, Partnerschaftskonzepte und Lebensverlaufsplanung. Sie gehen an Schulen und vernetzen sich mit Verbänden und Institutionen in ihrer Region.

Wenn Sie eine Equal-Pay-Beraterin buchen möchten, können Sie sich hier informieren.

Außerdem finden Sie alle kommenden bundesweiten Veranstaltungen der Beraterinnen auf Facebook.

09.03.2018 - LANDFRAUEN BEI SMARTMOB DES LANDESFRAUENRATES VOR STUTTGARTER LANDTAG

„Den Landtag in Bewegung bringen – Wahlrechtsreform jetzt!“ lautet die Aktion des Landesfrauenrates am 8. März vor dem Landtag.  Präsidentin Marie-Luise Linckh brachte die Position ein: „Für die Arbeitsgemeinschaft der LandFrauenverbände in Baden-Württemberg mit 80.000 Mitgliedern sprechen wir uns für die Umsetzung einer Wahlrechtsreform aus, damit zukünftig mehr Frauen im Landtag vertreten sind. Wir begrüßen eine geschlechtergerechte Wahlrechtsreform. Künftig sollen mehr Frauen im Landtag vertreten sein. Der ländliche Raum darf bei einer Reform des Wahlrechts nicht benachteiligt werden.  Deshalb soll die Vereinbarung im Koalitionsvertrag umgesetzt werden“.

Rund 150 Vertreterinnen der Verbände aus dem Landesfrauenrat sprachen sich einvernehmlich für eine quotierte Landesliste aus. Seit langem fordert der Landesfrauenrat mit allen seinen Mitgliedsverbänden zivilgesellschaftliche Initiativen und Parteien eine Wahlrechtsreform für Baden-Württemberg hin zu einem Listenwahlrecht wie in fast allen Bundesländern und bei der Bundestagswahl.

Quelle: https://landfrauen-bw.de/landfrauen-am-8-maerz-bei-smartmob-des-landesfrauenrates-vor-stuttgarter-landtag/

09.03.2018 - Neuer Wind im Frauenministerium

Aufruf des Deutschen LandFrauenverbands für mehr Geschlechtergerechtigkeit

Nun hat auch die SPD ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Ministerposten vorgestellt. Franziska Giffey wird neue Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Bisher war sie Bürgermeisterin in Berlin-Neukölln, der oft als Problembezirk bezeichnet wird. Jetzt kommt ihr unter anderem die Aufgabe des Koalitionsvertrags zu, die Förderung der Teilhabe von Frauen im ländlichen Raum und ihre wirtschaftliche Stärkung umzusetzen. Der Deutsche Landfrauenverband mahnt an, dieses Ziel und auch weitere des Koalitionsvertrags so schnell wie möglich anzugehen.

„In Brandenburg aufgewachsen, kennt sie sicher die positiven und negativen Seiten des Landlebens. Dass sie Herausforderungen meistern kann, zeigt ihr bisheriger Job als Bürgermeisterin“, fasst Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbands, ihren ersten Eindruck zusammen. „Vielleicht gelingt es dieser Ministerin ihre Anliegen in der neuen Regierung schneller mit frischem Wind durchzusetzen. Die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Deutschland ist nur eine Frage des Wollens – politisch und auch privat. Wir sind uns einig, dass wir gesellschaftliche Veränderungen brauchen, Veränderungen bei denen wir auch Jungen und Männer einbeziehen müssen, um endlich das Stadium des Verharrens hinter uns zu lassen.“

Am 14. März soll Angela Merkel als Bundeskanzlerin wiedergewählt werden. Danach kann die neue Regierung ihre Arbeit aufnehmen.

Aktiv für Frauen und ihre Familien im ländlichen Raum:
Über den Deutschen LandFrauenverband e.V. (dlv)
Der Deutsche LandFrauenverband e.V. (dlv) ist der bundesweit größte Verband für Frauen, die auf dem Lande leben, und deren Familien. Ziel ist, die Lebensqualität und die Arbeitsbedingungen im ländlichen Raum zu verbessern. Der dlv vertritt die politischen Interessen aller Frauen in ländlichen Regionen und den Berufsstand der Bäuerinnen. 500.000 Mitglieder, 12.000 Ortsvereine, 22 Landesverbände bilden zusammen ein starkes Netzwerk. Der Verband nutzt seine gesellschaftliche Kraft, um die soziale, wirtschaftliche und rechtliche Situation der Frauen zu verbessern. Präsidentin ist Brigitte Scherb.

 

Quelle: https://www.landfrauen.info/aktuelles/pressemeldungen/meldung/neuer-wind-im-frauenministerium/

07.03.2018 - Internationaler Tag der Frauen: Nur eine Frage des Wollens

Aufruf des Deutschen LandFrauenverbands für mehr Geschlechtergerechtigkeit

Gerechte Chancen für Frauen und Männer? Weit gefehlt. Auch der diesjährige Internationale Frauentag erinnert wieder einmal daran, dass die Gleichberechtigung von Frauen in Arbeitswelt und Gesellschaft hinterher hinkt. Daran ändern auch 100 Jahre Wahlrecht in Deutschland und 25 Jahre aktiver Gleichstellungsauftrag der Regierung nichts.

„Wir lassen uns auch heute nicht mit einer Blume oder ähnlichen Schönheitspflastern abspeisen, denn wir fordern gleiche Teilhabe und gleiche Bezahlung für Frauen und Männer. Wir LandFrauen streiten dafür mit nachlassender Geduld aber immer mehr Energie“, gibt sich Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbands, kämpferisch. „Wir fordern die Lohn- und die Rentenlücke endlich zu schließen und die gerechte Teilhabe von Frauen in allen Bereichen des Lebens durchzusetzen. Ohne Frauen wäre die ländliche Wirtschaft um viele Innovationen und Weiterentwicklungen ärmer. Es ist Zeit, geschlechterbedingte Barrieren endlich abzubauen. Es könnte so einfach sein, denn es ist nur eine Frage des Wollens. Dafür werden wir LandFrauen weiter kämpfen.“

Ein Blick auf die Zahlen verdeutlicht die Dringlichkeit: Das aktuelle deutsche Parlament ist mit nur einem Drittel Frauen besetzt und damit so männlich wie seit zwanzig Jahren nicht mehr. In kommunalen Parlamenten besetzen Männer dreiviertel der Sitze. Frauen verdienen auch in diesem Jahr 21 Prozent weniger als Männer und erhalten noch nicht einmal die Hälfte der Rente. Doch nicht nur in Deutschland sind Frauen immer noch stark benachteiligt. Daher ist der dlv auch international aktiv. So ist der Verband Teil der deutschen Regierungsdelegation, die Mitte März zur Sitzung der Frauenrechtskommission der Vereinten Nationen (UN) fährt. Die Kommission ist der Fachausschuss für Gleichstellung der Geschlechter und für die Förderung von Frauenrechten der UN in New York. Das Thema der Sitzung sind die Frauen und Mädchen im ländlichen Raum.

Wie die Situation der Frauen im ländlichen Raum in Ghana ist und wie sie ihre Situation verbessern können, erkundet der dlv gerade mit seinem Projekt LandFrauen in Ghana. Das Ziel ist, Kleinbäuerinnen zu stärken und für eine gleichberechtigte Teilhabe in der Land- und Ernährungswirtschaft einzutreten. Dafür sind die LandFrauen in Absprache mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in verschiedenen Bereichen aktiv. Zum Beispiel werden Frauen und Bäuerinnen bei der Vermarktung ihrer Produkte, der Interessenvertretung oder durch Weiterbildungsangebote in der Ernährungsbildung unterstützt.

Ebenfalls eingebunden ist der dlv bei den aktuellen deutschen Vorbereitungen für den W20 Gipfel in Argentinien. W20 ist die Abkürzung für Women20 oder Frauen20, so genannt in Anlehnung an die G20, die Gruppe der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer. Das Ziel ist, Frauen wirtschaftlich zu stärken und Geschlechtergerechtigkeit ins Zentrum der G20 zu stellen.

Aktiv für Frauen und ihre Familien im ländlichen Raum:
Über den Deutschen LandFrauenverband e.V. (dlv)
Der Deutsche LandFrauenverband e.V. (dlv) ist der bundesweit größte Verband für Frauen, die auf dem Lande leben, und deren Familien. Ziel ist, die Lebensqualität und die Arbeitsbedingungen im ländlichen Raum zu verbessern. Der dlv vertritt die politischen Interessen aller Frauen in ländlichen Regionen und den Berufsstand der Bäuerinnen. 500.000 Mitglieder, 12.000 Ortsvereine, 22 Landesverbände bilden zusammen ein starkes Netzwerk. Der Verband nutzt seine gesellschaftliche Kraft, um die soziale, wirtschaftliche und rechtliche Situation der Frauen zu verbessern. Präsidentin ist Brigitte Scherb.

Quelle: https://www.landfrauen.info/aktuelles/pressemeldungen/meldung/internationaler-tag-der-frauen-nur-eine-frage-des-wollens/

07.03.2018 - ORTVORSITZENDE DES LFV WANGEN ERHÄLT ZWEITEN PREIS BEIM ZUKUNFTSFORUM GENOSSENSCHAFT IN STUTTGART

Von Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Präsident Dr. Roman Glaser erhielten Maren Müller und Lea Sauter den zweiten Preis beim Studierendenwettbewerb 2018 beim Zukunftsforum Genossenschaft in Stuttgart.  Im Jubiläumsjahr „200 Jahre Raiffeisen“ ist der BWGV-Studierenden-Wettbewerb ins Leben gerufen worden. Die beiden Studentinnen an der Universität Hohenheim erhielten für ihr Poster „Megatrend-Digitalisierung in der Landwirtschaft am Beispiel der Milchviehhaltung“ einen Geldpreis von 300 Euro. Maren Müller aus Wangen ist dort seit dem vorigen Jahr Ortsvorsitzende im Team mit Karolin Eisele.

 

Quelle: https://landfrauen-bw.de/ortvorsitzende-des-lfv-wangen-erhaelt-zweiten-preis-beim-zukunftsforum-genossenschaft-in-stuttgart/

05.03.2018 - Regierungsarbeit für den ländlichen Raum beginnt endlich

Regierungsarbeit für den ländlichen Raum beginnt endlich Deutscher LandFrauenverband begrüßt Entscheidung zur Fortsetzung der Großen Koalition

Berlin, 05.03.2018 – Der Deutsche LandFrauenverband (dlv) ist erleichtert, dass die Zeit des Stillstands zu Ende ist und die neue Regierung Ihre Arbeit aufnehmen kann. Nun wird sich zeigen, wie sehr der ländliche Raum Beachtung findet und ob die Gleichstellung der dort lebenden Frauen weiter gefördert wird.

„Der Koalitionsvertrag verspricht zu unserer Freude viel Unterstützung für den ländlichen Raum. Wir werden sehen, wie ernst die neue Regierung das Thema wirklich angeht. Wir haben uns immer ein starkes Landwirtschaftministerium gewünscht, das auch die Interessen des ländlichen Raums im Blick hat“, erklärt Brigitte Scherb, dlv-Präsidentin. „Julia Klöckner als LandFrau hat die Kompetenzen, Fähigkeiten und Erfahrungen, um solch ein Ministerium zu führen. Wir werden gerne den Weg zum geplanten Sonderrahmenplan zur Förderung der ländlichen Entwicklung ebenso kritisch begleiten wie zur Kommission für Gleichwertige Lebensverhältnisse.“

Erfreulich und überraschend ist die Nominierung von mehr als 50 Prozent Frauen für führende Posten in der CDU und damit der künftigen Bundesregierung. Eine gute Voraussetzung, um das Thema Gleichstellung zukünftig als Querschnittsthema der Regierungsarbeit zu setzen.

„Gleiche Teilhabe ist ein langes und erklärtes Ziel der Berliner Erklärung. Wir sind einer von insgesamt 17 Frauenverbänden, die sich für eine paritätische Besetzung in der Politik stark gemacht haben“, so Scherb. Die Nominierungen von SPD und CSU werden nun zeigen, wie gleichberechtigt das Kabinett in Zukunft besetzt sein wird.

„Bei den Themen Digitalisierung und Ehrenamt hoffen wir, mit der neuen Bildungsministerin eine gute Ansprechpartnerin zu haben. Anja Karliczek kennt als LandFrauenmitglied die Arbeit der LandFrauen sehr gut und weiß, was wir als größter Bildungsträger im ländlichen Raum leisten“, betont dlv-Präsidentin Brigitte Scherb. „Der digitale Wandel hat auch Auswirkung auf das ehrenamtliche Engagement und unsere Vereinskultur. Wir brauchen Unterstützung, damit die Vereine und Verbände auch in Zukunft unsere Zivilgesellschaft aktiv mitgestalten können.“

 

Quelle: https://www.landfrauen.info/aktuelles/pressemeldungen/meldung/regierungsarbeit-fuer-den-laendlichen-raum-beginnt-endlich/

Smartmob des Landesfrauenrates am 8. März 2018 vor dem Landtag in Stuttgart

Die Hälfte der Macht den Frauen – zeigen Sie am Internationalen Frauentag vor dem Stuttgarter Landtag Ihre Unterstützung für die Wahlrechtsreform und machen Sie mit beim Smartmob des Landesfrauenrats für eine quotierte Landesliste. 

Seien Sie bei unserem Smartmob dabei!
Nutzen Sie Ihre Mittagspause am 8. März, um den Landtagsabgeordneten am Sitzungstag zu zeigen: Wir bringen den Landtag in Bewegung. Wir wollen ein Listenwahlrecht in Baden-Württemberg.

  • Wann und wo? 13.30 bis 14.30 Uhr vor der Oper am Eckensee – direkt beim Landtag.
  • Was? Ein pinker Teppich wird ausgerollt und darauf jeweils ein Damen- und einen Herrenschuh als Paar in Laufrichtung Landtag platziert. So machen wir uns symbolisch auf den Weg hin zu einer paritätischen Repräsentation von Frauen.

Bringen Sie ein Paar Schuhe und ein Schild mit einer Botschaft pro Wahlrechtsreform mit.

Kontakt: info@landesfrauenrat-bw.de; www.landesfrauenrat-bw.de

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Quelle: https://landfrauen-bw.de/den-landtag-in-bewegung-bringen-wahlrechtsreform-jetzt/

19. Februar 2018 - Vertreterinnen der Arbeitsgemeinschaft der drei LandFrauenverbände Baden-Württembergs im Gespräch mit Minister Peter Hauk

Online-Umfrage für Frauen aus der Landwirtschaft zur Lebens- und Arbeitssituation

In der Landwirtschaft schreitet der Strukturwandel unaufhaltsam voran. Damit die Landespolitik auch in Zukunft bedarfsgerecht reagieren kann, hat das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz eine Studie zur Lebens- und Arbeitssituation von Frauen in der Landwirtschaft in Baden-Württemberg bei der Universität Freiburg in Auftrag gegeben. Ziel ist es, die Lebenswirklichkeit repräsentativ abzubilden, um darauf aufbauend maßgeschneiderte Förderprogramme entwickeln zu können.

 Für die Erstellung der Studie benötigt die Universität Ihre Mithilfe bis zum 15. April 2018! Bitte leiten Sie diese Einladung zur Mitwirkung an alle Frauen in Ihrem Betrieb und darüber hinaus an alle Frauen weiter, auf die folgende Beschreibung zutrifft:

 Frauen ab 16 Jahren, die einen Bezug zum landwirtschaftlichen Betrieb (Haupt- oder Nebenerwerb) haben, weil sie dort arbeiten, wohnen oder dort gelegentlich mithelfen.

 Wichtig ist uns die repräsentative Erfassung der ganzen Vielfalt an unterschiedlichen Lebens- und Arbeitssituationen von Frauen in den unterschiedlichen landwirtschaftlichen Betriebsformen und -typen in ganz Baden-Württemberg. 

 Die Studie wird als Online-Befragung durchgeführt. Das Ausfüllen des Fragebogens wird ca. 25 Minuten in Anspruch nehmen und kann bequem mit einem Computer, Tablet oder Smartphone durchgeführt werden. Die gesammelten Daten bleiben anonym und werden vertraulich ausgewertet. Die erfassten Daten lassen keine Rückschlüsse auf den Betrieb zu. Jetzt mitmachen und mit anderen Frauen teilen unter: 

www.landfrauen.uni-freiburg.de oder über den abgebildeten QR-Code in der unten angehängten PDF.

 Mit der Durchführung der Studie wurde das Institut für Umweltsozialwissenschaften und Geographie der Universität Freiburg betraut. Für Rückfragen wenden Sie sich gerne direkt an die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Katja Baur und Beatrice Biro (email:  landfrauen@uni-freiburg.de; Tel. 0761 203-54042). 

PDF Download: Online - Befragung zur aktuellen Situation von Frauen in der Landwirtschaft

Pressemitteilung: http://mlr.baden-wuerttemberg.de/de/unser-service/presse-und-oeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilung/pid/online-umfrage-fuer-frauen-aus-der-landwirtschaft-zur-lebens-und-arbeitssituation/

15. Februar 2018 - LandFrauen in Ghana: Wissen teilen, Frauen stärken

Deutscher LandFrauenverband startet internationale Zusammenarbeit.

Berlin, 15.02.2018 – Der ghanaische Landwirtschaftsminister Dr. Nurah Gyiele empfing in der letzten Woche eine Delegation des Deutschen LandFrauenverbands (dlv) in Accra. Damit ist der offizielle Startschuss für das Projekt LandFrauen in Ghana gefallen mit dem Ziel, Kleinbäuerinnen in Ghana zu stärken. Im intensiven Austausch sagte der Minister seine volle Unterstützung für das dlv Projekt zu.

„Wir als LandFrauen können die Frauen in Ghana dabei unterstützen, dass sie an ihrer Situation etwas verändern wollen. Es wäre schön, wenn wir, ähnlich wie bei der Entwicklung des LandFrauenverbands in Deutschland, die Frauen stärken könnten, damit sie mit einer Stimme für ihre gleichberechtigten Interessen eintreten“, erklärt Brigitte Scherb, dlv-Präsidentin.

So das Fazit der Präsidentin, die sich bei einem mehrtägigen Besuch über die Situation der ghanaischen Frauen in den ländlichen Projektregionen informierte und politische sowie privatwirtschaftliche Entscheidungsträger getroffen hat. Auch der Aufbau eines ghanaischen LandFrauenverbands wurde in Gesprächen mit Frauengruppen erörtert.

Gefördert durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) wird der dlv in vier Handlungsfeldern in Ghana aktiv.

Für die Ernährungsbildung entwickeln vier LandFrauen aus Deutschland (Carmen Rhouiainen, Petra Schröder, Anja Will und Hannelore Wörz) mit vier ghanaischen Expertinnen Angebote für die Volta Region. Im zweiten Schritt schulen die deutsch-ghanaischen Tandems vor Ort Multiplikatorinnen. Dieses Wissen über Ernährungsbildung und Interessenvertretung geben die Multiplikatorinnen an Frauen in der Region weiter. Ziel ist, bis 2020 insgesamt 4.000 Frauen im ländlichen Raum zu trainieren und zu stärken.

Auch die Aktivitäten im zweiten Handlungsfeld, der Weiterverarbeitung von Reis zu Parboiled-Reis, haben begonnen. Die Reisbäuerinnen, die in lokalen Frauengruppen in der Volta Region organisiert sind, werden mit dem Parboiled Verfahren vertraut gemacht, bei der Anschaffung der Geräte und bei der Vermarktung der Produkte unterstützt.

Neben diesem Netzwerk soll auch die Interessenvertretung von Kleinbäuerinnen und Frauen im ländlichen Raum gestärkt werden. Ausgewählte Reis- und Maisbäuerinnen erhalten Fortbildung in diesen Instrumenten.

Zentral ist auch der fachliche Austausch und die Fortbildung in Deutschland für weibliche Fach- und Führungskräfte sowie Entscheidungsträgerinnen aus der Agrar- und Ernährungswirtschaft Ghanas. Während des Aufenthaltes in Deutschland vermitteln dlv-LandFrauen Expertinnenwissen durch Seminare und persönlichen Austausch von Frau zu Frau.

 

Weitere Informationen finden Sie hier.

22.02.2018 - 23.02.2018 ASG Seminar: Klima - Energie - Landwirtschaft, Herausforderungen und Chancen in ländlichen Räumen

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09. Februar 2018 - Koalition sieht Gleichstellung als übergreifendes Thema

Deutscher LandFrauenverband begrüßt den Entwurf des Koalitionsvertrags

Der Entwurf des Koalitionsvertrags der „neuen-alten“ Großen Koalition liegt vor. Der Deutsche LandFrauenverband (dlv) begrüßt größtenteils die Pläne der neuen Regierung und sieht darin eine gute Basis für die weitere Zusammenarbeit.

„Die Koalition verspricht, Gleichstellung als Querschnittsthema endlich ernst zu nehmen und ressortübergreifend zu arbeiten. Damit rückt auch die gerechte Teilhabe von Frauen im ländlichen Raum in den Blick. Gerade auf dem Land brauchen wir gezielte Fördermaßnahmen, damit Frauen die Chance haben, am wirtschaftlichen Leben gleichermaßen teilzunehmen“, sagt Agnes Witschen, Erste Vizepräsidentin des dlv.

Allgemein findet die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse von Stadt und ländlichem Raum verstärkt Beachtung. „Viele unserer Wahlforderungen finden Widerhall im Papier der Parteien. Anreize zur Niederlassung von Ärztinnen und Ärzten in unterversorgten Gebieten und der Ausbau der pflegerischen Infrastruktur sind Punkte, die der dlv schon lange fordert. Die Stärkung einer diversifizierten, familiengeführten und regional verwurzelten Landwirtschaft und die Entwicklung eines Fördersystems für strukturschwache Gebiete in allen Bundesländern sind Vorstöße, die Gutes hoffen lassen“, erklärt Agnes Witschen.

Der dlv sieht auch die Weiterentwicklung der Mütterrente, das Rückkehrrecht von Teilzeit auf Vollzeit und das Ziel, die Lebensleistung vor allem im Bereich Erziehung und Pflege stärker anzuerkennen, als positiv. „Für viele Frauen ist das sicherlich ein Lichtblick. Allerdings werden wir sehr kritisch prüfen, was die angestrebten Änderungen tatsächlich bringen“, sagt dlv-Vizepräsidentin Agnes Witschen.

Ehrenamtliches Engagement bekommt mit dem Koalitionsvertrag einen höheren Stellenwert und langjährige Forderungen des dlv finden damit Gehör. Durch Bürokratieabbau, steuerliche Entlastungen sowie zusätzliche Unterstützung durch hauptamtliches Personal können bürgerschaftlich Engagierte unsere Gesellschaft weiterhin zukunftsfähig gestalten.

„Die Koalitionspartner haben erkannt, dass der digitale Wandel auch Auswirkung auf das ehrenamtliche Engagement und unsere Vereinskultur hat. Es freut uns besonders, dass der damit verbundene Organisationsentwicklungsprozess von Vereinen und Verbänden professionell begleitet werden soll“, sagt Agnes Witschen. Der dlv fordert ein Bundesprogramm Ehrenamt 4.0 und hat frühzeitig erkannt, dass ehrenamtlich tätige Menschen und ihre Organisationen dringend Unterstützung auf dem Weg in die digitale Zukunft benötigen. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist der Breitbandausbau. Das Ziel, unterversorgte Gebiete in ländlichen Regionen mit Glasfaser zu versorgen, hält der dlv für längst überfällig.

 

Aktiv für Frauen und ihre Familien im ländlichen Raum:
Über den Deutschen LandFrauenverband e.V. (dlv)
Der Deutsche LandFrauenverband e.V. (dlv) ist der bundesweit größte Verband für Frauen, die auf dem Lande leben, und deren Familien. Ziel ist, die Lebensqualität und die Arbeitsbedingungen im ländlichen Raum zu verbessern. Der dlv vertritt die politischen Interessen aller Frauen in ländlichen Regionen und den Berufsstand der Bäuerinnen. 500.000 Mitglieder, 12.000 Ortsvereine, 22 Landesverbände bilden zusammen ein starkes Netzwerk. Der Verband nutzt seine gesellschaftliche Kraft, um die soziale, wirtschaftliche und rechtliche Situation der Frauen zu verbessern. Präsidentin ist Brigitte Scherb.

 

Quelle: http://www.landfrauen.info/aktuelles/pressemeldungen/meldung/koalition-sieht-gleichstellung-als-uebergreifendes-thema/

08. Februar 2018 - Großes Netzwerktreffen der Fachberaterinnen für Bienenprodukte

Anfang Februar trafen sich die Fachberaterinnen für Bienenprodukte zum ersten großen Netzwerktreffen in diesem Jahr. 36 Frauen waren zu diesem Anlass nach Kircheim unter Teck gereist, um zu erfahren, welche Aktivitäten in den letzten Monaten im Netzwerk angestoßen wurden und um gemeinsam weitere Schritte für 2018 zu planen. 

Seit Oktober 2017 gibt es eine zentrale Ansprechpartnerin für das Netzwerk. Sieglinde Hauser wurde zur Netzwerkkoordinatorin berufen. Zu ihren Aufgaben gehören künftig die Organisation der Netzwerktreffen, die Planung von Weiterbildungsmaßnahmen sowie die Vermittlung von Aufträgen. Ihr zur Seite gestellt wurden vier Netzwerkbeauftragte, die gleichzeitig auch Regionalvertretungen bilden. Das sind Silvia Heider (Landkreis Heilbronn), Cathrin Kistner (Landkreis Karlsruhe), Ulla Müller (Ostalbkreis) und Melanie Kaltenbach (Stuttgart).

Außerdem wurden sogenannte „Kompetenz-Teams“ im Netzwerk installiert. Diese Gruppen erarbeiten und bündeln Wissen zu Bienenprodukten aus den verschiedenen Themengebieten und stellen diese dann allen Netzwerkmitgliedern zur Verfügung.

Neben dem Wissens- und Erfahrungsaustausch und der gegenseitigen Unterstützung ist den Frauen auch das Thema Weiterbildung ein zentrales Anliegen. Von 2. bis 4. März findet die erste Arbeitstagung der Fachberaterinnen für Bienenprodukte in Obermarchtal (Alb-Donau-Kreis) statt. An diesem Arbeitswochenende stehen der intensive Austausch, Vorträge und Workshops sowie die Entwicklung von Strategien und die Schaffung weiterer Netzwerkstrukturen auf dem Programm.

Wie alte Bekannte wurden auch die neuen Fachberaterinnen in der Runde aufgenommen. Derzeit werden vom Bildungs- und Sozialwerk wieder 40 Frauen an den Lehrgangsorten Heilbronn und Kirchheim unter Teck in einer IMF-Qualifizierung ausgebildet. Rund die Hälfte folgte der Einladung zum Netzwerktreffen und nutzte die Chance, die bereits aktiven Fachberaterinnen mit ihren Angeboten kennenzulernen und in das Netzwerk zu schnuppern.

Die neuen Fachberaterinnen werden im Juni 2018 ausgebildet sein. Am 22. Juni 2018 findet eine „NEsD“-Veranstaltung im Freilichtmuseum Beuren statt, auf der die Fachberaterinnen ihre Zertifikate erhalten und im Anschluss mit einem „Markt der Möglichkeiten“ ihr Angebot der Öffentlichkeit präsentieren werden.

Quelle: https://landfrauen-bw.de/netzwerktreffen-fachberaterinnen-bienenprodukte/

05. Februar 2018- Sportconvention der LandFrauen Württemberg - Baden beeindruckte zum sechsten mal

Am ersten Februarwochenende fand die sechste „Sportconvention“ für LandFrauen mit nahezu 120 TeilnehmerInnen am Samstag und Sonntag im SpOrt Stuttgart/Neckarpark statt. Präsidentin Marie-Luise Linckh  eröffnete die Veranstaltung und motivierte die Übungsleiterinnen die Inhalte und Begeisterung weiter in die Gymnastikgruppen zu tragen. 

Das Fortbildungswochenende findet alle zwei Jahre statt. In 37 Workshops boten dreizehn verschiedene Trainerinnen ein abwechslungsreiches und  vielseitiges Programm.

Verschiedene Trendsportgeräte, wie Togu® Brasil®, Redondo®Ball-Plus, Redondo®Ball minis und der altbewährte Medizinball, kamen zum Einsatz. Es gab Stundenbilder für effektives Muskeltraining im Intervalltraining und für Frontalunterricht. Workshops mit dem Thema Faszientraining, der Hype der Fitnessbranche, wurden angeboten. Ausdauerworkshops, wie „Traditionelle“ Aerobic- und Step-Aerobicstunden, Irish Dance, Step Aerobic im Intervall verbunden mit Functional Training, forderten alles von den Teilnehmern.

Die TeilnehmerInnen gingen müde und erschöpft, aber motiviert am Abend nach Hause und nehmen viele Ideen mit.

Quelle: https://landfrauen-bw.de/sportconvention-der-landfrauen-beeindruckte-zum-sechsten-mal/

30. Januar 2018 - Bilanz IGW: Reich an Gesprächen, Reich an Kompetenz

Deutscher LandFrauenverband blickt auf erfolgreiche Grüne Woche

Berlin, 30.01.2018 – Der Deutsche LandFrauenverband (dlv) war mit vielfältigen Aktionen auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin vertreten. Auf dem Erlebnisbauernhof hatten die LandFrauen mit ihrem Stand einen festen Anlaufpunkt für die Besucherinnen und Besucher.

LandFrauen sind verlässliche Partner im Erzeuger-Verbraucher-Dialog. Der Deutsche LandFrauenverband ist die Schnittstelle zur Politik und weist immer wieder auf die große Bedeutung guter, konstruktiver Kommunikation hin. Entsprechend vielfältig waren die Besuche am Stand: Politikerinnen und Politiker aus dem gesamten Bundesgebiet, die Landwirtschaftsminister mehrerer Bundesländer, Mitglieder des Bundestags und der Landtage informierten sich über die Arbeit der LandFrauen genauso wie die Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries, der Parlamentarische Staatssekretär Dirk Wiese, Staatssekretär Matthias Machnig sowie der Staatssekretär im Bundesverbraucherschutzministerium Gerd Billen oder auch Katrin Göring-Eckardt, Fraktionsvorsitzende Bündnis 90 / Die Grünen im Bundestag, und Dr. Dietmar Bartsch, Vorsitzender der Fraktion Die Linke.

„Wir merken immer mehr, dass sich der ländliche Raum als Querschnittsaufgabe für alle Bereiche der Politik in den Köpfen durchsetzt“, zieht Brigitte Scherb, dlv-Präsidentin, Resümee. „Dafür treten wir schon lange ein, denn nur so können wieder gleichwertige Lebensverhältnisse in der Stadt und auf dem Land entstehen. Und wir müssen die Landwirtschaft dabei im Blick behalten, insbesondere die Frauen auf den Höfen. Sie sind häufig der Motor für Innovation auf dem Land.“

Nur im Dialog kann Vertrauen und Akzeptanz entstehen. LandFrauen und besonders die Bäuerinnen unter ihnen übernehmen Verantwortung und sind unermüdlich – stellten die rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am 20. Januar beim BäuerinnenForum anlässlich der IGW fest. Im Mittelpunkt der Debatte stand das „Bäuerinnenwohl“, das die Lebensbedingungen der Frauen auf den Höfen in den Blick nimmt. Es wurde sehr deutlich, dass die bundesweite Studie zur Situation der Frauen auf den Höfen, die der dlv fordert, umgesetzt werden muss. „Nur dann kann die weitere politische und gesellschaftliche Diskussion auf Zahlen und Fakten basieren und nicht auf gefühlter Wirklichkeit“, fordert Brigitte Scherb.

Unter dem Titel „Dynamik und Vielfalt – Potenziale der ländlichen Räume nutzen“ eröffnete Christian Schmidt, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, am 24. Januar das 11. Zukunftsforum ländliche Entwicklung. In der anschließenden Podiumsdiskussion nahmen Brigitte Scherb, Präsidentin des dlv und Mitglied im Sachverständigenrat Ländliche Entwicklung (SRLE) beim BMEL, Prof. Dr. Hans-Günter Henneke, Geschäftsführendes Präsidialmitglied des Deutschen Landkreistages und Vorsitzender des SRLE, und Uta-Micaela Dürig, Mitglied der Geschäftsführung der Robert Bosch Stiftung GmbH, die Entwicklung der ländlichen Räume und die bevorstehende GAP-Reform genauer in den Blick. Brigitte Scherb machte erneut deutlich, dass sich der dlv von der Reform einen echten Neuanfang erhofft. „Auch wir fordern eine starke erste Säule für eine flächendeckende und zukunftsfähige Landwirtschaft und begrüßen, dass das Modell der Vollfinanzierung aufrechterhalten werden soll. Allerdings stehen wir auch für eine starke zweite Säule und mahnen an, bei der Reform die Frauen und das Ehrenamt besser zu berücksichtigen“, so dlv-Präsidentin Scherb.

Die dlv-Begleitveranstaltung auf dem Zukunftsforum Ländliche Entwicklung des Bundeslandwirtschaftsministeriums zielte in die gleiche Richtung. Die Leistung der Frauen im ländlichen Raum wird im Augenblick nicht statistisch abgebildet, ihre Relevanz für den wirtschaftlichen Erfolg wird nicht deutlich. Einer der vielen Gründe, warum Projekte, die von Frauen umgesetzt werden, häufig keine Förderung erhalten. Der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) als zentrales Förderinstrument bedarf einer Reform waren sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einig. Denn im Augenblick birgt die Förderung viele Hürden, die sowohl für Projekte, die Frauen umsetzen wollen als auch für ehrenamtliche Projekte oft unüberwindbar sind.

LandFrauen haben das Wohl aller Frauen im Blick, wie der Bühnentalk in der Halle „Lust aufs Land“ zeigte. Frauen leisten mehr – diese Feststellung trifft auf jeden Fall auf die Fürsorgearbeit zu. Der Deutsche LandFrauenverband klärt mit seinem Projekt Regionale Equal-Pay-Beraterinnen zu diesem und anderen Themen auf. Nur wer um diese Altersarmutsfalle weiß, kann sie umgehen, zum Beispiel durch eine bessere partnerschaftliche Aufteilung. Gleichzeitig fordert der dlv bessere politische Rahmenbedingungen für die Pflege- und Kinderbetreuung.

Quelle: http://www.landfrauen.info/aktuelles/pressemeldungen/meldung/bilanz-igw-reich-an-gespraechen-reich-an-kompetenz/

29. Januar 2018 - ELER vereinfachen, Frauen in den Blick nehmen, Bürokratie abbauen

Begleitveranstaltung des Deutschen LandFrauenverbands beim 11. Zukunftsforum auf der IGW 2018

Der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) ist eines der zentralen Förderinstrumente. Der Deutsche LandFrauenverband (dlv) erwartet von der geplanten Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union auch einen Neuanfang für ELER. Denn im Augenblick birgt die Förderung viele Hürden, die sowohl für Projekte, die Frauen umsetzen wollen als auch für ehrenamtliche Projekte oft unüberwindbar sind. Zu diesem Thema diskutieren die Teilnehmerinnen der dlv-Begleitveranstaltung des Zukunftsforums Ländliche Entwicklung des Bundeslandwirtschaftsministeriums am 24. Januar.

„Wir brauchen an dieser Stelle ein Umdenken im Fördermechanismus und nicht nur ein kleines Reförmchen“, fordert Brigitte Scherb, dlv-Präsidentin. „Die EU-Mittel müssen zur Erreichung gleichwertiger Lebensverhältnisse zwischen Stadt und Land gerecht aufgeteilt werden. Der ELER muss für alle Menschen im ländlichen Raum verfügbar werden und Lösungen für die Probleme auf dem Land bereithalten. Wir brauchen mehr Freiraum, damit der Bottom-Up-Ansatz gelingen kann. Die wichtigsten Voraussetzungen dafür sind weniger bürokratischer Aufwand und die Abschaffung der Vorfinanzierung.“

Petra Raue vom Thünen-Institut fordert die Potenziale des ELER für die Förderung von Frauen auf dem Land zu nutzen. Ihre Evaluation von Bundesprogrammen im Norddeutschen Raum zeigt, dass Frauen nicht, bzw. nur am Rande berücksichtigt werden. Nur wenn Gleichstellung alle Akteure ernst nehme, kann sich das ändern. Es ist vieles möglich, wenn der politische Wille und das Bewusstsein vorhanden sind! Damit Frauen in ländlichen Räumen und in der ELER-Förderung sichtbarer werden, müssen zum Beispiel die gendersensible Berichterstattung und Evaluierung der EPLR eingefordert werden. An ausgewählten Beispielen zeigt sie, dass Frauenquoten für LEADER-Regionen sinnvoll sein können, auch für die Begleitausschüsse.

Der dlv unterstützt diese Forderung: Die Gleichstellung von Männern und Frauen als ein Zielbereich der Förderung der ländlichen Entwicklung in die nächste ELER-Verordnung aufzunehmen, um auf allen Ebenen des Programms geschlechtergerecht wirken zu können.

Joachim Hauck, Ministerium Ländlicher Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg präsentierte die Innovativen Maßnahmen für Frauen im Ländlichen Raum (IMF) im Maßnahmen- und Entwicklungsplans Ländlicher Raum Baden-Württemberg (MEPL). Das Programm in Baden-Württemberg ist nach eigenen Angaben ein „Exotenprogramm“ im Rahmen von ELER, da es sich nur an Frauen richtet. Damit setzen sie Innovationspunkte im ländlichen Raum und schaffen Innovationspotenziale. Im Rahmen des Programms wurden von 2007 bis 2013 rund 470 Arbeitsplätze für Frauen im ländlichen Raum geschaffen. Rund 1.400 Frauen wurden im Bereich der Diversifizierung qualifiziert und neue Dienstleistungen und Produkte sind entstanden.

In der Diskussionsrunde stehen Ines Kinsky, Bundesarbeitsgemeinschaft der LEADER-Aktionsgruppen, Dr. Martin Scheele, Generaldirektion Landwirtschaft und ländliche Entwicklung der EU-Kommission und Ursula Braunewell, dlv-Präsidiumsmitglied Rede und Antwort.

Dr. Martin Scheele stellt fest, dass der EU-Rahmen für ELER stark vereinfacht werden solle. Es sei dann Aufgabe der nationalen Seite die Verordnung auszugestalten. Die Berichterstattung müsse dann ergebnisorientiert sein, damit klar daraus hervorgehe, was man erreicht habe. Dieser EU-Vorschlag erfordere ein Umdenken auf allen Ebenen und er hoffe auf genügend Rückenwind, um die Veränderungen umzusetzen. Ines Kinsky begrüßt diesen Vorschlag. Das grundlegende Misstrauen, der Generalverdacht gegenüber den Antragsstellerinnen und –stellern müsse weg. Dem fügt sie noch den Appell hinzu, Kleinprojekte bis 25.000 Euro anders einzustufen. Ein Verzicht auf kleinteilige Rechnungsprüfungen wäre hier angebracht. Ursula Braunewell ergänzt, dass die Mitwirkung von ehrenamtlichen Akteuren in den verschiedenen Gremien von Bedeutung sei. Dafür müsse das Ehrenamt Unterstützung erhalten, um auf Augenhöhe mit den Behörden und Hauptamtlichen agieren zu können. Das in den ELER- und LEADER-Gremien engagierte Ehrenamt benötige Qualifizierung und müsse Aufwandsentschädigungen für die damit verbundenen Tätigkeiten erhalten.

Brigitte Scherb dankt abschließend allen Beteiligten. Sie könne alle Bestrebungen, die auf Entbürokratisierung abzielen, nur gut heißen.


Aktiv für Frauen und ihre Familien im ländlichen Raum:
Über den Deutschen LandFrauenverband e.V. (dlv)

Der Deutsche LandFrauenverband e.V. (dlv) ist der bundesweit größte Verband für Frauen, die auf dem Lande leben, und deren Familien. Ziel ist, die Lebensqualität und die Arbeitsbedingungen im ländlichen Raum zu verbessern. Der dlv vertritt die politischen Interessen aller Frauen in ländlichen Regionen und den Berufsstand der Bäuerinnen.

500.000 Mitglieder, 12.000 Ortsvereine, 22 Landesverbände bilden zusammen ein starkes Netzwerk. Der Verband nutzt seine gesellschaftliche Kraft, um die soziale, wirtschaftliche und rechtliche Situation der Frauen zu verbessern. Präsidentin ist Brigitte Scherb.

Quelle: http://www.landfrauen.info/aktuelles/pressemeldungen/meldung/eler-vereinfachen-frauen-in-den-blick-nehmen-buerokratie-abbauen/

26. Januar 2018 -Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin

Offener Brief der Berliner Erklärung 2017 vom 26.1.2018 an die Verhandlungsführer der Koalitionsgespräche: Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel Horst Seehofer, Ministerpräsident des Freistaates Bayern, Vorsitzender der CSU Martin Schulz, Vorsitzender der SPD

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

der kanadische Premierminister Justin Trudeau wird im Rahmen des G7-Vorsitzes von Kanada die Gleichstellung der Geschlechter in den Mittelpunkt der politischen Agenda rücken. Dies hat er bei seiner Rede auf dem Weltwirtschaftsforum 2018 in Davos nochmals bekräftigt. Vor diesem Hintergrund ist es völlig unverständlich, dass bei den Sondierungen zur Bildung einer Bundesregierung die Gleichstellungspolitik bisher als Randthema behandelt wurde.

Trudeaus Positionierung sollte für alle am Verhandlungstisch als Zielmarke dienen. Da wäre ein „we too“ eine klare Botschaft. Lippenbekenntnisse und ein „Weiter so“ reichen uns nicht! Die in der Berliner Erklärung 2017 zusammengeschlossenen Frauenverbände akzeptieren keine gleichstellungspolitischen Lücken in den Koalitionsverhandlungen zwischen CDU, CSU und SPD. Im bisherigen Sondierungspapier fehlen verbindliche Maßnahmen, über die in den wesentlichen Fragen der gleichberechtigten Teilhabe, der gleichen Bezahlung und dem Monitoring von Gleichstellungspolitik konkrete Fortschritte erzielt werden können. Substanzielle Verbesserungen und eine Agenda für Gleichstellung sind der Gradmesser für die Ernsthaftigkeit der nächsten Regierung.


Als führende Frauenverbände, die die Interessen von 12,5 Millionen Frauen in Deutschland vertreten, fordern wir von den Koalitionsgesprächen in den drei zentralen Themenbereichen Frauen in Führungspositionen, Entgeltgleichheit sowie Verbindlichkeit, Transparenz und Monitoring von Gleichstellungspolitik verpflichtende Schritte und gesetzliche Maßnahmen.

1. Gleiche Teilhabe
Für die Privatwirtschaft fordern wir:
• für die Aufsichtsräte auch der Unternehmen, die entweder börsennotiert sind oder der Mitbestimmung unterliegen, eine feste Geschlechterquote von mindestens 30 Prozent
bei Neubesetzungen ab 2019 sowie ihre Ausweitung auf alle Unternehmensrechtsformen (SE, Ltd & Co KG), auch ausländische (britische Public Limited Company)
• für die operativen Führungsebenen (Vorstand und zumindest die beiden darunterliegenden Ebenen) eine Zielgröße von jeweils mindestens 30 Prozent Frauen sowie
• die Einführung wirksamer Sanktionen:
o für den Fall der Nichterreichung der Geschlechterquote in Aufsichtsräten, z.B. leerer Stuhl, Nichtigkeit von Beschlüssen
o für den Fall, dass die transparente Veröffentlichung von Zielgrößen oder von Gründen für ihre etwaige Nichterreichung unterlassen wird, z.B. finanzielle Sanktionen, Einschränkung des Prüfvermerks
o für den Fall der Nichterreichung der mindestens 30 Prozent-Zielgröße z.B. die Pflicht, die Gründe im Einzelnen nachvollziehbar offenzulegen und von einer geeigneten Stelle überprüfen zu lassen, die öffentlich hierzu Stellung nimmt.

Für die Bereiche Medien, Kultur, Medizin und Wissenschaft fordern wir:
• die paritätische Besetzung der jeweiligen Aufsichts-, Beratungs- und Vergabegremien (wie z.B. Fördermittelentscheidungsgremien, Selbstverwaltungsgremien, gewählte Ärztegremien, Berufungskommissionen),
• die Vergabe öffentlicher Aufträge und Fördermittel an mindestens 40 Prozent Frauen, • verbindliche Zielgrößen von mindestens 30 Prozent Frauen in den jeweiligen Führungspositionen.
Für Politik und Parlamente fordern wir:
• in der kommenden Legislaturperiode für die Wahlen zum Bundestag ein verfassungskonformes Paritätsgesetz auf den Weg zu bringen.

2. Weitere Schritte in Richtung Entgeltgleichheit
Das Entgelttransparenzgesetz allein wird die Entgeltgleichheit nicht durchsetzen. Weitere strukturelle Maßnahmen sind erforderlich, die auch vor einer Evaluation des Entgelttransparenzgesetzes erfolgen können.

Die Berliner Erklärung 2017 fordert von CDU, CSU und SPD im Koalitionsvertrag 2018 folgende gesetzliche Maßnahmen festzuschreiben:
• Die Einführung transparenter, umfassender, zertifizierter Prüfverfahren zur geschlechterdifferenzierten Entgeltanalyse in allen Betrieben mit Betriebsratspflicht.
• Die Abschaffung des Ehegattensplittings in seiner jetzigen Form bei angemessenen Übergangszeiten, mindestens aber als Einstieg in eine diskriminierungsfreie Besteuerung die Reform des Lohnsteuerverfahrens (Abschaffung der Lohnsteuerklasse V).
• Zudem ist die Abschaffung des Schulgeldes ebenso bei Erzieherinnen und Erziehern notwendig, nicht - wie im Sondierungspapier geplant - nur bei Heilberufen.

3. Verbindlichkeit, Transparenz und Monitoring von Gleichstellungspolitik
Bereits jetzt ist die Gleichstellung von Frauen und Männern nach der Geschäftsordnung der Bundesregierung als „durchgängiges Leitprinzip“ zu verfolgen. Für die Umsetzung dieses Anspruchs fehlt es allerdings an Strukturen. Wie wir wissen, ist Deutschland im europäischen Vergleich allenfalls Mittelmaß, wenn es um Gleichstellungsfragen geht. Es ist an der Zeit, dass es – wie in anderen Ressorts bereits selbstverständlich – eine Einrichtung gibt, die Gleichstellungspolitik mit externem, praxisrelevantem Wissen flankiert: ein Gleichstellungsinstitut.
Gleichstellungspolitik muss durch eine wissensbasierte Begleitung aufgewertet werden, die der Gleichstellung in Deutschland ein neues Fundament geben kann. Politische Maßnahmen im Bereich der Gleichstellung sollten kontinuierlich flankiert und die Wirkung von gesetzlichen Maßnahmen ausgewertet werden. Die Empfehlungen des von der Bundesregierung verabschiedeten Gleichstellungsberichts müssen umgesetzt werden.

Die Gleichberechtigung der Geschlechter muss demnach in der Lebenswirklichkeit umgesetzt werden, bei der Umsetzung dieses Anspruchs sehen wir noch hohen Handlungsbedarf. Frauen haben ein Recht auf die Erfüllung des Auftrags der Gleichberechtigung, wie ihn Art. 3 Abs. 2 GG formuliert.

Mit freundlichen Grüßen

die 17 Initiatorinnen der Berliner Erklärung 2017

Der Deutsche Frauenrat ist Mitglied der Berliner Erklärung 2017.

Quelle: http://www.landfrauen.info/aktuelles/pressemeldungen/meldung/sehr-geehrte-frau-bundeskanzlerin/

Download: Offener Brief als PDF mit Unterschrift aller Mitglieder

23. Januar 2018 - BäuerinnenForum fragt nach Zufriedenheit der Frauen auf den Höfen

Veranstaltung des Deutschen LandFrauenverbands auf der IGW nimmt das Bäuerinnenwohl in den Blick

Rund 150 LandFrauen aus ganz Deutschland diskutieren anlässlich der Internationalen Grünen Woche in Berlin am Samstag über das „Bäuerinnenwohl“, denn die Debatte um die Lebensbedingungen auf den Höfen wird bisher nicht geführt. Die Themen Tierwohl und auch Ackerbau dominieren die öffentliche Diskussion und es ist nicht klar, wohin der politische Kurs führt. Hinzu kommen die rasanten gesellschaftlichen Veränderungen unserer Zeit mit einem neuen Verbraucherbewusstsein und der Digitalisierung der Landwirtschaft. In diesem Spannungsfeld richtet der Deutsche LandFrauenverband (dlv) besonderes Augenmerk auf die Rolle der Frauen auf den Höfen.

„Ohne Wirtschaftlichkeit schaffen wir es nicht – ohne Menschlichkeit ertragen wir es nicht. Die Bäuerinnen stehen im Mittelpunkt der Drehscheibe Hof. Sie kennen die vielen zwischenmenschlichen Faktoren, die im Zusammenleben und –arbeiten tagtäglich den Erfolg aber auch das Scheitern mitgestalten“, erklärt Brigitte Scherb, dlv Präsidentin. „Die Frauen auf den Höfen beklagen sich nicht. Umso mehr ist es Aufgabe des dlv, für die Frauen den Stein ins Rollen zu bringen. Deshalb ist es uns so wichtig, hier endlich mit Zahlen und Fakten argumentieren zu können. Zu lange warten wir schon auf grünes Licht vom Bundeslandwirtschaftsministerium für eine bundesweite Studie zur Situation der Frauen auf den Höfen, die wir seit gefühlten Ewigkeiten auf den Weg bringen wollen.“

Die Ergebnisse der top-agrar Glücksumfrage geben erste, überraschende Anhaltspunkte zur Zufriedenheit der Bäuerinnen: Wenig Geld, viel Kritik, aber zufrieden, so der Tenor der Befragten. Prof. Dr. Claudia Neu analysiert in ihrem Vortrag die Ergebnisse der Befragung. Sie zeigt auf, dass „eine hohe persönliche Zufriedenheit mit einer gesellschaftlichen Unsicherheit korreliert – bei den Bauern wie beim Rest der Gesellschaft.“ Gefühlte Einflusslosigkeit gehe mit hohen Zufriedenheitswerten einher – ein Schutzmechanismus. „Nach der Arbeit am Vortrag war ich erschüttert“, zieht die Wissenschaftlerin Bilanz. „Es besteht die Befürchtung, dass die Situation der Frauen auf den Höfen schlimmer ist, als es auf den ersten Blick scheint. Die Bauernschaft befindet sich zwischen Marginalisierung und Selbstmarginalisierung. Wir brauchen eine Studie, die die Situation der Frauen auf den Höfen in den Blick nimmt.“

„Bei ihr die Kraft, bei ihm die Macht“, fragt Armin Huttenlocher, PR-Spezialist, zum Einstieg in seinen Vortrag und provoziert mit seiner These, dass LandFrauen viel mit Graugänsen gemeinsam hätten. Sein Blick von außen bestätigt, dass die traditionelle Rollenverteilung der landwirtschaftlichen Familien noch gilt: die Bäuerinnen übernehmen die sozialen Aufgaben und sie tragen die Hauptlast für den Zusammenhalt des Hofs. Das politische Engagement überlassen sie ihrem Mann. Oft handelt dieser in Absprache mit den Frauen, sie selbst bleiben aber in der zweiten Reihe und sind mit der Aufteilung ganz zufrieden. Diese Ergebnisse verknüpfte Armine Huttenlocher mit einem Appell: Bei den Graugänsen zum Beispiel werden Entscheidungen über Abflugzeiten und Flugrouten immer häufiger von den weiblichen Tieren getroffen. Sie fliegen an der Spitze. Das gleiche würde er von den Frauen auf den Höfen erwarten. „Das Rollenbild der LandFrauen müsste neue Stärken entwickeln. Ich wundere mich, dass in diesem Bereich so viel männliche Dominanz geduldet wird und Bäuerinnen keine Parität in den Verbänden fordern. Die Gesellschaft wird nicht einfach dafür bereit sein, Frauen mehr Mitverantwortung zu geben. Die Frauen müssen dafür kämpfen, dass sich die Strukturen verändern.“

Bereichert durch die beiden Präsentationen diskutieren im Anschluss Marlene Mortler, MdB, Ingrid Pahlmann, Dr. Kirsten Tackmann, MdB, Hermann Grupe, MdL, und Petra Bentkämper, dlv-Präsidiumsmitglied. Daniela Ruhe, dlv-Hauptgeschäftsführerin, moderierte die Runde. Marlene Mortler betonte, dass es keine nachvollziehbaren Gründe gäbe, warum die Studie zur Situation der Frauen auf den Höfen nicht auf den Weg gebracht würde. Sie werde sich persönlich dafür einsetzen. Ingrid Pahlmann erklärte, dass Politik Rahmenbedingungen schaffen könne, aber dafür die Bedürfnisse des Ehrenamts kennen müsse. Ehrenamtliche Unterstützung solle daher von der Politik eingefordert werden, auch auf kommunaler Ebene. Dr. Kirsten Tackmann ergänzt, dass Agrarpolitik gleichzeitig Sozialpolitik sein müsse. Sie habe die geschlechterpolitische Agrarförderung im Blick. Generell gelte, um die Gesellschaft insgesamt frauen- und familienfreundlicher zu gestalten, müssten Sorgeleistungen von Kinderbetreuung bis hin zur Pflege stärker anerkannt werden. Hermann Grupe ist der Meinung, dass die Mitarbeit bei den LandFrauen die beste Möglichkeit sei, um in die Gesellschaft zu wirken. Petra Bentkämper bestätigt dies und schließt die Diskussion mit ihrem Aufruf, dass sich Frauen ihrer Stärke bewusst eine sollten. Auch wenn es nicht immer einfach ist, gelte es immer wieder zu motivieren und den Dialog zu suchen.

Agnes Witschen, dlv-Präsidiumsmitglied, zieht Bilanzund zeigt sich erfreut über die starke Unterstützung, die die geplante Studie zur Situation der Frauen auf den Höfen von allen Seiten erfahren habe. Sie hoffe, dass hier nun bald der Startschuss fallen könne. Sie dankt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die rege und konstruktive Teilhabe und weist darauf hin, dass der dlv weiter an dem Thema arbeite und es nicht nur in seinem Positionspapier „Mehr Wertschätzung und Förderung für Frauen auf den Höfen“ im Blick habe.

Besonderen Dank richtet sie an Jens Kollmann, Chefsyndikus der Landwirtschaftlichen Rentenbank, für die Unterstützung über viele Jahre.

 

Aktiv für Frauen und ihre Familien im ländlichen Raum:
Über den Deutschen LandFrauenverband e.V. (dlv)
Der Deutsche LandFrauenverband e.V. (dlv) ist der bundesweit größte Verband für Frauen, die auf dem Lande leben, und deren Familien. Ziel ist, die Lebensqualität und die Arbeitsbedingungen im ländlichen Raum zu verbessern. Der dlv vertritt die politischen Interessen aller Frauen in ländlichen Regionen und den Berufsstand der Bäuerinnen.
500.000 Mitglieder, 12.000 Ortsvereine, 22 Landesverbände bilden zusammen ein starkes Netzwerk. Der Verband nutzt seine gesellschaftliche Kraft, um die soziale, wirtschaftliche und rechtliche Situation der Frauen zu verbessern. Präsidentin ist Brigitte Scherb.

Orginal Pressetext: http://www.landfrauen.info/aktuelles/pressemeldungen/meldung/baeuerinnenforum-fragt-nach-zufriedenheit-der-frauen-auf-den-hoefen/

17. Januar 2018 - LandFrauen auf der IGW 2018: Im Dialog mit den Verbrauchern

LandFrauen im Austausch auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin

Am Freitag beginnt die Internationale Grüne Woche (IGW) in Berlin und der Deutsche LandFrauenverband (dlv) ist mit vielfältigen Aktivitäten vertreten. Auf dem Erlebnisbauernhof (Halle 3.2, Stand 125) sind die LandFrauen während der Messe mit dem Motto „Veränderung wagen, Vertrauen festigen.“ aktiv.

„Es gilt für so viele Bereiche in unserer Gesellschaft – auf der Grundlage des vertrauensvollen Miteinanders können wir gemeinsam viel erreichen. Das gilt für die Vereinsarbeit, aber genauso für den Erzeuger-Verbraucher-Dialog“ erklärt Brigitte Scherb, dlv-Präsidentin. „Und dafür stehen wir LandFrauen. Wir haben die unterschiedlichsten Berufe, sind Erzeugerinnen und immer auch Verbraucherinnen. Durch unser Wissen, den Mut zu neuen Wegen und der Freude an konstruktiver Kommunikation können wir Brücken schlagen – auch zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft. Die IGW ist die perfekte Gelegenheit, mit vielen Menschen ins Gespräch zu kommen und sie für die LandFrauen zu begeistern.“

Besucherinnen und Besucher der Messe erfahren nicht nur mehr über die Aktivitäten der LandFrauen beim Erzeuger-Verbraucher-Dialog, sondern auch über die vielfältigen Bereiche, in denen der Deutsche LandFrauenverband arbeitet, wie zum Beispiel das neue Projekt „Landfrauen in Ghana“.

Der Deutsche LandFrauenverband ist Teil des Erlebnisbauernhofs in der Halle 3.2, Stand 125 auf der Internationalen Grüne Woche vom 19. bis 28. Januar 2018. Bei Vorlage eines LandFrauenmitgliedsausweises erhalten Sie an der Kasse 5 Euro Rabatt auf den Eintrittspreis.

Weitere Veranstaltungen des Deutschen LandFrauenverbands:

„Initiative Bäuerinnenwohl – wie steht es um die Lebenszufriedenheit von Frauen auf den Höfen?“ ist der Titel des BäuerinnenForums (20. Januar, 11.30 bis 14.30 Uhr, CityCube).

Mit einer Podiumsdiskussion beteiligt sich der dlv in der Halle 4.2 „Lust aufs Land“.Das Thema ist „Frauen leisten mehr – welche Folgen hat die unbezahlte Fürsorgearbeit?“. (19. Januar, 14.20 bis 15.00 Uhr, Bühne Halle 4.2).

Am Samstag, 20. Januar um 15.30 Uhr stellt der dlv sein Projekt „LandFrauen in Ghana“ auf der Bühne des Erlebnisbauernhofs (Halle 3.2)vor. Auch in der Halle des Bundesministeriums für Internationale Zusammenarbeit (BMZ) werden die LandFrauen am 20. und 21. Januar jeweils um 13.30 Uhr aktiv.

Am Sonntag, 21. Januar 2018 ab 10:00 Uhr findet der Grüne-Woche-Gottesdienst mit dem Deutschen Bauernverband und dem Deutschen LandFrauenverband in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche am Breitscheidplatz, 10789 Berlin statt.

Das Thema „Förderung von Ehrenamt im Ländlichen Raum“ diskutieren u. a. der Deutsche LandFrauenverband auf der Bühne in der Halle 4.2 „Lust aufs Land“ am 23. Januar um 13 Uhr.

Brigitte Scherb, dlv-Präsidentin, ist in die Auftaktveranstaltung des Zukunftsforums Ländliche Entwicklung des Bundeslandwirtschaftsministeriums eingebunden. Zusätzlich befasst sich der dlv mit dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) nach 2020. (24. Januar, Eröffnungsveranstaltung 11.00 bis 12.30; dlv Begleitveranstaltung 13.30 bis 15.30 Uhr, City-Cube).

Die Podiumsdiskussion zum Landkirchentag 2018 findet am 25. Januar 2018 ab 14.00 Uhr mit dem Titel “ Paradies Land!? - Was können Berufsverbände, Politik und Kirche dafür tun?” auf der Bühne des Erlebnisbauernhofs (Halle 3.2) statt. Diskutieren werden der Staatssekretär des Bundeslandwirtschaftsministeriums, Dr. Hermann Onko Aeikens, Werner Schwarz, Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Steffi Trittel, Mitglied des Präsidiums des Deutschen Landfrauenverbandes (dlv), Nicole Podlinski, Bundesvorsitzende des Katholischen Landvolkverbandes (KLB) und Pastorin Ricarda Rabe, Vorstand Evangelischer Dienst auf dem Lande in der EKD (EDL).

Aktiv für Frauen und ihre Familien im ländlichen Raum:
Über den Deutschen LandFrauenverband e.V. (dlv)

Der Deutsche LandFrauenverband e.V. (dlv) ist der bundesweit größte Verband für Frauen, die auf dem Lande leben, und deren Familien. Ziel ist, die Lebensqualität und die Arbeitsbedingungen im ländlichen Raum zu verbessern. Der dlv vertritt die politischen Interessen aller Frauen in ländlichen Regionen und den Berufsstand der Bäuerinnen.

500.000 Mitglieder, 12.000 Ortsvereine, 22 Landesverbände bilden zusammen ein starkes Netzwerk. Der Verband nutzt seine gesellschaftliche Kraft, um die soziale, wirtschaftliche und rechtliche Situation der Frauen zu verbessern. Präsidentin ist Brigitte Scherb.

Orginal Pressetext: http://www.landfrauen.info/aktuelles/pressemeldungen/meldung/landfrauen-auf-der-igw-2018-im-dialog-mit-den-verbrauchern/

17. Januar 2018 - Gemeinsamer Appell an die zukünftige Bundesregierung

Digitalisierung der ländlichen Räume vorantreiben! Die Digitalisierung unserer Gesellschaft muss die ländlichen Lebens-, Arbeits- und Wirtschaftsräume voll mit einschließen. Grundvoraussetzung dafür ist die flächendeckende Versorgung mit hochleistungsfähigen digitalen Infrastrukturen.

Die Gewährleistung gleichwertiger Wirtschafts- und Lebensverhältnisse in Stadt und Land erfordert mehr denn je eine flächendeckend auf Glasfaser und 5G setzende Infrastrukturpolitik und eine bundesweit gesetzliche Verankerung des Grundsatzes der Netzneutralität. Nur so lassen sich eine gesellschafts- und wirtschaftspolitische Teilhabe der Menschen in ländlichen Räumen sicherstellen und die großen digitalen Potentiale der ländlichen Räume voll nutzen.

Für die Menschen in den ländlichen Räumen stehen digitale Anwendungspotentiale bei unternehmerischen Aktivitäten, bei der Arbeit, in der Familie, in der Gesundheitsversorgung, bei ehrenamtlichem und bürgerschaftlichem Engagement, der Jugendarbeit und Bildung sowie dem Tourismus und der Mobilität im Vordergrund. Darüber hinaus eröffnet Digitalisierung neue Perspektiven in Sachen politischer Partizipation und Bildung.

Leben und arbeiten in ländlichen Räumen bedeutet für die Land- und Forstwirtschaft immer mehr, die vielfältigen Fortschritte der Digitalisierung im Pflanzenbau und in der Nutztierhaltung für mehr Ressourceneffizienz und mehr Tierwohl nutzen zu können. Digitalisierungsfortschritte führen in Handwerk und Gewerbe zu neuen Produktions- und Vermarktungsformen und erschließen mit neuen Geschäftsmodellen zusätzliche Wertschöpfung.

Mit einer leistungsfähigen flächendeckenden digitalen Infrastruktur können ländliche Gebiete zu „Smart Regions“ werden und ihre Attraktivität sicherstellen. Sie können damit dem Trend zu einer immer stärkeren räumlichen Konzentration von Siedlungen und Wirtschaftsbetrieben entgegenwirken und den Wohlstand für die gesamte Gesellschaft sichern helfen. Die künftige Bundesregierung muss dazu, neben den strukturellen Erfordernissen, passgenaue Förderprogramme, auch im Bereich Ehrenamt, und anwendungsbezogene Forschung zur Umsetzung der Digitalisierung initiieren und fördern.

Als Verbände des ländlichen Raumes appellieren BDL, DBV und dlv gemeinsam an die zukünftige Bundesregierung, die ganzheitliche und vollständige Digitalisierung in den ländlichen Räumen zu einem zentralen Anliegen im Koalitionsvertrag und der Regierungsarbeit zu machen.

 

Aktiv für Frauen und ihre Familien im ländlichen Raum:
Über den Deutschen LandFrauenverband e.V. (dlv)

Der Deutsche LandFrauenverband e.V. (dlv) ist der bundesweit größte Verband für Frauen, die auf dem Lande leben, und deren Familien. Ziel ist, die Lebensqualität und die Arbeitsbedingungen im ländlichen Raum zu verbessern. Der dlv vertritt die politischen Interessen aller Frauen in ländlichen Regionen und den Berufsstand der Bäuerinnen.

500.000 Mitglieder, 12.000 Ortsvereine, 22 Landesverbände bilden zusammen ein starkes Netzwerk. Der Verband nutzt seine gesellschaftliche Kraft, um die soziale, wirtschaftliche und rechtliche Situation der Frauen zu verbessern. Präsidentin ist Brigitte Scherb.

Orginal Pressetext: http://www.landfrauen.info/aktuelles/pressemeldungen/meldung/gemeinsamer-appell-an-die-zukuenftige-bundesregierung/

10. Januar 2018 - Presseerklärung der Berliner Erklärung 2017

Offener Brief an die Bundeskanzlerin

Offener Brief an die Bundeskanzlerin

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

wir gratulieren Ihnen sehr herzlich zum „International Equality Award“, des von der finnischen Regierung 2017 erstmalig ins Leben gerufenen, internationalen Gleichstellungspreises.

Mit dieser Auszeichnung werden Sie als „Verteidigerin von Menschenwürde und Menschenrechten und als Fürsprecherin von Frauen und Mädchen“ international gewürdigt.  Als Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland stellen Sie weltweit ein Rollenvorbild für  Mädchen und Frauen dar und ermutigen sie dazu, Führungspositionen und hohe und  höchste politische Ämter anzustreben.

Wir wissen aber auch, dass unser Land keineswegs zu den Spitzenreitern in der Gleichstellung von Frauen und Männern zählt und im europäischen Vergleich allenfalls Mittelmaß ist.

Mit der Berliner Erklärung 2017 haben wir uns als 17 führende Frauenverbände bereits vor der Bundestagswahl mit unseren Forderungen an die Parteien und deren Spitzenkandidatinnen und -kandidaten gewandt. Wir haben auch die Sondierungsgespräche zur „Jamaika-Koalition“ sehr aufmerksam begleitet und mit Sorge festgestellt, dass gleichstellungspolitische Themen kaum öffentliche Aufmerksamkeit erhielten und in den veröffentlichten Papieren wenig Raum eingenommen haben.

Wir bitten Sie daher erneut um Ihre Unterstützung für unsere zentralen Ziele:

1. Gleiche Teilhabe
2. Gleiche Bezahlung
3. Verbindlichkeit, Transparenz und Monitoring von Gleichstellungspolitik

Die in der vergangenen Legislaturperiode erzielten Erfolge reichen nicht aus: Weiterhin sind entschiedene Schritte notwendig, um einen nachhaltigen Wandel zu mehr Geschlechtergerechtigkeit zu erzielen. Dazu bedarf es nicht zuletzt einer aktiven, umfassenden gleichstellungspolitischen Strategie und der Aufwertung von Gleichstellungpolitik durch eine wissensbasierte Begleitung.

Wie in anderen Ressorts - und im Übrigen auch in anderen Ländern bereits selbstverständlich - ist eine zentrale Einrichtung notwendig, die die Umsetzung der Gleichstellungspolitik begleitet. Ein Aktionsplan und die Institutionalisierung der Gleichstellungspolitik im Sinne einer messbaren Überprüfung der Fortschritte sind für unsere Verbände ein zentrales Anliegen. Eine Service- und Transferstelle könnte verschiedene Aufgaben wie das Monitoring von Gleichstellung, Forschung zu Gesetzesfolgen und den Dialog mit der Zivilgesellschaft bündeln und eine Schnittstelle zu europäischer und internationaler Gleichstellungspolitik sein. 2018 und 2019 jähren sich mit 100 Jahre Frauenwahlrecht, 70 Jahre Grundgesetz und 25 Jahre aktiver Gleichstellungsauftrag als Ergänzung des Artikels 3 Abs. 2 Grundgesetz zentrale frauen- und gleichstellungspolitische Meilensteine. Dies sollte der Anlass sein, mit einem Aktionsplan im Koalitionsvertrag, der gleichstellungspolitische Ziele und Maßnahmen für die nächste Legislaturperiode festlegt, weitere Fortschritte zu verwirklichen.

Wir wünschen uns sehr, sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, dass Sie als erste Preisträgerin des International Equality Awards in Ihrem Einflussbereich noch stärker nachhaltige Zeichen für die tatsächliche Gleichberechtigung von Frauen und Männern setzen. Für die bevorstehenden Koalitionsgespräche erwarten wir eine klare Botschaft, ehrgeizige Ziele sowie ein deutliches Bekenntnis aller Akteure zur Gleichstellung und wünschen uns eine Reflektion der in der Berliner Erklärung adressierten Themen, mit der die Interessen von mehr als 12.5 Millionen Frauen vertreten werden.

In der Hoffnung auf einen erfolgreichen Abschluss der anstehenden Sondierungsgespräche
und mit besten Grüßen
die 17 Initiatorinnen der Berliner Erklärung 2017

Weitere Informationen zur Berliner Erklärung finden Sie hier.

Orginal Pressetext: http://www.landfrauen.info/aktuelles/pressemeldungen/meldung/presseerklaerung-der-berliner-erklaerung-2017/

08. Januar 2018 - Frauen in der Landwirtschaft auf die politische Agenda setzen

Der Deutsche LandFrauenverband setzt sich für eine Verbesserung der Situation von Frauen auf landwirtschaftlichen Betrieben ein

Der Deutsche LandFrauenverband (dlv) nimmt die Situation von Frauen auf landwirtschaftlichen Betrieben in den Blick. In seinem Positionspapier zeigt er politischen Handlungsbedarf auf.

„Das Hofleben ist nicht nur Bullerbü-Romantik. Oft sind es gerade Frauen, die für die Kindererziehung und die Pflege von Angehörigen verantwortlich sind. Sie müssen den Balanceakt zwischen Familie, Haushalt, landwirtschaftlichem Betrieb - und in vielen Fällen auch dem eigenen Beruf und Ehrenamt – meistern, das ist keine leichte Aufgabe“ erklärt Petra Bentkämper, dlv-Präsidiumsmitglied. „Gerade die Erziehungs- und Pflegearbeiten werden oft nicht, oder nur unzureichend anerkannt. In diesen Zeiträumen können die Frauen nur in geringem Maße in die Rentenkasse einbezahlen – das rächt sich im Alter.“ Hinzu komme, so dlv-Präsidentin Brigitte Scherb, dass das komplexe Ehe-, Erb- und Steuerrecht in der Landwirtschaft und die speziellen Absicherungsmöglichkeiten, sehr undurchsichtig und schwer verständlich seien.

„Häufig sind es die Frauen auf den Höfen, die diversifizierte Bewirtschaftungskonzepte wie Green Care oder Direktvermarktungsstrategien entwickeln“ stellt Petra Bentkämper fest. „Diese Unternehmerinnen stärken mit ihren innovativen Ideen den ländlichen Raum. Allerdings sind die Hürden hoch, Förderungen für solche Projekte zu erhalten.“

Der Deutsche LandFrauenverband fordert daher ein eigenständiges Agrarministerium mit einem starken Ressort für ländliche Räume, in dem Frauen und ihre Anliegen mehr Beachtung finden und mehr Förderung erhalten, beispielsweise in Form eines eigenen Referates. Die Leistungen von Frauen in der Landwirtschaft müssen von der statistischen Erhebung erfasst werden. Ebenso ist der flächendeckende Ausbau von Beratungs- und Weiterbildungsangeboten für Frauen in der Landwirtschaft von Nöten, dazu gehören insbesondere Angebote zu den Themen Ehe- und Erbrecht, Steuerrecht und Absicherung sowie Hofübergabe.

Aktiv für Frauen und ihre Familien im ländlichen Raum:
Über den Deutschen LandFrauenverband e.V. (dlv)

Der Deutsche LandFrauenverband e.V. (dlv) ist der bundesweit größte Verband für Frauen, die auf dem Lande leben, und deren Familien. Ziel ist, die Lebensqualität und die Arbeitsbedingungen im ländlichen Raum zu verbessern. Der dlv vertritt die politischen Interessen aller Frauen in ländlichen Regionen und den Berufsstand der Bäuerinnen.
500.000 Mitglieder, 12.000 Ortsvereine, 22 Landesverbände bilden zusammen ein starkes Netzwerk. Der Verband nutzt seine gesellschaftliche Kraft, um die soziale, wirtschaftliche und rechtliche Situation der Frauen zu verbessern. Präsidentin ist Brigitte Scherb.

Petitionspapiere: http://www.landfrauen.info/fileadmin/Redaktion/PDF/Publikationen/Positionspapiere/2017_dlv_PP_Frauen_auf_den_Hoefen.pdf

05.Januar 2018 - Entgelttransparenzgesetz: LandFrauen leisten Aufklärungsarbeit vor Ort

Ab 2018 sind die „Equal-Pay-Beraterinnen“ des Deutschen LandFrauenverbands in insgesamt 19 Landkreisen aktiv

Ab 2018 sind die „Equal-Pay-Beraterinnen“ des Deutschen LandFrauenverbands in insgesamt19 Landkreisen aktiv

Morgen tritt das Entgelttransparenzgesetz vollständig in Kraft. „Das Gesetz ist ein wichtiges Signal in Richtung gleiche Bezahlung für gleiche und gleichwertige Arbeit. Es ist allerdings nur ein Baustein, um Frauen gerechter zu entlohnen und um sie vor Altersarmut zu schützen. Damit das Gesetz in Anspruch genommen werden kann, brauchen Frauen mehr Informationen zum Thema Entgeltungleichheit“, sagt Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbands (dlv).

Diese Aufklärungsarbeit leisten die Equal-Pay-Beraterinnen des dlv: Sie zeigen auf, dass Frauen in Deutschland im Schnitt noch immer 21 Prozent weniger als Männer verdienen – auf dem Land ist die Lohnlücke sogar größer. „Im ländlichen Raum stehen Frauen beim Thema Erwerbstätigkeit vor besonderen Herausforderungen. Familie und Beruf lassen sich zum Beispiel durch mangelnde Kinderbetreuungsangebote und fehlende Infrastruktur schwerer verbinden. Die regionalen Equal-Pay-Beraterinnen kennen diese Problematik und helfen Frauen diese Herausforderungen bei der Karriere- und Familienplanung zu beachten“, erklärt Brigitte Scherb.

Der dlv führt das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) geförderte Projekt „Qualifizierung regionaler Equal-Pay-Beraterinnen“ zum zweiten Mal durch. Zwölf Beraterinnen sind bereits als Botschafterinnen für Entgeltgleichheit im ländlichen Raum aktiv. Elf neue Equal-Pay-Beraterinnen konnten zum Jahresende Bergfest feiern: Ab März haben sie alle sechs Theorie-Seminare absolviert und werden dann auf lokaler Ebene zu Lohnungleichheit aufklären.

Wie groß der Bedarf an Informationen zum „Gender Pay Gap“ im ländlichen Raum ist, erleben die Beraterinnen bei ihren Einsätzen. Auch Kammern und Wirtschaftsverbände profitieren dabei von ihrer Expertise. Besonders die Themen Alterssicherung und beruflicher Wiedereinstieg stellen viele LandFrauen vor große Probleme. Die Equal-Pay-Beraterinnen können als Referentinnen gebucht werden und informieren dann auf Veranstaltungen, in Workshops oder Beratungen unter anderem über Altersarmut von Frauen, Rollenbilder in der Berufswahl, Partnerschaftskonzepte und Lebensverlaufsplanung.

Aktiv für Frauen und ihre Familien im ländlichen Raum:
Über den Deutschen LandFrauenverband e.V. (dlv)

Der Deutsche LandFrauenverband e.V. (dlv) ist der bundesweit größte Verband für Frauen, die auf dem Lande leben, und deren Familien. Ziel ist, die Lebensqualität und die Arbeitsbedingungen im ländlichen Raum zu verbessern. Der dlv vertritt die politischen Interessen aller Frauen in ländlichen Regionen und den Berufsstand der Bäuerinnen. 500.000 Mitglieder, 12.000 Ortsvereine, 22 Landesverbände bilden zusammen ein starkes Netzwerk. Der Verband nutzt seine gesellschaftliche Kraft, um die soziale, wirtschaftliche und rechtliche Situation der Frauen zu verbessern. Präsidentin ist Brigitte Scherb.

Buchung einer "Equal-Pay-Beraterin: http://www.landfrauen.info/themen/gerechte-chancen/artikel/equal-pay-beraterinnen-klaeren-auf/

http://www.landfrauen.info/aktuelles/pressemeldungen/meldung/entgelttransparenzgesetz-landfrauen-leisten-aufklaerungsarbeit-vor-ort/